Journalismus

  • 1 Universität
  • 1 B.A. Studiengang
  • Berufsbegleitend
  • 36 Monate
Fernstudium
  • Überblick
  • Studiengang (1)

Über Journalismus

Immer auf der Suche nach der neuesten Story, um einen Scoop zu landen: Journalist zu werden, ist der Traumberuf vieler junger Menschen. Er ist vielseitig und abwechslungsreich. Das Journalismusstudium, an dessen Ende ein Abschluss als Bachelor oder Master of Arts steht, bereitet darauf vor. In der Praxis darf sich jeder, der journalistisch arbeitet, Journalist nennen. Er oder sie muss weder eine Ausbildung noch ein Studium in diesem Bereich vorweisen. Ein Journalismusstudium ist allerdings gern gesehen, genauso wie der Besuch einer Journalistenschule oder das Absolvieren eines Volontariats, das meist ein, zwei Jahre dauert. Hier lernen Volontäre den redaktionellen Alltag kennen. Übrigens: Wer schon weiß, dass er später einmal in einem bestimmten Fachressort arbeiten will, zum Beispiel als Wissenschaftsredakteur, der entscheidet sich vielleicht besser für ein Fachstudium.

Wo man Journalismus studieren kann

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Journalismus - 9 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze
    • Das Journalismusstudium ist sehr praktisch ausgelegt und bereitet Studierende konkret auf das Arbeitsleben vor.
    • Studierende sollten viel Neugier mitbringen und auf Menschen zugehen können.
    • Praktische Erfahrungen neben den Studium werden oft vorausgesetzt.
  • Wer bekommt eine Zulassung für das Journalistikstudium?

    Das Journalismusstudium ist sehr beliebt. Darum sind viele der Studiengänge, die von staatlichen Hochschulen angeboten werden, mit einem Numerus Clausus belegt. Das bedeutet: Studieninteressierte brauchen einen bestimmten Notendurchschnitt im Abitur oder Fachabitur, der oft zwischen 1,0 und 2,0 liegt.

    An Fachhochschulen reicht es, wenn Bewerber eine Fachhochschulreife vorweisen. An privaten Hochschulen können die Zugangsvoraussetzungen niedriger sein.

    An der Internationalen Hochschule IU gibt es beispielsweise die Möglichkeit, ohne Abitur oder Fachabitur zum Journalismusstudium zugelassen zu werden. Bewerber müssen dafür einen Meisterbrief oder eine Aufstiegsfortbildung vorweisen. Darüber hinaus kann man auch mit einer zweijährigen Berufsausbildung studieren, wenn man danach mindestens drei Jahre Berufserfahrung gesammelt hat. An anderen Hochschulen können auch Vorpraktika oder Einstellungstest erwartet werden.

    Tipp: Wer sich für ein Journalismusstudium interessiert, fragt am besten bei der jeweiligen Hochschule frühzeitig nach, was sie von Bewerbern erwartet. So lassen sich beispielsweise Praktika rechtzeitig einplanen.

  • Wem fällt das Journalismusstudium leicht?

    Angehende Journalisten sollten über eine gute Allgemeinbildung verfügen und ein Interesse daran haben, was in der Welt passiert. Am besten bringen sie eine große Portion Neugier mit und ein Faible dafür, Geschichten zu erzählen. Wichtig ist auch, unbefangen auf Menschen zugehen zu können. Wem es etwa unangenehm ist, zu telefonieren, der wird es im Beruf des Journalisten schwer haben. Um Informationen zu recherchieren, sie aufzubereiten und einem Publikum zu vermitteln, brauchen Journalisten gute Kommunikationsfähigkeiten. Auch ein Gefühl für Sprache ist wichtig.

    Eine wichtige Frage, die sich Studieninteressierte stellen sollten: Wie wichtig sind ihnen zuverlässige Arbeitszeiten und Routinen? Journalisten müssen zur Stelle sein, wenn etwas Wichtiges passiert – egal, ob das spät abends ist oder an Wochenenden. Ein Großteil des Berufsstands arbeitet freiberuflich, bietet Artikel oder Beiträge selbständig Redaktionen an. Dafür muss man gut organisiert sein.

    Auch für das Journalismusstudium selbst ist Disziplin gefragt. Mit Klausuren, Hausarbeiten und praktischen Projekten kann die Prüfungsphase schon mal stressig werden. Dafür braucht man einen kühlen Kopf, Sozialkompetenz und die Bereitschaft, sich einzubringen.

    Ein weiteres Plus sind Durchsetzungskraft und Verhandlungsgeschick, um beispielsweise den Redaktionsleiter von einem Thema zu überzeugen. Freie Journalisten müssen den Preis für ihre Beiträge oft selbst aushandeln.

  • So ist der Bachelor aufgebaut

    Im Journalismusstudium geht es hauptsächlich darum, das Handwerkszeug für den späteren Beruf zu erlernen. Studierende lernen verschiedene Interviewtechniken und Textgattungen kennen. Sie erfahren, was ein gutes Thema ausmacht und wie man recherchiert, erstellen Beiträge für verschiedene Mediengattungen – von Printartikeln, über Radio- und Fernsehbeiträge bis hin zu Onlineprojekten. Oft gibt es Projektarbeiten in Kleingruppen. Darüber hinaus sehen viele Hochschulen ein Praxissemester vor.

    In den theoretischen Modulen des Studiums geht es oft um kommunikationswissenschaftliche Grundlagen und Journalismustheorien. Auch Medienrecht, Medienökonomie und Medienethik stehen auf dem Stundenplan. Weitere Inhalte: Methodenlehre und wissenschaftliches Arbeiten. Je nach Hochschule gibt es Unterschiede, was Schwerpunkte und Ausrichtungen angeht.

  • Für wen lohnt sich der Master?

    Wer eine Führungsposition oder die Arbeit bei einem überregionalen Medienunternehmen anstrebt, sollte über ein Masterstudium nachdenken, welches weitere vier Semester dauert.

    Übrigens: Im Masterstudiengang werden vertiefende Kenntnisse vermittelt. Oft können Studierende inhaltliche Schwerpunkte setzen.

  • Was kostet das Journalismusstudium?

    Die Kosten hängen stark davon ab, für welchen Anbieter und welchen Studienort sich Bewerber entscheiden. Wer länger studiert, bezahlt auch mehr, unabhängig davon, ob er an einer staatlichen oder privaten Hochschule eingeschrieben ist.

    Staatliche Hochschulen verlangen zwei Mal jährlich Semesterbeiträge. Bei privaten Anbietern gibt es Studiengebühren, die unterschiedlich hoch und monatlich zu bezahlen sind.

    Die Internationale Hochschule IU bietet Journalismus als Fernstudium an. Der Bachelor kostet als Vollzeitmodell mit einer Laufzeit von 36 Monaten regulär 359 Euro pro Monat, als Teilzeitstudium 309 Euro monatlich. Wer noch mehr Zeit braucht, um sein Studium abzuschließen, hat 72 Monate Zeit und bezahlt 209 Euro im Monat. Weitere Anbieter in der Tabelle:

    Hochschule Studiengang Webseite
    IU  Journalismus (B.A.) https://www.iu-fernstudium.de/lp/bachelor/journalismus/
    Freie Journalisten Schule Ausbildung Journalismus

    Abschluss: Journalist/in (FJS) oder Fachjournalist/in (FJS)

    https://www.freie-journalistenschule.de/ausbildung/ausbildung-journalismus/
    Macromedia Journalismus (B.A.) https://www2.macromedia-fachhochschule.de/lp-jo-jo
    TU Dortmund Wissenschaftsjournalismus (B.A.) https://www.tu-dortmund.de/studium/studienangebot/wissenschaftsjournalismus-11/
  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss

    Wer Journalismus studiert, dem stehen nach seinem Abschluss viele Berufsfelder offen. Er oder sie kann beispielsweise als Nachrichtenredakteur, Radiomoderator, Sportreporter oder Auslandskorrespondent arbeiten. Damit der Berufseinstieg gelingt, sollte man schon während des Studiums praktische Erfahrungen gesammelt haben und Arbeitsproben vorweisen können. Die Konkurrenz ist groß.

    Die Digitalisierung verändert die Medienlandschaft rasant. Viele Inhalte gibt es gratis im Netz, die Auflagen vieler Printerzeugnisse gehen seit Jahren zurück. Auch bei den Rundfunkanstalten gibt es kaum noch Festanstellungen, weshalb viele Journalisten freiberuflich arbeiten. Die Einstiegsgehälter sind mau, Volontäre werden meist nur mit 1.000 bis 2.000 Euro brutto entlohnt.

    Wer mit einem Bachelorabschluss in den Journalismus einsteigt, verdient im Schnitt 2.709 Euro im Monat. Mit einem Master gibt es etwas mehr Geld und zwar 3.146 Euro (Quelle: absolventa.de, Stand: Januar 2022). Das Gehalt hängt allerdings stark vom Arbeitgeber und der Region ab, in der man arbeitet. Auch die Mediengattung spielt eine Rolle: Fernsehredakteure verdienen oft mehr als ihre Kollegen im Printbereich.

    Neben Verlagen und Rundfunkanstalten können Journalisten auch in anderen Branchen arbeiten, zum Beispiel in der Öffentlichkeitsarbeit, der Unternehmenskommunikation oder der Kulturbranche.

  • Alternative Wege in den Journalismus

    Oft führt der weitere Weg über ein Redaktionsvolontariat in einem Medienunternehmen oder die Weiterbildung auf einer speziellen Journalistenschule.

  • Häufig gestellte Fragen

    Was brauche ich, um Journalismus zu studieren?

    Um an staatlichen Hochschulen zu studieren, brauchen Bewerber ein Abitur oder Fachabitur. Das Journalismusstudium ist beliebt, deshalb gilt vielerorts ein Numerus Clausus.

    Wie schwer ist es, Journalismus zu studieren?

    Das Studium ist vielseitig, aber nicht hochkomplex. Bewerber sollten eine gute Allgemeinbildung und Neugier mitbringen. Gutes Sprachgefühl, kommunikative Fähigkeit und ein offener Umgang mit Menschen sind hilfreich.


    Kann ich Journalismus ohne Abitur studieren?

    Ja, das geht, insbesondere an privaten Hochschulen. Universitäten und staatliche Hochschulen verlangen dagegen Abitur oder Fachabitur beziehungsweise ein fachgebundenes Abitur.