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Bewerbungswiki

Soziales Engagement / Ehrenamt

Wer sich in seiner Freizeit ehrenamtlich engagiert, sollte das auch im Lebenslauf erwähnen.
Sie sind Lesepate in einem Kindergarten, helfen freiwillig im örtlichen Tierheim aus oder trainieren in Ihrer Freizeit eine Kinder-Fußballmannschaft? Soziales Engagement kommt bei vielen Arbeitgebern gut an, schließlich sagt es viel über >>> Soft Skills und die Persönlichkeit des Bewerbers aus.

Daher sollten Sie, falls Sie ihre Ehrenämter ruhig im >>> Lebenslauf separat aufführen – allerdings nur kurz und knapp.

Übertreiben Sie es nicht mit Details, besonders wenn Sie vielfältig engagiert sind. Wenn Sie mehr über Ihre Freizeitaktivitäten – auch wenn Sie der Allgemeinheit zugute kommen – in Ihrer Bewerbung zu sagen haben, als über fachliche Qualifikationen und ihre bisherige Jobstationen, entsteht bei einem potenziellen Vorgesetzten der Eindruck, Ihre Ehrenämter lassen kaum noch Zeit für einen Vollzeitjob.

Ausnahme: Bewerber ohne Berufserfahrung

Etwas weiter ausholen dürfen Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger, die bisher noch wenig Praxiserfahrung vorzuweisen haben. Sie können beispielsweise die Leitung einer Jugendfreizeit, die Organisation von Wohltätigkeitsveranstaltungen oder sportlichen Wettbewerben ruhig etwas ausführlicher beschreiben, wenn sie dadurch ihr Organisationstalent und Führungsverantwortung nachweisen können. (>>> Bewerbung ohne Erfahrung)
Dieser Artikel ist erschienen am 10.10.2014

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