Logopädie

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  • 1 B.Sc. Studiengang
  • Vollzeit
  • 36 Monate
Logopädie Studium
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Über Logopädie

In der Logopädie steht die Spracherziehung im Mittelpunkt. Wenn Menschen zum Beispiel Sprach- oder Hörstörungen aufweisen, sind Logopäden unterstützend an ihrer Seite und arbeiten daran, die Artikulation, Stimme oder den Redefluss zu verbessern. Studierende haben im Studium der Logopädie die Möglichkeit tiefergehende Kenntnisse in den Bereichen Diagnostik, Methoden der Logopädie und Forschung zu erwerben. Die Regelstudienzeit für das Bachelorstudium fällt je nach Hochschule unterschiedlich aus und kann zwischen sechs und neun Semestern betragen.

Wo man Logopädie studieren kann

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Logopädie - 11 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze

    • Für das Studium der Logopädie ist ein Abitur nicht unbedingt Voraussetzung.
    • Die logopädische Arbeit konzentriert sich auf das Sprechen, befasst sich aber auch mit dem Hören.
    • Wer Logopädie studieren will, kann das Studium in Vollzeit, dual oder berufsbegleitend absolvieren.

  • Für wen eignet sich das Logopädie Studium?

    Im Studium kommt man um Prüfungen und Klausuren nicht herum. Wer also erfolgreich Logopädie studieren will, sollte diszipliniert lernen können und sich regelmäßig selbst dazu motivieren. Denn anders als man es vielleicht noch aus Schulzeiten kennt, liegt der Fokus im Studium auf dem eigenständigen Arbeiten und Lernen. Selbst ein praxisnaher Studiengang wie Logopädie ist sehr theorielastig.

    Viele Studieninhalte muss man zudem vor- oder nachbereiten, sodass Studierende, die sich ihre Zeit effektiv sinnvoll einteilen können, klar im Vorteil sind. Das Logopädiestudium beinhaltet zudem oft praktische Übungen. Studierende können sich darauf gut vorbereiten, indem sie die entsprechende Theorie vorab verinnerlichen.

  • Wer bekommt eine Zulassung an der Hochschule oder Uni?

    Wer sich auf das Studium bewirbt, muss in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) mitbringen. Also die allgemeine Hochschulreife (Abitur), die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Je nach Anbieter kann die Zulassung aber auch an andere Voraussetzungen gebunden sein. Alternativ können auch Bewerber mit mehrjähriger Berufsausbildung und Arbeitserfahrung zugelassen werden.

    An der IU Internationalen Hochschule wird man aber beispielsweise nur mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum staatlich anerkannten Logopäden für das Bachelorstudium zugelassen. Über die genauen Zulassungsvoraussetzungen der jeweiligen Anbieter sollten sich Interessenten deshalb im Vorfeld gründlich informieren.

  • Wem fällt der Studiengang Logopädie leicht?

    Im Bereich der Logopädie sind vor allem Personen gut aufgehoben, die gerne mit Menschen zusammenarbeiten. Logopäden stehen den Patienten mit Sprachstörungen beiseite und therapieren sie oft längerfristig. Menschen jeden Alters müssen behandelt und betreut werden. Logopäden lernen also die unterschiedlichsten Leute kennen und sollten daher freundliche und aufgeschlossen auftreten und kommunikativ sein.

    Zudem können einem im Beruf des Logopäden die unterschiedlichsten Schicksale begegnen. Kinder mit angeborenen Sprachentwicklungsstörungen beanspruchen die Arbeit der Logopäden genauso wie Senioren, die einen Schlaganfall erlitten haben oder an Demenz leiden. Wer sich für das Studium der Logopädie entscheidet, sollte daher auch viel Feingefühl mit in die Behandlung ihrer Patienten bringen.

  • So ist der Bachelor Logopädie aufgebaut

    Das Bachelorstudium vereint mehrere Teildisziplinen und lehrt Grundlagen aus Medizin, Pädagogik, Linguistik und Psychologie. Die Studieninhalte setzen sich zusammen aus Methoden der Logopädie, Diagnostik und Forschungsmethoden. Hinzu kommen Themen wie kindliche Sprach- und Sprechstörungen, Gesundheitsökonomie oder therapeutisches Handeln. Studierende erwerben ganzheitliches Wissen im Bereich der logopädischen Arbeit und können dieses in den Bereichen Spracherwerb, Aussprache oder Hören anwenden. In den höheren Semestern widmet sich der Lernstoff vermehrt Inhalten wie Prävention oder Management.

    Zum Studium gehört in der Regel auch immer ein praktischer Teil. Wer nicht dual oder berufsbegleitend studiert, kann praktische Erfahrungen beispielsweise in integrierten Praxisstunden sammeln. An den Abschluss Bachelor of Science wird in einem Vollzeitstudium zudem das staatliche Examen gekoppelt, mit dem Studierende die Berufsbezeichnung staatlich anerkannter Logopäde erhalten.

    In ausbildungsintegrierenden Studiengängen erhalten Studierende die Zulassung zum Logopäden ebenfalls nach einer staatlichen Prüfung.

  • Für wen lohnt sich der Master in Logopädie?

    Ein Masterstudium eignet sich für alle, die ihr Wissen im Bereich der Logopädie noch weiter vertiefen wollen. Der Masterstudiengang dient dazu, die Kenntnisse in Forschung oder Diagnostik weiter auszubauen. Das Studium ist in der Regel ebenfalls praxisnah und forschungsbezogen aufgebaut. Studierende lernen beispielsweise, wie sie Forschungsanträge stellen und umsetzen können, sodass sie einen wichtigen Beitrag in der Forschung von Sprachstörungen leisten können. Im Masterstudium können sich Studierende auf die Bereiche Prävention und Gesundheitsförderung spezialisieren. Sie haben außerdem die Möglichkeit eigene Forschungsprojekte zu leiten beziehungsweise ihren Beitrag dazu zu leisten.

  • Was kostet das Logopädie Studium?

    Am günstigsten lässt sich das Bachelorstudium an der staatlichen Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg absolvieren. Hier zahlen Studierende keine Gebühren sondern ledigliche einen Semesterbeitrag von rund 127 Euro. Bei einer Regelstudienzeit von sechs Semestern belaufen sich die Gesamtkosten des Studiums damit auf rund 760 Euro. Deutlich teurer hingegen studiert man an der privaten Hochschule Fresenius. Hier liegen die Gebühren bei rund 625 Euro pro Monat. Studiert man in der angegebenen Regelstudienzeit von sieben Semestern, kostet das gesamte Bachelorstudium stolze 26.250 Euro (Quelle: Websites der Hochschulen, Stand: 26. August 2021).

    Bei der Wahl der Hochschule oder Universität lohnt sich also der Vergleich vorab. Der Unterschied zwischen Semesterbeitrag und Studiengebühren sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. Im Durchschnitt aller Anbieter müssen Studierende mit Gesamtkosten in Höhe von 9.400 Euro rechnen (Quelle: eigene Recherche, Stand: 26. August 2021).

  • Finanzierungsmöglichkeiten

    Nicht alle Studierenden werden von ihren Familien finanziell unterstützt. Viele haben außerdem keine Zeit einem Nebenjob nachzugehen. Da kommt schnell die Frage auf, wie man das Studium finanzieren soll. Hierfür gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten.

    Eine der bekanntesten ist Bafög. Das sogenannte Bundesausbildungsförderungsgesetz ist sozusagen ein zinsfreies Darlehen des Staates. Ein besonderer Pluspunkt: Nach Ende der Förderung müssen Studierende nur die Hälfte des Förderbetrages zurückzahlen. 50 Prozent des Geldes sind also geschenkt. Beim Studierendenwerk der jeweiligen Hochschule gibt es ausführliche Informationen über diese Finanzierungsmöglichkeit, ebenso auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

    Studienkredite wie der der KfW-Förderbank sind bei Studierenden eine beliebte Alternative, um sich das Studium leisten zu können. Der KfW-Kredit ist eine monatliche Förderung von bis zu 650 Euro. Wie man den Kredit beantragt und an welche Konditionen dieser gebunden ist, kann man auf der Website der KfW nachlesen.

  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss

    Absolventen und Absolventinnen des Logopädiestudiums können nach ihrem Abschluss in unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten. Logopäden behandeln vor allem in Logopädischen Praxen. Sie können aber auch in Seniorenheimen oder Rehakliniken tätig werden. Ihre Arbeit ist außerdem in Schulen oder Kindertagesstätten gefragt. Es besteht zudem die Möglichkeit in einer Beratungsstelle zu arbeiten oder in die Forschung zu gehen und beispielsweise an Hochschulen zu forschen oder lehren.

    Logopäden können ihre Tätigkeit sowohl in einem Angestelltenverhältnis ausüben als auch selbständig in den genannten Bereichen arbeiten.

    Logopädinnen und Logopäden verdienen im Schnitt zwischen 24.500 Euro und 31.00 Euro jährlich. Je nachdem, in welchem Unternehmen oder bei welcher Einrichtung man angestellt ist, können auch attraktive Jahresgehälter in Höhe von bis zu 55.000 Euro winken (gehalt.de, Stand: 26. August 2021).

  • Alternative Studiengänge zu Logopädie

    Es gibt verschiedenen Studiengänge, die sich als Alternative zur Logopädie anbieten. Ergotherapie zählt beispielsweise ebenfalls zu den Therapiewissenschaften. Im Fokus der Ergotherapie steht auch die Arbeit mit dem Menschen. Wenn beispielsweise nach einem Unfall motorische Einschränkungen zurückbleiben, bieten Ergotherapeuten Abhilfe. Das Studium umfasst Inhalte aus den Bereichen Körperfunktionen und -strukturen, Pädiatrie, Diagnostik oder Kommunikation.

    Wer sich nicht zwischen den verschiedenen Therapiewissenschaften entscheiden möchte, ist im allgemeinen Studiengang Therapiewissenschaften bestens aufgehoben. Dieser ist interdisziplinär aufgebaut und lehrt Inhalte aus verschiedenen Wissenschaften wie Logopädie, Physio- oder Ergotherapie. Dieser Studiengang wird genauso wie Logopädie oft berufsbegleitend angeboten.

  • Häufige Fragen zum Logopädie Studium

    Was brauche ich, um Logopädie zu studieren?

    Wer im Bereich der Logopädie arbeiten will, sollte gerne mit Menschen zusammenarbeiten sowie Geduld, Empathie und Feingefühl in die Therapiesitzungen mitbringen.

    Wie schwer ist es Logopädie zu studieren?

    Im Studium der Logopädie kommen Inhalte aus den Bereichen Pädagogik, Linguistik oder Psychologie vor. Wer sich in diesen Fächern bereits auskennt, wird es im Studium leichter haben.

    Kann ich Logopädie ohne Abitur studieren?

    Zum Logopädiestudium kann man auch ohne Abitur zugelassen werden. Hierfür benötigt man eine andere Form der Hochschulzugangsberechtigung wie beispielsweise die Fachhochschulreife.

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