Karrieretag Familienunternehmen Recruiting im Namen der digitalen Transformation

Rieseninteresse für den 21. Karrieretag Familienunternehmen: Mehr als 2500 Bewerber aus 40 verschiedenen Ländern hatten sich beworben, um ihr Interesse für mittelständische Unternehmen zu bekunden. 600 Young Professionals hatten Glück und trafen beim Gastgeber Mann + Hummel in Ludwigsburg auf interessierte Arbeitgeber.

Dirk von Wiarda | , aktualisiert

Recruiting im Namen der digitalen Transformation

Karrieretag Familienunternehmen

Im intensiven Austausch: Aussteller DAW - Deutsche Amphibolin-Werke - mit einer interessierten Kandidatin

Foto: Entrepreneursclub

Im firmeneigenen Technologiezentrum war ein angenehmes Ambiente geschaffen, in dem die internationalen Kandidaten gut mit den 50 Ausstellern ins Gespräch kamen. Für zielstrebige Nachwuchskräfte mit entsprechender fachlicher Kompetenz bot sich somit eine ausgezeichnete Gelegenheit, auf direktem Weg die Personalentscheider der Aussteller zu Entwicklungsmöglichkeiten, konkreten Aufgabenstellungen und Unternehmenskultur zu befragen.

"Das Recruiting von Fach- und Führungskräften in den für die digitale Transformation relevanten Berufen steht ganz oben auf der Agenda der Familienunternehmen", weiß Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. So liegt der Anteil der Ingenieur-Wissenschaften bei mittlerweile 39 Prozent. Stefan Klemm vom Entrepreneurs Club, der regelmäßig die Vorauswahl der Kandidaten vornimmt, ergänzt: "Besonders gefragt sind bei den 50 großen Familienunternehmen Software-Entwickler, Big-Data-Spezialisten, Wirtschaftsinformatiker und nach wie vor Ingenieure."

Beste Stellenbesetzung

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung wurden über 1000 Einzelinterviews terminiert. Darüber hinaus bot sich an den Ausstellerständen, aber auch in den verschiedene offenen Begegnungsräumen im Technologiezentrum von Mann + Hummel die Chance zum schnellen Kennenlerngespräch. Im Ergebnis werden im Nachgang dieser Aufeinandertreffen durchschnittlich zwei Positionen pro Familienunternehmen neu besetzt.

Dass der persönliche Kontakt in heutigen Zeiten nicht an Wichtigkeit verloren hat, belegt eine anlässlich des Karrieretags parallel vorgestellte Umfrage der TU München. In dieser zeigten sich die "Digital Natives" überraschend kritisch in der Bewertung der Kommunikationskultur am Arbeitsplatz. Eine persönliche Ansprache, der Austausch von Angesicht zu Angesicht sowie eine Kommunikationsart, die auch außerhalb der Social-Media-Kanäle funktioniert, steht hoch im Kurs, wie die Ergebnisse zeigen: 92 Prozent der Befragten teilen wichtige Dinge am liebsten persönlich mit – eine Vorgehensweise, die Stefan Heidbreder bei den Familienunternehmen gelebt sieht.

"Der persönliche Austausch ist gerade auch bei der Entwicklung von Innovationen einer der wichtigsten Faktoren", bestätigt Thomas Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Mann + Hummel. Der Gastgeber verweist auf Erholungszonen und Brainstorming-Räume im neuen Technologiezentrum, die dem Rechnung tragen. Einzelne Fachabteilungen finden sich dann jedoch auch auf digitalen Plattformen der Familienunternehmen wieder, um Ideen und Entwicklungen voranzutreiben. "Die hier ausstellenden Unternehmen sind wie wir Treiber der digitalen Transformation", so Thomas Fischer. Der nächste Karrieretag Familienunternehmen findet am 30. November 2018 bei Sennheiser electronic GmbH & Co. KG in Wedemark statt.

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