Immobilienmanagement

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Über Immobilienmanagement

Die Immobilienbranche zählt in Deutschland zu den wichtigsten und größten Wirtschaftszweigen. Immobilienmanager spielen dabei eine bedeutende Rolle. Sie verwalten und erschließen Gebäude, sorgen sich um die Instandhaltung der Häuser oder sind für das Immobilienmarketing und die Kundenbetreuung zuständig. Qualifizierte Immobilienmanager sind deshalb gefragt. Absolventen des Studiengangs Immobilienmanagement können in höheren Positionen mit Spitzengehältern rechnen. Das Studium ist dabei der erste Schritt in Richtung Karriere.

Wo man Immobilienmanagement studieren kann

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Immobilienmanagement - 11 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze:
    • Das Studium ist interdisziplinär aufgebaut und verbindet Technik, Wirtschaft und Recht.
    • Für die Zulassung brauchen Bewerber nicht zwingend Abitur. Manche Anbieter verlangen allerdings ein Vorpraktikum.
    • Absolventen des Studiengangs können in Top-Positionen mit Jahresgehältern von über 60.000 Euro rechnen.
  • Für wen eignet sich das Studium Immobilienmanagement? 

    Das Bachelorstudium umfasst sechs Semester, das Masterstudium vier bis fünf Semester. Innerhalb dieser Zeit besuchen Studierende Vorlesungen, Kurse und Seminare. Sie lernen und legen schriftliche oder mündliche Prüfungen ab. Wer sich selbstdiszipliniert an den Schreibtisch setzen kann, um den Lernstoff zu verinnerlichen, ist auf diese Situationen gut vorbereitet.

    Besonders für das Studium geeignet sind auch Personen, die Durchhaltevermögen und Stressresistenz mitbringen, um über die Semester hinweg eine gute Leistung abzugeben.

    Im Bereich Immobilienmanagement sind vor allem Menschen gut aufgehoben, die sich für juristische, wirtschaftliche und technische Inhalte gleichermaßen interessieren.

  • Wer bekommt eine Zulassung für das Studium Immobilienmanagement?

    Die Zulassung an einer Hochschule oder Universität ist an die sogenannte Hochschulzugangsberechtigung gebunden. Wer also das Abitur, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife besitzt, qualifiziert sich damit grundsätzlich für ein Studium an einer deutschen (Fach-) Hochschule oder Universität.

    Neben diesen Voraussetzungen können auch beruflich qualifizierte Personen zum Studium zugelassen werden. Diese benötigen einen Nachweis über eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Arbeitserfahrung. Für ein Masterstudium benötigen Bewerber ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium in einem fachähnlichen Bereich.  

    Gut zu wissen: Manche Anbieter verlangen ein Vorpraktikum oder bieten spezielle Vorkurse in Mathematik. Alle wichtigen Informationen zur Bewerbung und Zulassung finden sich auf der Website der jeweiligen Hochschule.

  • Wem fällt der Studiengang Immobilienmanagement leicht?

    Der Studiengang ist von technischen und wirtschaftlichen Inhalten geprägt. Genauso kommen juristische oder soziale Aspekte im Lehrstoff vor. Wer sich mit diesen Disziplinen schwer tut, wird es im Studium nicht leicht haben.

    Wer hingegen großes Interesse an diesen Bereichen hat und sich auch für Themen wie Projektmanagement oder Leadership begeistern kann, ist in diesem Studium genau richtig. Angehende Immobilienmanager sollten außerdem Führungsqualitäten mitbringen und auch verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können.

  • So ist der Bachelor Immobilienmanagement aufgebaut

    Das Bachelorstudium ist in der Regel auf sechs Semester angelegt. Die Studieninhalte bestehen aus wirtschaftlichen, sozialen, juristischen und technischen Aspekten. Im Spezifischen können Seminare und Vorlesungen beispielsweise bautechnische Grundlagen behandeln oder sich mit dem Mietrecht befassen. Studierende können aber auch Kurse zu den Themen Städtebau, Baurecht oder Projektmanagement belegen. Der Studiengang befasst sich inhaltlich zudem mit BWL und VWL, sowie mit Mathematik oder technischem Englisch.

    Weitere mögliche Inhalte im Bachelorstudium sind: 

    • Bauphysik
    • Steuerrecht
    • Gebäude- und Instandhaltungsmanagement
    • Immobilienmarketing
    • Öffentliches Recht

    In den höheren Semestern haben Studierende die Wahl zwischen verschiedenen Modulen, die sie je nach Interesse belegen können. Zur Wahl stehen beispielsweise Internationale Immobilienentwicklung, Immobilieninvestment, E-Commerce oder Advanced Leadership.

  • Für wen lohnt sich der Master Immobilienmanagement?

    Mit einem Masterstudium können Studierende inhaltlich an den Bachelor anschließen und bereits erlerntes Wissen vertiefen. Im Master haben sie zudem die Möglichkeit ihr persönliches Profil zu stärken und sich zu spezialisieren. Der weiterführende Studiengang lohnt sich daher für alle, die höhere Positionen auf dem Arbeitsmarkt anstreben oder sich als Führungskraft etablieren wollen.

    Mögliche Schwerpunkte im Master sind Unternehmensführung, Immobilienwirtschaft oder -recht, sowie internationales Immobilienmanagement. Die Inhalte des Masters orientieren sich dabei stark am Bachelorstudiengang. Neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten werden auch juristische Bereiche abgedeckt. So kann der Lehrplan aus folgenden Inhalten bestehen:

    • Führung und Management
    • Projektentwicklung
    • Internationale Immobilienwirtschaft
    • Nachhaltigkeit
    • Digitalisierung
    • Immobilienfinanzierung

  • Was kostet ein Studium im Bereich Immobilienmanagement?

    Für ein Studium fallen Kosten an. Diese müssen Studierende regelmäßig begleichen, um weiterhin eingeschrieben zu sein. An privaten Hochschulen fallen die Kosten in der Regel höher aus und müssen in Monatsraten gezahlt werden. Staatliche Unis hingegen verlangen lediglich einen Semesterbeitrag und keine Studiengebühren. Dieser Beitrag setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, wie beispielsweise dem Studierendenwerks- und Studierendenschaftsbeitrag zusammen. Der Beitrag wird zudem für jedes Semester neu berechnet, sodass sich von Semester zu Semester leichte Schwankungen ergeben können.

    Die größten Unterschiede ergeben sich aber zwischen den unterschiedlichen Anbietern. Während der Semesterbeitrag an der Hochschule Anhalt beispielsweise nur 86 Euro beträgt, zahlen Studierende der Hochschule Mainz etwa 330 Euro pro Semester (Quelle: Websites der Hochschulen, Stand: 07. September 2021).

    Im Schnitt fallen für ein Bachelorstudium mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern Gesamtkosten in Höhe von 6.280 Euro (Quelle: eigene Recherche, Stand: 07. September 2021). Die Kosten für ein Masterstudium, das vier bis fünf Semester dauert, liegen im Schnitt bei 3.800 Euro (eigene Recherche, Stand: 07. September 2021).

  • Wie lässt sich das Studium finanzieren?

    Wer sich das Studium nicht aus eigener Tasche finanzieren kann, hat die Möglichkeit auf Finanzierungshilfen zurückzugreifen.

    Viele Studierende beziehen beispielsweise Bafög, eine staatliche Förderung im Rahmen des Berufsausbildungsförderungsgesetzes. Der Förderbetrag wird für jeden Antragsteller individuell berechnet. Das Bafög besteht aus einem Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, und einem Darlehen. Studierende müssen also nur 50 Prozent der erhaltenen Förderung wieder zurückzahlen. Die Voraussetzungen zum Bafög und alle weiteren wichtigen Infos finden sich auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

    Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit ist ein Studienkredit dar. Das Angebot der staatlichen Förderbank KfW beinhaltet beispielsweise einen Förderbetrag in Höhe von bis zu 650 Euro pro Monat (kfw.de). Studierende können den Kredit einfach online beantragen. Dafür benötigen sie ein gültiges Ausweisdokument, die aktuelle Studienbescheinigung sowie einen Identitätsnachweis. Alle Infos rund um die Antragstellung und die Konditionen des Kredits finden sich auch auf der Website der Förderbank.

  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss

    Die Karriereaussichten mit einem Bachelor- oder Masterabschluss in Immobilienmanagement sind vielfältig. Wer als Immobilienmanager tätig ist, wird beispielsweise Marktanalysen erstellen oder Immobilien bewerten. Zu den täglichen Aufgaben gehört aber auch die Objektbetreuung oder Kundenberatung.

    Nach dem Studium können Absolventen in Immobilienabteilungen von Versicherungen oder Banken arbeiten. Sie können Projektleiter werden und eine Anstellung in einem Architekturbüro beginnen. Im Gebäudeservice von Unternehmen oder Betreibern von Immobilien werden auch stets geschulte Fachkräfte gesucht.

    Absolventen können mit einem Einstiegsgehalt von durchschnittlich mindestens 44.700 Euro rechnen. Für Immobilienmanager in höheren Positionen sind auch Jahresgehälter in Höhe von 50.000 bis 60.000 Euro möglich.

  • Alternative Wege ins Immobilienmanagement

    Wer sich für Immobilien und Gebäude interessiert, für den könnten auch folgende Alternativen zu Immobilienmanagement in Frage kommen:

    • Architektur

    Das Studienfach verbindet Kunst mit Handwerk. Studierende lernen kreative und funktionelle Bauwerke zu entwerfen. Zu den Grundlagen des Studiums zählen Bauphysik, Statik, Werkstoffkunde, Modellbau oder Stadtplanung. Aber auch Fächer wie BWL, Öffentliches Baurecht und Darstellungstechniken gehören zum Lehrplan eines Architekturstudiums.

    • Bauingenieurwesen

    Das Studium beschäftigt sich inhaltlich mit allen Arten von Bauwerken. Bauingenieure konstruieren nicht nur Gebäude, sondern auch Wasserversorgungsanlagen oder Tunnel und Dämme. Zu den wichtigsten Studieninhalten zählen Stahl-, Tief- oder Holzbau, sowie Mathematik, Statistik und Bauphysik.

  • Häufig gestellte Fragen zum Immobilienmanagement Studium

    Was brauche ich, um Immobilienmanagement zu studieren?

    Voraussetzung für das Studium ist Interesse an Gebäuden und Immobilien. Studierende sollten gut mit Zahlen umgehen können und sich auch für wirtschaftliche und juristische Inhalte begeistern können.

    Wie schwer ist es Immobilienmanagement zu studieren?

    Das Studium kann vor allem dann schwer werden, wenn Disziplin, Motivation und Durchhaltevermögen fehlen. Engagierte Studierende werden das Studium mit ein wenig Fleiß gut meistern können.

    Kann ich Immobilienmanagement ohne Abitur studieren?

    Für das Studium benötigen Bewerber nicht zwingend Abitur. Welche genauen Voraussetzungen für die Zulassung gelten, lassen sich auf den Websites der Hochschulen nachlesen.