Innenarchitektur

  • 1 Universität
  • 1 B.A. Studiengang
  • Vollzeit
  • 42 Monate
Innenarchitektur Studium
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Über Innenarchitektur

Die Voraussetzungen für den Studiengang Innenarchitektur variieren je nach Universität oder Fachhochschule. Sie hängen unter anderem davon ab, welche schulische oder berufliche Vorbildung vorhanden ist. Viele Unis verlangen vor dem Beginn des Studiums ein mehrwöchiges Vorpraktikum. Die genauen Voraussetzungen sind in der Regel auf der Homepage der Uni oder Fachhochschule zu finden. Häufig gibt es zudem telefonische Beratungshotlines. Das Innenarchitektur-Studium ist nur selten durch einen Numerus Clausus (NC) beschränkt. Es wird allerdings häufig eine künstlerische Eignungsprüfung verlangt. Dabei sollen die Bewerber ihre gestalterischen Fähigkeiten zeigen. Das Einreichen einer Mappe mit verschiedenen Arbeitsproben ist ebenfalls eine übliche Voraussetzung bei der Bewerbung um einen Studienplatz für Innenarchitektur. In der Prüfung werden Aufgaben im Bereich des räumlichen Zeichnens gestellt und die Erstellung eines dreidimensionalen Modells gefordert. Tipp: Viele Universitäten bieten Vorbereitungskurse für die Erstellung der Mappen an. Dort bekommen Bewerber professionelle Unterstützung. Zu beachten ist, dass nicht alle Masterstudiengänge kammerfähig sind. Das ist jedoch Voraussetzung, um nach dem Studium die offizielle Berufsbezeichnung Innenarchitekt zu tragen. Deshalb ist es wichtig, sich vor der Bewerbung für einen Studienplatz bei der Uni oder der Architektenkammer über die Anerkennung des Studiengangs zu informieren.

Wo man Innenarchitektur studieren kann

AMD Akademie Mode & Design
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Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Wiesbaden
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  • Private Hochschule

Innenarchitektur - 7 Tipps

  • Kann ich auch ohne Abitur studieren?

    Für das Innenarchitektur-Studium ist nicht zwangsläufig ein Abitur erforderlich. Dieses wird nur vorausgesetzt, wenn das Studium an einer Universität erfolgen soll. An Fachhochschulen ist eine Fachhochschulreife beziehungsweise ein Fachabitur ausreichend.

    Eine fachgebundene Hochschulreife ermöglicht ein Innenarchitektur-Studium in der jeweiligen Fachrichtung. Darüber hinaus besteht an einigen Hochschulen die Möglichkeit, eine Zulassung für beruflich Qualifizierte zu bekommen. Diese Chance gibt es zum Beispiel für Bewerber, die einen Meister in einem fachnahen Bereich haben.

  • Inhalte

    Im Vordergrund steht die Gestaltung von Räumen jeder Art. Wichtige Studieninhalte sind neben dem freien Zeichnen die Raumästhetik und die Raumwirkung. Die Studierenden erlernen computergestützte Gestaltungsmethoden und erwerben umfassende technische und baustoffliche Kenntnisse. Ökologisches Bauen ist ein ebenso wichtiger Bereich wie sozialer Wohnungsbau.

    Architektur- und Kunstgeschichte werden mit Materialkunde und Kenntnissen über Farbkonzepte kombiniert. Abgerundet wird das Studium mit baurechtlichen und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Typische Fächer sind zum Beispiel:

    • Entwurfspraxis und Darstellungskunde
    • Raumtheorie
    • Komposition
    • Beleuchtung, Akustik und Klima
    • Statik, Konstruktion und Gebäudephysik

    Theoretische Fächer sind mit realen Bauprojekten verbunden. So werden die Studierenden auf das Berufsleben nach dem Studium vorbereitet. Es ist sinnvoll, zusätzlich freiwillige Praktika zu absolvieren.

  • Kosten

    Die Kosten variieren je nach Universität oder Hochschule. Neben den klassischen Studiengebühren müssen Kosten für Materialien oder eventuell erforderliche Vorbereitungs- und Zusatzkurse eingeplant werden. Als Beispiel sind hier die Kosten von zwei bekannten Anbietern aufgeführt.

    Akademie für Mode, Design, Kommunikation und Management (AMD)

    AMD bietet unter anderem den Studiengang Interior Design (B.A.) an, der staatlich anerkannt und akkreditiert ist. Das Studium beginnt im Wintersemester und ist in Hamburg oder Düsseldorf möglich. Die Studiengebühren betragen 695 Euro pro Monat. Zusätzlich gibt es eine Aufnahmegebühr von 595 Euro.

    Internationale Hochschule (IU)

    IU bietet ein Fernstudium für Innenarchitektur (B.A.) an, das jederzeit begonnen werden kann. Es ist staatlich anerkannt und akkreditiert. Das Studium kann in einer Regelstudienzeit von 36 Monaten absolviert werden und es stehen verschiedene Zeitmodelle zur Verfügung. Die Studiengebühren betragen ab 199 Euro pro Monat.

  • Bin ich für das Innenarchitektur-Studium geeignet?

    Ein Innenarchitektur-Studium ist ideal für kreative Menschen, die sich für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Zudem sollte ein Interesse für Bauwerke und wirtschaftliche Zusammenhänge gegeben sein. Zu den Grundvoraussetzungen gehören räumliches Vorstellungsvermögen und zeichnerische Fähigkeiten. Empathie und Einfühlungsvermögen erleichtern den Umgang mit den Geschäftspartnern und Auftraggebern. Ein Innenarchitekt sollte die Wünsche des Kunden verstehen und gestalterisch umsetzen können. Dabei sind auch oft Flexibilität und Spontaneität gefragt.

  • Karrierechancen und das Gehalt nach Abschluss

    Die Karrierechancen sind oft besser als beim klassischen Architekturstudium. Sehr gute Zukunftsaussichten gibt es im Bereich des ökologischen und naturnahen Bauens. Das Entwerfen und Umbauen von barrierefreien Wohnungen ist ebenfalls ein vielversprechendes Einsatzgebiet für kompetente und kreative Innenarchitekten.

    Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium beträgt das Anfangsgehalt als Innenarchitekt etwa 2.000 Euro pro Monat. Das gilt in der Regel für die ersten Jahre. Mit zunehmender Berufserfahrung oder Spezialisierungen kann ein Gehalt von bis zu 4.200 Euro pro Monat erreicht werden.

  • Welche Berufe gibt es mit einem Innenarchitektur-Studium?

    Der Beruf des Innenarchitekten lässt sich in einer beruflichen Selbstständigkeit oder in einem Angestelltenverhältnis ausüben. Innenarchitekten werden sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen beauftragt. Deshalb ist das Einsatzgebiet sehr abwechslungsreich. Die Aufträge reichen von der Erstellung eines Beleuchtungskonzepts oder der Einrichtung eines einzelnen Raums bis zum kompletten Innenausbau von öffentlichen Räumlichkeiten. Mögliche Arbeitgeber sind:

    • Innenarchitektur- und Ingenieurbüros
    • Werbeagenturen
    • Einrichtungs- und Möbelhäuser
    • Hotels und Gaststätten
    • Laden- und Messebau
    • Raumausstatter

    Einsatzmöglichkeiten gibt es zudem in der Automobilindustrie oder im Schiffbau. Theater, Filmstudios und Museen arbeiten gerne mit Innenarchitekten zusammen, um Bühnenbilder und Ausstellungen zu gestalten.

    Wichtig: Um eine Führungsposition zu erreichen, ist meist ein Master erforderlich.

  • Häufig gestellte Fragen zum Innenarchitektur Studium

    Was brauche ich, um Innenarchitektur zu studieren?

    Viele Unis und Fachhochschulen verlangen ein Vorpraktikum. Darüber hinaus muss eine Mappe mit Arbeitsproben eingereicht und eine künstlerische Eignungsprüfung abgelegt werden.

    Wie schwer ist es, Innenarchitektur zu studieren?

    Ein Studium der Innenarchitektur umfasst weit mehr als nur kreative und gestalterische Aspekte. Oft wird unterschätzt, dass technische und baustoffliche Themen genauso wichtig sind. Wer diese Gebiete miteinander vereinen kann, wird am Innenarchitektur-Studium große Freude haben.

    Kann ich Innenarchitektur ohne Abitur studieren?

    Ja. An Fachhochschulen reicht ein Fachabitur. Oft ist es auch möglich, mit einer Zulassung für beruflich Qualifizierte zu studieren. In diesem Fall ist ein Meistertitel in einem fachnahen Bereich von Vorteil.

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