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Freelancer-Trends Welche Jobs in der boomenden Gig-Economy gefragt sind

Traditionelle Arbeitsformen verlieren gerade im IT-Bereich an Bedeutung.

Von Anne Koschik |

Festanstellung und 40-Stunden-Woche: Nicht nur die junge Generation hat genug davon. New-Work-Konzepte mit freier Zeiteinteilung kommen immer mehr in Mode. Der IT-Bereich gerät dabei unfreiwillig in die Vorbildrolle: Weil der Fachkräftemangel so groß ist – rund eine Viertel Million Stellen sind unbesetzt – greifen Unternehmen immer stärker auf selbstständige IT-Spezialisten zurück.

Und die arbeiten eben am liebsten projektbezogen – mal vor Ort im Unternehmen, mal von unterwegs, wo auch immer sie sich gerade aufhalten.

Für Freelancer im IT-Bereich sind die Zeiten rosig – und sie werden es auch in den kommenden Jahren bleiben. Das zeigt die Marktstudie Freelancer-Kompass, für die über 1.300 IT-Experten befragt und eine Million Suchanfragen nach freien Mitarbeitern ausgewertet wurden.

Ein Ergebnis: Flexibilität ist das Maß der Dinge. Das Hopping von Projekt zu Projekt, von einem Unternehmen zum anderen und aus einer Stadt in die nächste hat Konjunktur. Selbstständige ITler engagieren sich fast nur noch für einzelne Auftritte – im Jargon der Musikszene Gigs genannt. Am häufigsten sind sie zwischen drei und zwölf Monaten im Einsatz.

Experten fürs Projektmanagement 

Agiles Projektmanagement in der Form von Scrum wird die Tech-Branche und die Gig-Economy dominieren. Besonders gesucht: Product Owner.

Deren Aufgabe: Sie müssen dafür sorgen, dass ein Produkt umgesetzt oder optimiert wird und dazu ein oder mehrerer Entwicklerteams koordinieren. Letztlich verantworten sie den wirtschaftlichen Erfolg.

Ihnen zur Seite stehen die Scrum Master, die das agile Projektmanagement beobachten und vorantreiben. Sie werden daher ebenfalls häufig in Unternehmen gesucht.

Auch Data Scientists haben gute Stellenaussichten, da sie die Geschäftsmodelle der Zukunft maßgeblich beeinflussen. Im Unternehmen führen sie unterschiedliche Datenquellen zusammen und konzipieren damit neue Strategien.

Spezialisten für Security, KI, Machine Learning und Entwicklung 

Neben Beratung und Management hat vor allem die IT-Sicherheit Priorität. In Zeiten von Datenpannen und Hackerangriffen suchen Unternehmen vermehrt Spezialisten rund um IT-Security.

Wie die Experten des Online-Marktplatzes Freelancermap festgestellt haben, löst zudem Künstliche Intelligenz (KI) als größter Trend das im Jahr 2019 bedeutende Machine Learning ab. Top-Skills sind außerdem weiterhin die Programmiersprachen Javascript und Python.

Stark steigende Stundensätze 

Mit diesen Kompetenzen sowie hervorragenden Kenntnissen in der SAP-Software haben Entwickler und Berater Aussichten auf höchste Stundensätze: Diese sind gegenüber dem vergangenen Jahr bereits um etwa 2,6 Prozent gestiegen. Auf einen Netto-Satz von 93,89 Euro bringen es die IT-Experten im Schnitt.

115 Euro sind aufgrund besonderer Expertisen und des Fachkräftemangels aber nicht ungewöhnlich.

Bei einer Durchschnittsarbeitsleistung von 168 Tagen kommen so zum Beispiel SAP-Spezialisten auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 155.000 Euro, hat freelancermap ermittelt. Die Gigs scheinen sich zu rechnen.

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