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Bewerbungswiki

Intelligenztest/IQ-Test

Ein hoher Intelligenzquotient alleine sagt wenig über die Qualifikationen eines Bewerber aus. Deshalb setzen nur wenige Unternehmen klassische IQ-Tests im Auswahlverfahren ein.
130 – das ist die magische Grenze. Wer einen Intelligenzquotient über diesem Wert hat, darf Mitglied des Hochbegabten-Clubs Mensa werden.

Ob er damit bessere Chancen auf den Traumjob hat, ist allerdings nicht gesagt.

Während >>> Wissens- und Eignungstests bei Unternehmen sehr beliebt sind, um die passendsten Jobkandidaten herauszufiltern, sind klassische IQ-Tests in Deutschland bei der Bewerberauswahl – im Vergleich beispielsweise zu den USA – eher die Ausnahme. Schätzungsweise rund zehn Prozent der Unternehmen lassen ihre Bewerber antreten, um ihre Intelligenz unter Beweis zu stellen. Denn der IQ allein ist wenig aussagekräftig über die Jobeignung eines Kandidaten – da sind sich die meisten Personalverantwortlichen einig.

Elemente aus IQ-Test, wie beispielsweise das Vervollständigen von Zahlenreichen, logische Denkaufgaben oder vertrackte Bilderrätsel finden Bewerber jedoch häufig auch als Elemente von Eignungstests und >>> Assessment-Center.

Nachteil für Bewerber: Im Gegensatz zu Einstellungstests lassen sich klassische Intelligenztests nur sehr schwer üben und vorbereiten.
Dieser Artikel ist erschienen am 13.10.2014

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