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Bewerbungsgespräch

In drei Minuten zum Traumjob

Teil 4: Bewerberkontakt via Skype


Foto: Rainer Sturm/Pixelio

Jobsuchende sollten trotzdem die Freiräume bei einem Bewerbungsschreiben nutzen. So sagt eine Sprecherin von RWE: "Bei einer Bewerbung ist uns der Gesamteindruck wichtig. Wir möchten uns einen möglichst guten Eindruck von der Person verschaffen können – hier hat der Bewerber durchaus Gestaltungsspielraum. Die eine Bewerbung zeichnet sich durch eine gute 'Seite Drei' aus, eine andere durch das besonders gute Anschreiben oder interessante Stationen im Lebenslauf.

Hat der Bewerber durch sein Bewerbungsschreiben Interesse beim potenziellen Arbeitgeber geweckt, folgt die erste Kontaktaufnahme.

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Global tätige Unternehmen setzen dafür mittlerweile auch Videotelefonie ein – wie zum Beispiel Adidas. „Wir skypen täglich mit unseren Bewerbern“, erzählt Jela Götting, „das erspart uns die Reisekosten für die Anwärter, falls die sich beispielsweise aus den USA bei uns bewerben“.

Gespräch vor dem Gespräch

Dazu vereinbart das Recruiting-Team bei Adidas vorab mit dem entsprechenden Kandidaten einen festen Termin für das Skype-Interview. So kann sich ein Bewerber auch auf das Skype-Interview einstellen. Sollte dieser aber die Software oder die technischen Voraussetzungen (Computer, Kamera, Headphones) nicht haben, greifen Personaler klassischerweise auch zum Telefonhörer.

"Ein Telefoninterview zeigt häufig schon, ob einige der wichtigsten Anforderungen vom Kandidaten erfüllt werden – wie beispielsweise Sprachkenntnisse oder notwendige Ausbildungen.“ Wenn das dann stimmt, wird der Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen und hat mindestens drei Minuten Zeit, sein Gegenüber zu überzeugen

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

Dieser Artikel ist erschienen am 08.11.2011
 

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