Wirtschaftspsychologie

  • 7 Universitäten
  • 5 B.Sc. Studiengänge, 1 M.Sc. Studiengang, 1 B.A. Studiengang
  • Berufsbegleitend, Vollzeit
  • 30 - 48 Monate
Wirtschaftspsychologie Studium
  • Überblick
  • Studiengänge (7)

Über Wirtschaftspsychologie

Die Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen in einem ökonomischen Umfeld. Wirtschaftspsychologen entwickeln Konzepte zur Produktgestaltung und hinterfragen, warum Menschen bestimmte Dinge kaufen oder wie Kaufanreize richtig gesetzt werden können. Außerdem werden sie oft im Bereich Human Resources eingesetzt. Der Studiengang Wirtschaftspsychologie ist sehr beliebt und wird von zahlreichen Hochschulen angeboten. Den Abschluss des Studiums bildet der Bachelor beziehungsweise Master of Arts oder der Bachelor/Master of Science.

Wo man Wirtschaftspsychologie studieren kann

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Wirtschaftspsychologie - 7 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze:
    • Wirtschaftspsychologie ist ein sehr anspruchsvolles Studium mit guten Karrierechancen.
    • Das Studium wird von zahlreichen Hochschulen angeboten, bei privaten Anbietern lohnt sich ein Preisvergleich.
    • Gute bis sehr gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung.
  • Voraussetzungen

    Die Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule. Wichtig ist, dass Studieninteressierte eine Hochschulzugangsberechtigung vorweisen können. An staatlichen Hochschulen ist ein Abitur oder Fachabitur beziehungsweise ein fachgebundenes Abitur erforderlich. Hier gibt es zudem häufig einen sogenannten Numerus Clausus (NC), das bedeutet, dass ein Mindestnotendurchschnitt bei der Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt wird. An privaten Hochschulen ist ein Studium auch ohne Abitur möglich, wenn andere ausreichende Qualifikationen vorliegen. An der Hochschule Fresenius brauchen Bewerberinnen und Bewerber für ein Vollzeitstudium beispielsweise das Abitur, das Fachabitur, die fachgebundene Hochschulreife oder eine Meisterprüfung. Auch mit einer Berufsausbildung kann man hier studieren, vorausgesetzt diese ging über mindestens zwei Jahre und man hat anschließend über mehrere Jahre praktische Berufserfahrung gesammelt. Im Fernstudium wird zusätzlich eine Aufstiegsfortbildung anerkannt, dafür müssen Studieninteressierte mit einer Berufsausbildung zusätzlich eine sogenannte Hochschulzugangsprüfung ablegen. An der Internationalen Hochschule (IU) gibt es ebenfalls mehrere Zugangsmöglichkeiten. Ein Studium ist mit dem Abitur, dem Fachabitur, der fachgebundenen Hochschulreife oder einer Meisterprüfung möglich. Weitere Optionen sind eine Aufstiegsfortbildung oder eine Berufsausbildung mit anschließender mehrjähriger Berufstätigkeit in Vollzeit. Einen NC für Bachelorstudiengänge gibt es an privaten Hochschulen selten. Für ein Master wird an den meisten Hochschulen ein grundständiges Studium im Fach Wirtschaftspsychologie oder einem ähnlichen Studienfach vorausgesetzt. Weil es weniger Master- als Bachelorstudienplätze gibt, sind die Masterstudiengänge häufig durch einen Notendurchschnitt zulassungsbeschränkt. Darüber hinaus sind an vielen Hochschulen Eignungstests üblich.

  • Studieninhalte

    Wie der Name schon sagt, setzt sich die Wirtschaftspsychologie aus den Bereichen Wirtschaft und Psychologie zusammen. Der genaue Studienverlauf und der Schwerpunkt des Studiums unterscheiden sich je nach Hochschule. Im Bachelorstudium stehen bei den meisten Anbietern unter anderem die Inhalte Allgemeine Psychologie, Sozialpsychologie, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Entwicklungspsychologie, Zwischenmenschliche Prozesse und Intrapersonelle Prozesse auf dem Plan. Auch spezielle wirtschaftspsychologische Fächer wie zum Beispiel Arbeits- und Organisationspsychologie, Evaluation, Markt- und Werbepsychologie, Marktforschung und Psychologische Personalarbeit werden gelehrt. Im Master werden diese Fächer dann vertieft und Studierende können Schwerpunkte setzen.

  • Kosten

    Die Kosten für ein Studium unterscheiden sich je nach Art der Hochschule und angestrebtem Abschluss. Auch die Dauer des Studiums und der Studienort beeinflussen den Preis, da eine lange Studienzeit die Gesamtkosten anhebt und die Kosten für Miete und Lebenshaltung in den einzelnen Städten unterschiedlich hoch ausfallen. An staatlichen Hochschulen ist zweimal jährlich ein Semesterbeitrag fällig, private Anbietern verlangen sogenannte Studiengebühren, die sich teils deutlich unterscheiden.
    An der IU haben Bewerberinnen und Bewerber für den Studiengang Wirtschaftspsychologie beispielsweise die Wahl zwischen einem Fern- und einem Kombistudium. Beim Fernstudium gibt es drei verschiedene Modelle: Ein Vollzeitstudium dauert 36 Monate und kostet 359 Euro monatlich. Bei einer Studiendauer von 48 Monaten beträgt die Studiengebühr 309 im Monat. Das Modell mit der längsten Laufzeit ist auf eine Studiendauer von 72 Monaten ausgelegt und kostet 209 Euro monatlich. Ein Kombistudium dauert 42 Monate, die Studiengebühr beläuft sich auf 319 Euro im Monat.
    Auch an der Hochschule Fresenius sind diese beiden Studienformen möglich. Im Vollzeitstudium kostet der Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie, je nach ausgewähltem Standort, 750 oder 795 Euro monatlich. Wer den Abschluss durch ein Fernstudium erreicht, bezahlt für das Modell Vollzeit mit einer Studiendauer von 36 Monaten 348 Euro monatlich. Ein Fernstudium in Teilzeit dauert 48 Monate und kostet 290 Euro im Monat.
    Weitere Kosten und Anbieter werden in der folgenden Tabelle vorgestellt.

  • Persönliche Eignung

    Wirtschaftspsychologie ist ein anspruchsvolles Studienfach, da es zwei ohnehin sehr komplexe Teilbereiche miteinander verknüpft. Wer sich für ein Studium interessiert, sollte sich selbstständig organisieren können und den Ansprüchen eines Studiums gewachsen sein. Dafür ist neben der nötigen Disziplin auch eine Bereitschaft zum wissenschaftlichen Arbeiten unerlässlich. Analytische und mathematische Fähigkeiten sind von Vorteil, denn Fächer wie Finanzmathematik und Statistik sind oft Teil des Studiums. Da weite Teile der zugehörigen Fachliteratur auf Englisch verfasst sind, sollten Bewerberinnen und Bewerber zudem wesentliche Englischkenntnisse mitbringen. Darüber hinaus sollte ein Interesse an Menschen und der Arbeit mit ihnen gegeben sein, genauso wie ein generelles Interesse an Wirtschaft und Politik.

  • Karrierechancen und Gehalt

    Aufgrund ihres interdisziplinären Studiums sind Wirtschaftspsychologen und -psychologinnen vielseitig einsetzbar und haben eine Bandbreite an beruflichen Möglichkeiten zur Auswahl. Sie können beispielsweise in der Marktforschung, als Analysten und Analystinnen oder in Personalabteilungen arbeiten. Auch in Unternehmensberatungen, in Agenturen oder als selbstständige Fachexperten sind Absolventen der Wirtschaftspsychologie anzutreffen. Das Gehalt von Wirtschaftspsychologen/innen variiert je nach Studienabschluss, Erfahrung, Unternehmen und Arbeitsort. Das durchschnittliche Monatsgehalt bei unter drei Jahren Berufserfahrung liegt bei circa 3.900 Euro brutto. Ab zehn Jahren Berufserfahrung steigt es auf circa 4.600 Euro brutto (Quelle: gehalt.de).

  • Häufig gestellte Fragen

    Was brauche ich, um Wirtschaftspsychologie zu studieren?

    Um Wirtschaftspsychologie zu studieren, brauchen Studieninteressierte eine Hochschulzugangsberechtigung. Die Zugangsvoraussetzungen variieren von Hochschule zu Hochschule. Studierende sollten belastbar, diszipliniert und mathematisch sowie analytisch begabt sein. Auch Englischkenntnisse sind wichtig
    Wie schwer ist es, Wirtschaftspsychologe zu studieren?

    Das interdisziplinäre Studium verknüpft die Bereiche Wirtschaft und Psychologie, die beide sehr komplex sind. Es gibt viele statistische und mathematische Inhalte, außerdem werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt.

    Kann ich Wirtschaftspsychologie ohne Abitur studieren?

    Ja, ein Studium ist auch ohne Abitur möglich, allerdings ist dann eine vergleichbare anerkannte Qualifikation nötig. Ein Studium ohne Abitur ist insbesondere an privaten Hochschulen möglich.