Wirtschaftsinformatik (Fernstudium)

  • 3 Universitäten
  • 3 B.Sc. Studiengänge
  • Berufsbegleitend
  • 36 Monate
Fernstudium Wirtschaftsinformatik
  • Überblick
  • Studiengänge (3)

Über Wirtschaftsinformatik (Fernstudium)

IT – das ist quasi das It-Girl unter den Berufen. Egal in welchem Fachbereich – wer programmieren kann, hat seine Zukunft gesichert. Das gilt besonders in der Wirtschaft: Immer mehr Unternehmen, aber auch Banken und gemeinnützige Einrichtungen digitalisieren Prozesse, ja ganze Abteilungen. Das Fernstudium Wirtschaftsinformatik vereint also zwei lukrative, zukunftsträchtige Bereiche. Die Einblicke in ökonomische Zusammenhänge – sowohl generell wie auf der unternehmerischen Ebene – in Kombination mit Softwaretechnik und den Wissen um die Funktionsweise von Betriebssystemen befähigt, für Firmen, Versicherungen aber auch Vereine elegante digitale Lösungen zu finden. Gleichzeitig hilft der Studiengang mit fundiertem Management- und Gründungswissen auch dabei, in eine eigene Selbstständigkeit zu starten.

Wo man Wirtschaftsinformatik (Fernstudium) studieren kann

Wilhem Büchner-Hochschule
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Wirtschaftsinformatik (Fernstudium) - 11 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze
    • Wer programmieren kann, hat beste Zukunftschancen – gerade in der freien Wirtschaft.
    • Die Anforderungen der Fernunis an das technische Verständnis sind sehr hoch.
    • Den Studien-Ablauf genau recherchieren: Günstige Angebote beinhalten oft viele Präsenzphasen.
  • Wer bekommt ein Zulassung an der Fernuni?

    Der Bachelor Wirtschaftsinformatik setzt die Allgemeine Hochschulreife, also das Abi, voraus. Auch mit der Fachhochschulreife steht dem Start ins Fernstudium nichts im Wege. Je nach Bundesland akzeptieren die Fernhochschulen aber auch einen Abschluss als Meister, Betriebswirt oder staatlich geprüftem Techniker als Zugangsberechtigung. Zudem setzen viele Fernhochschulen sehr gute Englischkenntnisse voraus und erwarten, dass der künftige Student bereits eine Programmiersprache beherrscht.

    Voraussetzung für den Masterstudiengang ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Bereichen Informatik, Technik, Ingenieurswesen oder Wirtschaftswissenschaft.

    Einige Bildungsträger verlangen zudem einen Abschluss, der mindesten „gut“ oder „befriedigend“ ist. Grundsätzlich sieben die Fernunis für Wirtschaftsinformatik also schon im Vorfeld viel deutlicher aus, als in anderen Studiengängen.

  • Wem fällt der Studiengang Wirtschaftsinformatik leicht?

    Als hätten Volks- und Betriebswirtschaft nicht schon genug mit Ziffern zu tun: Auch die Informatik und das Programmieren ist reines Zahlenwerk. Gerade im Teilbereich der Informatik ist das sehr komplex und erfordert ein hohes Technikverständnis. Zudem sind die Anforderungen der Fernunis an Programmier- und Sprachkenntnisse hoch.

    Wer bereits im Banken- oder Rechnungswesen arbeitet, wer schon programmiert hat und sich mit dem Wesen und Aufbau von Anwendungssoftware auskennt, der dürfte auch im Studium mindestens ein leichteres Spiel haben. Da auch Führungsaufgaben zu den Studieninhalten gehören, sind soziale Kompetenzen und gute Kommunikationsfähigkeit auch wichtig. Unerlässlich: Sehr gute (Fach-)Englischkenntnisse!

  • So ist der Bachelor aufgebaut

    Mathematik, Statistik, Programmierung, Rechnungswesen, Betriebs und Volkswirtschaftslehre sowie Informationsmanagement – die Inhalte des sechs- bis neunsemestrigen Bachelorstudiums klingen recht trocken, Doch wer gerne mit Zahlen jongliert, ist hier bestens aufgehoben.

    Stehen in den ersten Semestern die Grundlagen an, folgt die Spezialisierungen in den höheren Semestern innerhalb einer Reihe von Wahlpflichtfächern wie zum Beispiel Unternehmensgründung , E-Business, Intelligente Datenbanksysteme, Software Engineering, Human Resources Management oder Logistikinformationssysteme.

    Tipp: Alles zu schnell für das komplexe Thema? Es gibt oft Möglichkeiten, die Studienzeit auf bis zu zwölf Semester zu strecken. Bei vielen Anbietern ist diese Verlängerung kostenlos.

    Wichtig ist, sich bereits bei der Fernuniwahl darüber klar zu sein, in welchem Segment man später arbeiten will. Einige Fernschulen etwa vermitteln zusätzliche Fremdsprachenkenntnisse, während andere ihren Schwerpunkt bei Programmiersprachen oder elektronischen Geschäftsmodellen haben.

    Tipp: Wer berufstätig ist und nebenher studieren will, sollte innerhalb seiner Firma ansprechen, welche Posten in Frage kämen, wo Vakanzen zu erwarten sind und dann die entsprechenden Schwerpunkte setzen – das macht den späteren Karrierestart leichter.

  • Für wen lohnt sich der Master Wirtschaftsinformatik? 

    Wer übergeordneter arbeiten möchte, wer seine Aufgaben eher in Organisation und Planung oder in IT-Systemadministration, -koordination und -management sieht, wer in die Software-Entwicklung will oder eine akademische Karriere anstrebt, macht zusätzlich den Master. Auch für den gilt es, bis zu acht Semester Arbeit zu investieren.

    Wie schnell der Abschluss erreicht wird, hängt von der Motivation, Zeit und den eigenen beruflichen Verpflichtungen ab. Die Schlüsselkompetenzen in Softwarearchitektur und Management öffnen aber in jedem Fall den Weg zu den oberen Etagen, das auch im öffentlichen Dienst.

  • Anbieter und Kosten 

    Die Wirtschaftsinformatik vereint zwei Fachgebiete, die sehr gefragt sind, Allein schon, weil die Berufsaussichten rosig sind. So haben fast alle gängigen Fernunis den Bachelor-Studiengang im Programm. Ebenso viele bieten den Master an.

    In manchen Fällen beinhaltet der Name des Studiengangs bereits dessen Schwerpunkt. So hat die PFH zum Beispiel außer dem Bachelor Wirtschaftsinformatik auch BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik im Programm (12.602 Euro + 650,00 € einmalige Prüfungsgebühr), an der Hochschule Mittweida geht es im Bachelor IT-Forensik/Cybercrime (1.174,- Euro pro Semester zzgl. 95,- Euro Semestergebühr) und die dunkle Seite des Internets.

    Die Technischen Universitäten Brandenburg (2.755 Euro fürs Studium, zuzüglich 111 Euro je Semester) und Lübeck (95 Euro je Modul, insgesamt 2.850 Euro, keine Studiengebühren) bieten Medieninformatik an und haben dementsprechend Fächer wie Ethik und Recht, Design und Entwicklung von medienorientierten Software-Systemen und Contenmanagement auf dem Stundenplan.

    Bei einer Kostenvarianz zwischen 2.800 und knapp 15.000 Euro für den Bachelor ist sehr sinnvoll, sich intensiv mit dem Aufbau der angebotenen Studiengänge zu befassen. Die TU Lübeck etwa ist auf den ersten Blick sehr günstig, aber 20 Prozent der Inhalte werden in Präsenzveranstaltungen vermittelt.

    Auch in Mittweida müssen die Studierenden je Semester zwei einwöchige Präsenzphasen absolvieren. Heißt: Wer nicht in der Nähe wohnt, hat eventuell viel Fahrerei und Übernachtungskosten. Bei AKAD (Bachelor: 12.564 bis 14.328 Euro, Master: 13.176 bis 14.832 / günstigere Kompaktvarianten von 6.699 bis 8.343 Euro für alle, die schon Informatik oder Ökonomie studiert haben) passiert alles Online.

    WINGS (Bachelor: 10.320 Euro, Master: 11.750 Euro) erwartet im Fernstudium Wirtschaftsinformatik an ein bis zwei Wochenenden pro Semester Präsenz (Quelle: Eigenrecherche, Stand 16. August 2021).

    Tipp: Immer überprüfen, wie oft und wo die Präsenzphasen des Fernstudiums Wirtschaftsinformatik stattfinden. Ein günstiger Fernstudiengang kann teuer werden, wenn man alle drei Wochen quer durch die Republik zum Hörsaal reisen muss.

  • Finanzierungsmöglichkeiten

    Wer im Beruf steckt und „nebenbei“ seine Qualifikation in derart gefragten Fächern aufmöbelt, sollte in jedem Fall mit dem Arbeitgeber verhandeln, ob und wie der unterstützen kann. Denkbar wäre etwa eine jährliche finanzielle Pauschale mit der Vereinbarung, das neu erworbene Wissen später der Firma zugute kommen zu lassen. Oder auch eine Teilkostenübernahme nach erfolgreichem Abschluss.

    Auch nicht-finanzielle Hilfe kann das Lernen wesentlich erleichtern: Mehr Freizeit in Form von Bildungs- oder Sonderurlaub schafft nicht nur in Klausur- und Prüfungsphasen etwas Luft.

    Tipp: Master- und Bachelorstudierende mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung können Studiengebühren, Lehrmaterial, Arbeitszimmer sowie weitere Kosten für ein Fernstudium als Werbungskosten in unbegrenzter Höhe von der Steuer absetzen.

    Eine weitere Möglichkeit ist ein staatliches Aufstiegsstipendium. Wer berufsbegleitend studiert, kann sich eine Förderung von bis zu 2.700 Euro pro Jahr sichern. Voraussetzung dafür sind unter anderem eine abgeschlossene Ausbildung sowie zwei Jahre Berufserfahrung.

    Auch das Deutschlandstipendium wird einkommensunabhängig gewährt. Vergeben wird es nicht nur bei guten Noten, sondern auch für Studierende, die sich gesellschaftliches engagieren. Auch besonderen sozialen und familiären Umstände berücksichtigt es. Letztlich entscheidet die Hochschule, an der man studiert, wer berücksichtigt wird.

    Tipp: Im Vorfeld auf der Seite der jeweiligen Fernhochschule informieren, ob sie so viele private Geldgeber und Förderer hat, dass sie es vergeben kann. Und wenn ja, in welcher Höhe sie das tut.

  • Wie anerkannt ist das Fernstudium?

    Ebenso anerkannt wie das Studium an einer Präsenzuni ist der Abschluss an einer Fernuni dann, wenn er das Siegel einer Akkreditierungsagentur trägt. Die spezialisierte Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik e.V. (ASIIN) prüft unter Zuhilfenahme von Gutachtern und Fachleuten regelmäßig Inhalte und Qualität der angebotenen Studiengänge Wirtschaftsinformatik.

    Ebenso viel wert ist eine Akkreditierung durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZevA), durch die Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBBA) oder die Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen e.V. (AQAS). Außerdem wichtig: Die Uni sollte generell bei der Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen sein.

  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss 

    Mit Digitalisierung als Zauberwort im Gepäck, können sich studierte Wirtschaftsinformatiker die Arbeitgeber in IT-Unternehmen, Banken und Finanzunternehmen, Pharmaindustrie und Versicherungen, ja sogar in der Luftfahrt quasi aussuchen. Die Gehälter sind entsprechend.

    Wer den Bachelor Wirtschaftsinformatik in der Tasche hat, startet mit einem Gehalt zwischen 4.000 bis 4.500 pro Monat, wer einen Master-Abschluss hat, darf gerne um gute 1.000 Euro mehr verhandeln. Jedes Jahr Berufserfahrung steigert den eigenen Marktwert des Wirtschaftsinformatikers, Nach fünf Berufsjahren liegen die Gehälter bei durchschnittlich guten 5.600 Euro monatlich, nach über neun bei rund 7.200 Euro.

  • Alternative Wege zur Wirtschaftsinformatik 

    Wer nicht an eine Fernuni gehen möchte oder kann, für den ist vielleicht ein staatlich geprüfter Abschluss als Wirtschaftsinformatiker eine Alternative. Fernlehrgänge bereiten darauf in fünf bis sechs Semestern vor. Und enden für alle, die bestanden haben, mit einem zusätzlichen Abschlusszeugnis des Bildungsanbieters. Als staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker darf sich aber erst bezeichnen, wer das Examen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) erfolgreich abgelegt hat.

    Ein Fernlehrgang ohne staatliche Abschlussprüfung dauert zwischen zwei bis fünf Semester. Wer danach die Prüfung dort besteht, erhält ein interinstitutionelles Zertifikat. Soll es danach dann doch an Uni oder Fernuni gehen, kann er das eventuell einsetzen, um die Studienzeit zu verkürzen und Kosten zu senken. Einige Bildungseinrichtungen erkennen ein solches Zertifikat auch bei den Prüfungsleistungen an.

    Alle nicht-akademische Fernlehrgänge und Vorbereitungskurse auf staatliche Prüfungen sind nicht durch besondere Zugangsvoraussetzungen reglementiert. Kaufmännische Grundkenntnisse und ein sicherer mit dem Computer sind aber beste Grundlagen, um sie erfolgreich bestreiten zu können. Auch hier gilt: Gute Englischkenntnisse erleichtern das Lernen.

  • Häufig gestellte Fragen zum Fernstudium Wirtschaftinformatik

    Wie anerkannt ist das Fernstudium Wirtschaftsinformatik?

    Bei akkreditierten Studiengängen ist der Bachelor- oder Masterabschluss genauso anerkannt, wie der Abschluss an einer Präsenzuni. Ausschlaggebend ist ein Siegel von zum Beispiel ASIIN, ZEvA, FIBBA oder AQAS. Ob das Wirtschaftsinformatik-Fernstudium an der Hochschule akkreditiert ist, steht auf den jeweiligen Infoseiten. Auch wichtig: Die ZFU-Zulassung der Uni.

    Wie viel kostet das Fernstudium Wirtschaftsinformatik? 

    Die Kosten für den Bachelor Wirtschaftsinformatik liegen an einer Fernuni zwischen günstigen 2.800 und knapp 15.000 Euro. Entscheidend für die Kosten sind unter anderem die erwarteten Präsenzzeiten – je höher die ausfallen, desto günstiger das Studium. Und desto mehr Stress für den Fernstudenten. Der Master liegt knapp darüber.

    Wie schwer ist das Fernstudium Wirtschaftsinformatik ? 

    Technik und Zahlen: Wer ein echter Nerd ist und zudem schon eine Programmiersprache kann, ist im Fernstudium Wirtschaftsinformatik bestens aufgehoben. Eine Portion Sozialkompetenz qualifiziert zudem für Managementaufgaben, sehr gute Englischkenntnisse erleichtern das Lernen enorm.