Wirtschaftsinformatik

  • 2 Universitäten
  • 1 M.Sc. Studiengang, 1 B.Sc. Studiengang
  • Berufsbegleitend
  • 30 - 42 Monate
Wirtschaftsinformatik Studium
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  • Studiengänge (2)

Über Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik ist ein interdisziplinärer Studiengang. Er vereint die Fachbereiche Informatik und Wirtschaft. Das Studienfach Wirtschaftsinformatik ist sehr gefragt und wird von zahlreichen Hochschulen und Fernunis angeboten. Wirtschaftsinformatiker/innen und nehmen in Unternehmen meistens die Rolle der Vermittler zwischen IT und Wirtschaftsthemen ein, sie lösen Probleme und optimieren Prozesse, oft mithilfe bestimmter Software. Der angestrebte akademische Abschluss ist der Bachelor oder Master of Science. Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiums beträgt in Vollzeit sechs bis sieben Semester, für den Masterabschluss brauchen Studierende in Vollzeit drei bis vier Semester. Allerdings ist auch ein berufsbegleitendes Studium, ein duales Studium oder ein Fernstudium problemlos möglich.

Wo man Wirtschaftsinformatik studieren kann

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Wirtschaftsinformatik - 13 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze
    • Wirtschaftsinformatik verbindet Inhalte der Informatik mit Inhalten der BWL.
    • Wer sich nur für ein Fach interessiert, sollte lieber nur BWL oder nur Informatik studieren.
    • Studierende müssen in einem Fernstudium dazu in der Lage sein, selbstständig zu arbeiten, und ihren Lernstoff auch ohne täglichen Kontakt zu anderen Studierenden zu organisieren.
  • Für wen eignet sich das Fernstudium Wirtschaftsinformatik?

    Bei einem Fernstudium kommen einige Hürden auf Studierende zu, die es in einem Präsenzstudium nicht gibt, allerdings gibt es auch einige Gemeinsamkeiten. In beiden Fällen sollten sich Studierende dessen bewusst sein, welche zeitlichen Möglichkeiten sie haben: Ein Vollzeitstudium kann gerade in den Prüfungsphasen sehr belastend sein, während Studierende bei einem Teilzeitstudium mehr Zeit für Nebenjobs und Praktika bleibt.

    Darüber hinaus sollten Studierende in einem Fernstudium dazu in der Lage sein, selbstständig zu arbeiten und ihren Lernstoff auch ohne täglichen Kontakt zu anderen Studierenden zu organisieren. Deshalb ist es hilfreich, bereits ein gefestigtes soziales Umfeld zu haben, das unterstützend wirkt. Da die Kontaktwege zu den Dozenten nicht so unmittelbar sind, sollten Bewerberinnen und Bewerber ein gutes Zeitmanagement mitbringen und eine für sie geeignete Lernmethode entwickeln und anwenden können.
    Zudem sollten Studieninteressierte von ihrer Wahl wirklich überzeugt sein. Das bedeutet, sie sollten ihre Anforderungen und Ziele klar formulieren und eine Auswahl treffen, was das Studienmodell, den Studiengang und auch den Anbieter angeht. Außerdem sollten sie das Studium wirklich wollen. Nur so lässt sich die Motivation auch in schwierigen und anstrengenden Phasen aufrechterhalten.

    Zuletzt sind zwei weitere Dinge für ein Fernstudium entscheidend: Studierende müssen über die notwendigen technischen sowie finanziellen Mittel verfügen. Um seinen Abschluss an einer Fernuni möglichst reibungslos zu erreichen, brauchen Studierende einen Computer, einen möglichst stabilen Internetanschluss, einen Telefonanschluss und gegebenenfalls einen PC mit Kamera, um an Videokonferenzen teilzunehmen. Außerdem sollte die finanzielle Situation vorher abgeklärt werden, um sicherzustellen, dass die Finanzierung des Studiums zu keinem Zeitpunkt gefährdet sein wird.

  • Wer wird an der Fernuni zugelassen?

    Für Präsenzstudiengänge an Universitäten und Fachhochschulen wird meistens das Abitur oder das Fachabitur vorausgesetzt. Für zahlreiche Studiengänge müssen Studierende sogar einen Mindestnotendurchschnitt bei ihrer Hochschulzugangsberechtigung vorweisen. Dieser sogenannte Numerus Clausus (NC) entfällt bei Fernstudiengängen in der Regel. Die Anzahl der Studienplätze muss nicht so streng limitiert werden, da die Studierenden ihr wöchentliches Pensum zuhause leisten. Dadurch kommen keine Wartesemester oder andere Hürden zustande.

    Generell sind die Zugangsvoraussetzungen somit insgesamt niedriger als bei einem Präsenzstudium. Allerdings gibt es je nach Fernuni dennoch Unterschiede. An staatlichen Fernunis, wie der Fernuni Hagen, wird oft auch die allgemeine Hochschulreife oder eine fachgebundene Hochschulreife mit einer Studienberechtigung für das gewünschte Fach vorausgesetzt. An privaten Fernunis sind die Zugangsvoraussetzungen meistens niedriger. An der Internationalen Hochschule (IU) sind die Studiengänge zum Beispiel grundsätzlich zulassungsfrei. Ein Studium ist mit Abitur, Fachabitur, fachgebundener Hochschulreife, einem Meisterbrief oder einer Aufstiegsfortbildung möglich. Aber auch eine mehrjährige Berufsausbildung mit anschließender Berufstätigkeit reicht als Hochschulzugangsberechtigung aus. An der Hochschule Fresenius sind die Bedingungen ähnlich.

  • Wem fällt der Studiengang Wirtschaftsinformatik leicht?

    Jeder Studiengang hat andere Schwerpunkte und Inhalte, die Studierenden mehr oder weniger schwer fallen, je nachdem welche persönlichen Stärken und Interessen sie mitbringen. Da der Studiengang Wirtschaftsinformatik interdisziplinär aufgebaut ist, sollten Studieninteressierte sowohl eine Begeisterung für Wirtschaft als auch für Informatik hegen. Wer sich nur für eines der beiden Fächer interessiert, sollte lieber nur dieses studieren.

    Bewerber/innen sollten analytisch denken können, ein mathematisches Verständnis haben und gerne Programmiersprachen lernen. Darüber hinaus ist das Studium inhaltlich anspruchsvoll, weshalb Studieninteressierte motiviert und eigenständig arbeiten können sollten. Ein allgemeines naturwissenschaftliches Verständnis, ein Verständnis für IT und Technik sowie eine Begeisterung für wirtschaftliche Themen tragen zum Studienerfolg bei.

  • So ist der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik aufgebaut

    Natürlich hat nicht jede Hochschule den gleichen Studienverlaufsplan und setzt andere Schwerpunkte. Dennoch gibt es einige grundlegende Inhalte, die den Studierenden an den meisten Fernunis und Präsenzhochschulen begegnen. Im Bachelorstudiengang stehen vor allem die Kernfächer und Grundlagen auf dem Plan, bis im späteren Verlauf des Studiums Vertiefungsfächer belegt werden können.

    Zu diesen Grundlagen gehören Module wie angewandte Informatik, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Software- Engineering und Datenbanken. Darüber hinaus werden unter anderem Kenntnisse in den Bereichen Betriebssysteme, Controlling, Rechnungswesen und Supply-Chain-Management vermittelt. Mögliche Vertiefungsfächer sind zum Beispiel die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, Personalwesen oder Managementbereiche.

  • Für wen lohnt sich der Master Wirtschaftsinformatik?

    Ein Master im Studienfach Wirtschaftsinformatik ist an einer Fernuni meistens leichter zugänglich als ein Masterstudiengang in Präsenzform. Aufgrund der hohen Nachfrage ist dieser oft mit einem guten Notendurchschnitt oder anderen Zugangsbeschränkungen belegt. An Fernunis hingegen entfallen Umstände wie Wartesemester. Gerade in einem so umkämpften Berufsfeld wie der Wirtschaftsinformatik ist ein Masterstudium gut geeignet, um eine höhere Qualifikation zu erreichen und sich auf eine Führungsposition vorzubereiten. Darüber hinaus bietet ein Masterabschluss auch einen Vorteil bei Gehaltsverhandlungen mit Arbeitgebern. Zudem ist er zwingend erforderlich, wenn sich Studierende die Möglichkeit offen lassen wollen zu promovieren.

  • Wer bietet Wirtschaftsinformatik als Fernstudium an?

    Da der Studiengang Wirtschaftsinformatik so beliebt ist, gibt es zahlreiche Hochschulen, die das Fach als Fernstudium anbieten. Sie unterscheiden sich in Schwerpunkten, Inhalten und auch Kosten. Um die richtige Fernhochschule zu finden, sollten Studieninteressierte vorab für sich selbst klären, was ihnen bei ihrem Studium wichtig ist. Die wichtigsten Anbieter und Preise werden in der folgenden Tabelle dargestellt.

    Hochschule  Preis für den 

    Bachelorstudiengang

    Preis für den 

    Masterstudiengang

    Internationale Hochschule IU Ab 209 € monatlich  Ab 449 € monatlich 
    AKAD University  Ab 199 € monatlich  Ab 309 € monatlich 
    Hochschule für 

    angewandtes Management

    Ab 245 € monatlich  Ab 330 € monatlich
    SRH Fernhochschule  AB 299 € monatlich 
    Hochschule Fresenius  Ab 288 € monatlich 
    WINGS Fernstudium  1.290 € pro Semester  2.350 € pro Semester
    Ostfalia Hochschule  95 € pro Modul  1.920 € pro Semester
    DIPLOMA Hochschule  Ab 257 € monatlich 
    Oncampus  2.755 € insgesamt  7.680 € insgesamt
    Wilhelm Büchner 

    Hochschule 

    368 € monatlich  598 Euro monatlich 
    EHV  149 € monatlich 
    Westsächsische Hochschule Zwickau  200 € pro Semester 
    Beuth Hochschule für 

    Technik Berlin 

    95 € pro Modul pro Semester
    FH Dortmund  Ab 315,38 € pro Monat 
    Ferdinand Porsche FernFH  363,36 € pro Semester  363,36 € pro Semester
    FernUniversität Hagen  Circa 1.700 € insgesamt  Circa 900 € insgesamt

     
    Quelle: Eigene Recherche

  • Was kostet ein Fernstudium Wirtschaftsinformatik?

    Wie der Tabelle zu entnehmen ist, gibt es bei den Anbietern deutliche Preisunterschiede, die abhängig vom angestrebten Abschluss und auch der gewählten Laufzeit sind. Eine längere Studiendauer geht in der Regel mit einer höheren Gesamtsumme einher. Staatliche Hochschulen wie die Fernuni Hagen sind deutlich günstiger als private Anbieter, dafür sind Studierende dort häufig weniger flexibel. Für ein privates Fernstudium fallen meistens monatliche Studiengebühren an, während staatliche Anbieter Semesterbeiträge erheben.

    Studierende sollten sich bereits vorab darüber informieren, welche zusätzlichen Kosten beim jeweiligen Anbieter anfallen können. Einige Hochschulen veranschlagen Prüfungsgebühren, Kosten für Überhangssemester und weitere Gebühren, die nicht in den regulären monatlichen Studiengebühren enthalten sind. Um realistisch zu kalkulieren, sollten sich Bewerber/innen im Voraus Informationen über alle möglichen Kosten bei ihrer bevorzugten Hochschule einholen.

  • Wie lässt sich das Fernstudium Wirtschaftsinformatik finanzieren?

    Die Finanzierung eines Studiums ist oft eine sehr grundlegende Frage. Je nachdem für welchen Anbieter und welche Art des Studiums sich Studieninteressierte entscheiden, müssen sie unter Umständen sehr hohe Kosten in Kauf nehmen, die auch mit einer Berufstätigkeit nicht tragbar sind. Erwägt man, sich das Studium selbst zu finanzieren, ist es wichtig zu wissen, dass Studiengebühren von der Mehrwertsteuer befreit sind und sich von der Steuer absetzen lassen.

    Wer die Kosten für ein Fernstudium nicht selbst aufbringen kann, aber schon einen Beruf ausübt, kann bei seinem Unternehmen anfragen, ob er eine finanzielle Unterstützung für die Weiterbildungsmaßnahme erhält. Junge Studierende, die in Vollzeit studieren, können Bafög beantragen oder sich für diverse Stipendien bewerben. Das Deutschlandstipendium wird zum Beispiel für sehr gute Leistungen vergeben und fördert Studierende mit 300 Euro monatlich. Auch für Personen aus der Berufspraxis gibt es Stipendien, wie zum Beispiel das Aufstiegsstipendium.

    Eine weitere Option ist ein Studienkredit, wie ihn die KfW anbietet. Hier gibt es spezielle Konditionen und die Studierenden müssen erst nach Ende ihres Studiums damit anfangen, die Schulden abzuzahlen. Besonders bei Studienfächern wie Wirtschaftsinformatik sind die Chancen auf einen Kredit hoch, da die Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sind.

  • Wie anerkannt sind die Wirtschaftsinformatik-Abschlüsse der Fernuni?

    Ein Fernuni-Abschluss ist erstmal nicht mehr oder weniger anerkannt als ein Abschluss, der durch ein Präsenzstudium erworben wurde. Allerdings ist es gerade bei privaten Anbietern wichtig, dass der Studiengang akkreditiert, also staatlich anerkannt ist. Der Begriff Fernstudium ist nicht geschützt und viele Angebote sind eigentlich nicht-akademische Zertifikate. Wer über ein akademisches Fernstudium einen Bachelor- oder Masterabschluss anstrebt, sollte darauf achten, dass diese staatliche Anerkennung und die Akkreditierung gewährleistet sind.

    Bei einem Fernstudium sollte vor allem auf eine Anerkennung durch die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht oder auf eine Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat geachtet werden. Bei privaten Anbietern ist davon auszugehen, dass Qualität auch ihren Preis hat. Gute Fernhochschulen setzen sich dafür ein, einen hochwertigen Abschluss und eine ebenso hochwertige Ausbildung anzubieten, mit der die Alumni der Hochschule auf dem Arbeitsmarkt gut ankommen.

  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss

    Studierte Wirtschaftsinformatiker/innen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, da sie in vielen Bereichen einsatzfähig und somit für diverse Aufgaben in Unternehmen geeignet sind. Darüber hinaus befindet sich der Markt Wirtschaftsinformatik immer noch in einem Entwicklungsprozess, was gute Karrierechancen begünstigt. Hinzu kommt ein Fachkräftemangel, der für eine sehr gute Einstellungsquote sorgt. Klassische Berufsfelder für Angestellte in einem Unternehmen sind die Arbeit als IT-Consultant, Prozessmanager/in, Systemplaner/in, Security-Manager/in oder System-Architekt/in.

    Natürlich ist es darüber hinaus auch möglich, sich als Freiberufler/in selbstständig zu machen oder eine eigene Firma zu gründen. Berufseinsteiger/innen mit einem Masterabschluss erhalten oft mehr Führungsverantwortung, womit auch ein höheres Einkommen einhergeht. Insgesamt sind die Verdienstaussichten in der Wirtschaftsinformatik überdurchschnittlich gut.

    Das jährliche Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei über 47.500 Euro brutto. Ab einer Berufserfahrung von über zehn Jahren steigt es auf über 80.000 Euro brutto(Quelle: academics.de). Wie hoch das Gehalt genau ist, hängt von der persönlichen Qualifikation der Bewerber/innen und dem Standort sowie der Größe des Unternehmens ab. Praxiserfahrung neben dem Studium ist bei den Arbeitgebern gerne gesehen.

  • Alternative Wege zu einem Abschluss im Fachbereich Wirtschaftsinformatik

    Neben einem Fernstudium können Studieninteressierte auch ein reguläres Präsenzstudium besuchen. Besonders beliebt sind duale Studiengänge, bei der zugleich ein Studium und eine Ausbildung in einem Unternehmen absolviert werden. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, nur eine Ausbildung zu machen, die meistens zwei Jahre dauert.

    Welcher Weg der richtige ist, hängt von der persönlichen Entscheidung ab, wie viel Zeit und Geld Studieninteressierte in ihre Weiterbildung investieren wollen. Auch die Qualifikation der Bewerber/innen und die angestrebte Position in Unternehmen beziehungsweise das angestrebte Berufsfeld sollten bei der Entscheidung miteinbezogen werden.

  • Häufig gestellte Fragen zum Fernstudium Wirtschaftsinformatik

    Wie anerkannt ist das Fernstudium Wirtschaftsinformatik? 

    Ein Fernstudium ist genauso anerkannt wie ein Präsenzstudium, vorausgesetzt der Studiengang ist staatlich anerkannt und akkreditiert. Darauf sollten Studieninteressierte bei der Wahl des Fernstudiengangs achten, da die Bezeichnung Fernstudium nicht geschützt ist und auch nicht-akademische Fernlehrgänge so genannt werden dürfen.

    Wie viel kostet das Fernstudium Wirtschaftsinformatik? 

    Die Kosten für ein Fernstudium Wirtschaftsinformatik fallen je nach Hochschule unterschiedlich hoch aus. Bei staatlichen Fernunis, wie der Fernuni Hagen, gibt es ein Bachelorstudium bereits ab 1.700 Euro. Bei privaten Anbietern liegen die Preise im fünfstelligen Bereich. Wer preisbewusst studieren will, sollte vorher Preise vergleichen.

    Wie schwer ist das Fernstudium Wirtschaftsinformatik? 

    Ein Fernstudium Wirtschaftsinformatik ist anspruchsvoll, da es interdisziplinär ist und die Fachbereiche Informatik und Wirtschaft verbindet. Studierende sollten mathematik- und technikaffin sein und kein Problem damit haben, neue Programmiersprachen zu lernen.

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