Gesundheitsökonomie

  • 3 Universitäten
  • 2 B.A. Studiengänge, 1 M.Sc. Studiengang
  • Vollzeit, Berufsbegleitend
  • 24 - 48 Monate
Gesundheitsökonomie Studium
  • Überblick
  • Studiengänge (3)

Über Gesundheitsökonomie

Menschen, die gerne in Führungspositionen arbeiten und zudem eine Karriere im Gesundheitswesen anstreben, treffen mit einem Studium der Gesundheitsökonomie die richtige Wahl. Hier lernen Studenten, wie sich eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung gestaltet und wie diese finanziert werden kann. Zudem haben Absolventen die Möglichkeit, die Zukunft des Gesundheitswesens national als auch international mitzugestalten. Nach dem Bachelorabschluss wird ein gelernter Gesundheitsökonom in der Lage sein, betriebs-, volks- und gesundheitswirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen; nach dem Masterstudium ist er ausgebildet, Probleme im Gesundheitswesen wissenschaftlich zu analysieren und Lösungs­vorschläge zu erarbeiten.

Wo man Gesundheitsökonomie studieren kann

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Gesundheitsökonomie - 10 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze
    • Um den Studiengang Gesundheitsökonomie zu studieren, wird in der Regel eine Fachhochschul-, fachgebundene Hochschul- oder allgemeine Hochschulreife vorausgesetzt. Ohne einen dieser Abschlüsse kann auch eine langjährige Berufserfahrung mit grundlegenden Qualifikationen anerkannt werden.
    • An manchen Hochschulen wird für den Studiengang Gesundheitsökonomie ein Numerus Clausus (NC) festgelegt. Dieser lag im Wintersemester 2020/21 zwischen 2,2 und 3,2. Einige Bildungseinrichtungen bieten den Studiengang Gesundheitsökonomie auch zulassungsfrei oder mit einem Eignungsverfahren an.
    • Die Verdienstaussichten nach erfolgreich abgeschlossenem Studium im Bereich Gesundheitsökonomie sind sehr unterschiedlich. Das Einstiegsgehalt liegt mit einem Bachelorabschluss bei 36.000 Euro/Jahr, mit Masterabschluss bei 50.100 Euro/Jahr.
  • Wer bekommt eine Zulassung für das Studium?

    Um Gesundheitsökonomie zu studieren, wird eine Fachhochschul-, fachgebundene Hochschul- oder allgemeine Hochschulreife vorausgesetzt. Der Numerus Clausus (NC) im Fachbereich Gesundheitsökonomie lag im Wintersemester 2020/21 zwischen 2,2 und 3,2 (Quelle: studis-online.de). Um in der Warteliste höher zu rutschen, rechnen manche Hochschulen ein Freiwilliges Soziales Jahr, den Bundesfreiwilligendienst oder eine Arbeit in der Entwicklungshilfe an. Hier gilt es, sich an seiner jeweiligen Hochschule über die Zugangsvoraussetzungen zu informieren.

    An einigen Hochschulen wird der Studiengang Gesundheitsökonomie auch zulassungsfrei oder mit einem Eignungsverfahren angeboten.

    Unter bestimmten Voraussetzungen ist es zudem möglich, Gesundheitsökonomie auch ohne Abitur zu studieren. Hier wird in der Regel eine langjährige Berufserfahrung mit grundlegenden Qualifikationen vorausgesetzt. Zudem ist ein Beratungsgespräch an der gewünschten Hochschule meist unerlässlich.

  • Wem fällt der Studiengang Gesundheitsökonomie leicht?

    Für ein Studium der Gesundheitsökonomie sollten angehende Studierende zumindest über analytisches und konzeptionelles Denken verfügen. Zudem sollte eine gewisse Neigung zu medizinischen, wirtschaftlichen und mathematischen Themen vorhanden sein. Darüber hinaus spielt – wie in jedem anderen Studium auch – die eigene Motivation und Disziplin eine große Rolle für den Studienerfolg.

  • So ist der Bachelor Gesundheitsökonomie aufgebaut

    Der Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie beinhaltet schwerpunktmäßig vor allem betriebs-, volkswirtschaftliche und politische Aspekte im Gesundheitswesen. Ein großes Interesse an den Themen Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sind daher von Vorteil. Betriebswirtschaft- und Volkswirtschaftslehre können zudem als Vertiefungsrichtungen im Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie gewählt werden. Gesundheitsmanagement, -psychologie oder -ökonomie, aber auch Qualitätsmanagement sowie Recht und Methoden bieten sich ebenfalls als Vertiefungen an.

  • Für wen lohnt sich der Master Gesundheitsökonomie?

    Wer sein Bachelorstudium Gesundheitsökonomie erfolgreich abgeschlossen hat und die erworbenen Kenntnisse vertiefen möchte, für den lohnt sich das Masterstudium. Dieses dauert in der Regel drei oder vier Semester.

    Mögliche Inhalte des Masterstudiengangs Gesundheitsökonomie sind:

    • Personal- und Krankenhausmanagement
    • Risikocontrolling
    • Arbeits- und Organisationspsychologie
    • Ökonomie und Management des Gesundheitswesens
    • Gesundheitswissenschaft
  • Wer bietet Gesundheitsökonomie als Studium an?

    Je nach Bildungseinrichtung kann das Studium der Gesundheitsökonomie sowohl als Vollzeitstudium, berufsbegleitendes Präsenzstudium, Fernstudium oder auch duales Studium absolviert werden. Dabei wird das Studium Gesundheitsökonomie sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten angeboten.
    Zu beachten ist, dass die Abschlüsse je nach Art der Hochschule variieren könne. Praxisorientierte Fachhochschulen verleihen im Studiengang Gesundheitsökonomie in der Regel den „Bachelor of Arts (B.A.)“ oder „Master of Arts (M.A.)“.

    Im gleichen Studiengang an einer auf Wissenschaft und Theorie basierenden Hochschule schließen Absolventen ihr Studium üblicherweise mit dem „Bachelor of Science (B.Sc.)“ oder dem „Master of Science (M.Sc.)“ ab.
    In der folgenden Tabelle sind mögliche Hochschulen samt Kosten, Ausbildungsdauer und Abschlussart aufgeführt.

    Hochschule mit Bachelorabschluss Ausbildungsdauer Kosten Abschluss
    Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) sieben Semester inklusive einem Praxissemester 162,– €/Semester Bachelor of Arts (B.A.)
    Universität Bayreuth sechs Semester 112,18 €/Semester Bachelor of Science (B.Sc.)
    Bergische Universität Wuppertal neun Semester 310,38 €/Semester Bachelor of Science (B.Sc.)
    Universität zu Köln sechs Semester 287,95 €/Semester Bachelor of Science (B.Sc.)

     

    Hochschule mit Masterabschluss Ausbildungsdauer Kosten Abschluss
    Hochschule Stralsund (HOST) drei oder vier Semester 88,– €/Semester Master of Science (M.Sc.)
    Universität Bayreuth vier Semester 112,18 €/Semester Master of Science (M.Sc.)
    Bergische Universität Wuppertal vier Semester 310,38 €/Semester Master of Science (M.Sc.)
    Universität zu Köln vier Semester 287,95 €/Semester Master of Science (M.Sc.)
  • Was kostet ein Studium der Gesundheitsökonomie?

    Nicht nur die Dauer, sondern auch die Kosten für ein Bachelorstudium im Bereich Gesundheitsökonomie variieren stark. So kostet die siebensemestrige Ausbildung an der Universität Bayreuth beispielsweise ungefähr 112 Euro pro Semester. An der Bergischen Universität Wuppertal beträgt die Ausbildungsdauer neun Semester und die Semestergebühren belaufen sich hier auf 310 Euro.

  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss

    Nach einem Studium der Gesundheitsökonomie sind die beruflichen Möglichkeiten sehr vielfältig. So haben Absolventen gute Aussichten eine Anstellung im medizinischen Bereich zu bekommen, beispielsweise in Krankenhäusern, Rehabilitations- oder Pflegeein­richtungen. Aber auch Versicherungen, Prüfungs- und Bera­tungsgesellschaften oder die Pharmaindustrie sind potenzielle Arbeitgeber. Zuletzt bieten Forschung und Lehre, aber auch Verbände des Gesundheitswesens sowie staatliche Behörden Karrierechancen.

    Das Einstiegsgehalt eines Gesundheitsökonomen mit Bachelorabschluss liegt bei ungefähr 36.000 Euro/Jahr, mit Masterabschluss und drei Jahren Berufserfahrung bei circa 50.100 Euro/Jahr. Je nach Funktionsbereich und Berufserfahrung kann das Jahresgehalt eines Experten wesentlich steigen. Größe des Unternehmens und Branche spielen ebenfalls eine maßgebliche Rolle für das tatsächliche Gehalt. Der Durchschnittsverdienst eines Gesundheitsökonomen liegt somit bei 43.000 Euro/Jahr (Quelle: gesundheit-studieren.de).

  • Alternative Wege in die Gesundheitsökonomie

    Das Studium Gesundheitsökonomie ist interdisziplinär aufgebaut. Durch die Kombination aus volkswirtschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und gesundheitsökonomischen Modulen werden Studierende zur Allroundkräften ausgebildet.

    Wer sich allgemein für das Studium Gesundheitsökonomie interessiert, dem gefallen vielleicht auch folgende Alternativen:

    • Gesundheits- und Sozialmanagement: In diesem Bachelorstudiengang liegt der Fokus auf betriebswirtschaftlichen und ethischen Gesichtspunkten. Zudem werden Managementkompetenzen vermittelt, die einen Einstieg in das Gesundheits- und Sozialwesen erleichtern.
    • Gesundheitswissenschaften: Dieses Studium vermittelt die Fähigkeiten, alltägliche Krankheitsursachen zu erforschen und präventive Maßnahmen zu entwickeln. Hier erlernen Studierende bio- und sozialwissenschaftliche Grundlagen. Aber auch Gesundheitsforschung, -psychologie, -soziologie und -pädagogik stehen auf dem Lehrplan.
  • Häufig gestellte Fragen zum Studium

    Was brauche ich, um Gesundheitsökonomie zu studieren?
    Für ein Studium der Gesundheitsökonomie benötigt man in der Regel eine Fachhochschul-, fachgebundene Hochschul- oder allgemeine Hochschulreife. Da dieser Studiengang einen NC hat, werden ein Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder eine Arbeit in der Entwicklungshilfe für das Nachrückverfahren anerkannt.

    Kann ich Gesundheitsökonomie ohne Abitur studieren?
    Unter Umständen ist es möglich, Gesundheitsökonomie auch ohne Abitur zu studieren. Berufstätige mit grundlegenden Vorkenntnissen und einschlägiger Berufserfahrung können anhand ihrer Qualifikation auch ohne Abitur zum Studium zugelassen werden. Ein Beratungsgespräch an der Hochschule wird empfohlen.

    Wie schwer ist das Studium Gesundheitsökonomie?
    Wer sich für ein Studium der Gesundheitsökonomie entscheidet, sollte Vorlieben für die Bereiche Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitswissenschaften mitbringen.