Personalmanagement (Fernstudium)

  • 4 Universitäten
  • 4 B.A. Studiengänge
  • Berufsbegleitend
  • 36 Monate
Fernstudium Personalmanagement
  • Überblick
  • Studiengänge (4)

Über Personalmanagement (Fernstudium)

„Wie viele Smarties passen in einen VW-Bus?“. Wer im Bewerbungsgespräch eine solche Frage gestellt bekommt, hat es mit einem Fachmann zu tun. Was hinter dieser Ideen steckt, wie man passende Mitarbeiter nicht nur findet, sondern in ihren speziellen Begabungen so fördert, dass sie motiviert bleiben und die Firma maximal unterstützen, lehrt das Fernstudium Personalmanagement. Die Berufsaussichten sind klasse: Fachkräftemangel und der demografische Wandel machen es Betrieben nicht leicht, passende Mitarbeiter zu finden. Längst haben Unternehmen erkannt, dass ein kundiges Management in Sachen Human Resources (HR) maßgeblich zum Erfolg der Firma beiträgt. Das Tolle: Wer Personalmanagement studiert hat, ist überall im Personalwesen einsetzbar - gänzlich unabhängig von der Branche

Wo man Personalmanagement (Fernstudium) studieren kann

WINGS-Fernstudium
Wings Fernstudium
Wismar
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AKAD University
AKAD University
Berlin, Düsseldorf, Stuttgart
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Hochschule Fresenius
Hochschule Fresenius
Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln
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IU-Fernstudium
IU Internationale Hochschule Fernstudium
Aachen, Berlin, Bielefeld, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart
0
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Personalmanagement (Fernstudium) - 12 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze
    • Ausgebildete Personaler werden branchenunabhängig gesucht
    • Ideal ist die Kombination aus Berufsausbildung, -erfahrung und Master-Studiengang
    • Personalmanagement setzt eine hohe Affinität zu Zahlen und Wirtschaft voraus
  • Die Voraussetzungen für das Fernstudium Personalmanagement

    Motivation, Selbstdisziplin und Organisationstalent: Wer ein Fernstudium aufgreift muss viel Eigeninitiative mitbringen. Das ganz besonders, wenn die Weiterbildung neben dem Beruf stattfindet. Gute zehn Stunden eigenständiges Lernen stehen pro Woche an – und fehlen in der Freizeit. Das nicht nur kurzfristig, sondern über zwei bis sechs Jahre.

  • Hard Skills

    Abitur oder Fachabi sind grundsätzlich Voraussetzungen für ein Fernstudium. Es geht aber auch anders. Wer eine anerkannte Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat und zwei bis drei Jahre Berufserfahrung in einem zum Personalmanagement passenden Beruf  – zum Beispiel im Kaufmännischen – bietet, dem steht der Weg zum Bachelor-Fernstudium offen.

    Ebenso  Meistern mit Brief. Eventuell steht dann noch eine Eignungsprüfung an, Wer einen Meisterbrief hat, wird zudem zum Beratungsgespräch geladen.

    Unterrichtet wird auf Deutsch, oft ist aber das Fach „Business English“  Bestandteil des Studiums. Englischkenntnisse werden also vorausgesetzt. Wer sich für den Schwerpunkt „Intentional Human Resources“ entscheidet, speziell also auf eine internationale Karriere hinarbeitet, sollte sehr gut Englisch sprechen können. Da die Betriebswirtschaft einen wichtigen Teil im Personalwesen einnimmt, sind halbwegs solide Mathekenntnisse unabdingbar.

    Wer seinen Master machen will muss in den meisten Fällen ein abgeschlossenes Erststudium (Bachelor, Diplom) vorweisen. Dies gerne im juristischen, sozial- oder betriebswirtschaftlichen Bereich, zum Beispiel Pädagogik, BWL oder (Wirtschafts-)Psychologie. 

    Tipp: Nicht verzweifeln, wenn die Voraussetzungen für den Master-Studiengang  nicht gegeben sind. Im Gespräch mit der Studienberatung zeigt sich oft, ob und wie fehlendes Wissen nachgeholt werden kann.

  • Soft Skills

    Controlling, Finanzwesen, Wirtschaftsrecht, Buchführung und Wirtschaftsmathe – wer Personalmanagement studieren will, sollte kühl kalkulieren können. Ebenso sind eine gute Menschenkenntnis, die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, Kommunikationsstärke – auch in non-verbalen Bereich – und das Verständnis für die Gesamtzusammenhänge im Unternehmen wichtig für den späteren Erfolg im Beruf.

  • Studieninhalte

    Grundsätzlich ist der Studiengang Personalmanagement so aufgebaut, dass er in den ersten drei Semestern die Grundlagen in Wirtschaft und Personalwesen vermittelt. In der zweiten Studienhälfte kommen dann die individuell gewählten Schwerpunkte dazu. Das letzte Semester ist mit wenigen Vorlesungen und viel Eigeninitiative für die Abschlussarbeit reserviert.

    Außer Rechnungswesen, Controlling, Arbeits- und Wirtschaftsrecht stehen die Eckpfeiler für das Personalwesen auf dem Stundenplan. Da geht es dann darum, Stellen auszuschreiben und das Unternehmen positiv zu präsentieren (Personalmarketing), die künftige Entwicklung eines Unternehmens personell zu begleiten (Personalmanagement),  juristische Feinheiten im Human Resources-Bereich zu kennen (Arbeits- und Sozialrecht), um Weiterbildungsmöglichkeiten zu wissen und diese passgenau für einzelne Mitarbeiter auszuwählen (Personalentwicklung) sowie die Arbeitsweise von Zeitarbeitsfirmen und Headhuntern zu erlernen (Personaldienstleistung).

    Tipp: Ein Masterstudium ist nach dem Bachelor Personalwesen wenig sinnvoll, denn die Inhalte sind sehr ähnlich. Ein Master ergibt aber für diejenigen Sinn, die sich nach einem Bachelor in einem verwandten Fach (Pädagogik, BWL, Psychologie) auf den Bereich Human Resources spezialisieren wollen.

  • Die Anbieter für das Fernstudium Personalmanagement

    Neben den klassischen Anbietern wie Hamburger Fern-Hochschule (HFH), Euro, SRH und IU bieten unter anderem auch die Berliner Steinbeis School of Management and Innovation und die Aachener Hochschule für Oekonomie & Management die Möglichkeit, den Bachelor Personalmanagement im Fernstudium zu erlangen.

    Die Auswahl an Hochschulen ist dafür nicht so groß, für den Master allerdings üppig. Die Fernunis tragen damit dem Rechnung, dass Personalwesen oft nicht als eigentliche Grundlage studiert wird, sondern als Ergänzung und Spezialisierung auf einem anderen Studiengang aufbaut.

    Die Angebote heißen dann auch nicht mehr  zwangsläufig Personal- beziehungsweise HR-Management, sondern Personalentwicklung, Business Administration, Prozessmanagement oder Professional Skills.

    Tipp: Wer auf einem bereits vorhandenen Studium den Master aufbaut, sollte eine ganz klare Vorstellung davon haben, wo er später arbeiten möchte. Nur so lässt sich der passende Schwerpunkt finden.

  • Was kostet ein Fernstudium?

    Das Bachelor-Studium dauert zwischen zwischen sechs und acht Semestern, der Master drei und fünf Semester. Da Fernunis für jedem zugängliche private Einrichtung sind, kostet das Studium einiges. Für den Bachelor Personalmanagement kommen gerne 11.000 bis 13.000 Euro zusammen, der zeitlich kürzere Master liegt bei guten 5.000 Euro. Wichtig ist es zu schauen, welche Elemente in dem plauschen Preis, der in monatlichen Tranchen gezahlt wird, enthalten sind.

    Die AKAD University  berechnet zum Beispiel ab 11.808 für ein 36-monatiges Studium, die IU ab 12.168 Euro. Beim Europäischen Hochschulverbund (EHV) kommen beim Bachelor Wirtschaft mit Schwerpunkt Personal zu den Studiengebühren von insgesamt knapp 8.000 Euro 30 Euro pro Modulprüfung und 150 Euro für die Abschlussarbeit.

    An der HFH kommen zur Grundgebühr von 11.340 Euro noch 490 Euro für die Abschlussarbeit.


    Achtung:
    Wer länger als die geplante Regelstudienzeit benötigt, zahlt monatlich zwar weniger, insgesamt aber meist mehr.

    Tipp: Genau schauen, ob die Prüfungen und weitere Kosten in den pauschalen Gebühren für das Fernstudium enthalten sind oder ob diese zusätzlich berechnet werden.

    Studium Kosten Webseite
    Personalmanagement (M.A.) 24 Monate: 422 € / Monat

    18 Monate: 513 € / Monat

    12 Monate: 675 € / Monat

    iu-fernstudium.de
    Personalmanagement (B.A.) 72 Monate: 199 € / Monat

    48 Monate: 289 € / Monat

    36 Monate: 349 € / Monat

    akad.de
    Personalpsychologie & Human Resource Management (M.A.) 24 Monate: 539 € / Monat mobile-university.de
  • Finanzierungsmöglichkeiten

    Gerade, weil der Bereich Human Resources immer wichtiger wird, sollten alle, die berufsbegleitend studieren, mit ihrem Arbeitgeber verhandeln. Denn der profitiert garantiert von einem Mitarbeiter, der sich im Personalwesen spezialisiert.

    Wer dagegen Arbeitslosengeld 1 oder 2 bekommt, eine drohenden Kündigung abwenden oder seinen Arbeitsplatz langfristig sichern will, wer nach längerer Krankheit oder Pause wieder beruflich einsteigt, sollte mit dem Arbeitsamt verhandeln.

    Gerade, weil das Personalwesen boomt, stehen die Chancen, dass die Agentur für Arbeit die Kosten eines Personalmanagement- Fernstudiums teilweise oder ganz übernimmt, nicht schlecht. Der Anbieter muss dafür das Zertifikat entsprechend der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) vorweisen. Dies unbedingt vor Anmeldung prüfen.

    Tipp: Die Bildungsförderung des jeweiligen Bundeslandes checken und gegebenenfalls beantragen. Alternativ: Bafög nutzen.

  • Wie anerkannt ist das Fernstudium?

    Viel Geld investiert und nachher ist das Studium nichts wert? Das kann in Deutschland eigentlich kaum passieren, denn der Wettbewerb unter den Hochschulen so groß, dass schwarze Schafe sofort verklagt werden. Dennoch gilt es darauf zu achten, dass der Studiengang durch eine entsprechende Agentur (z. B. FIBAA,  ZEvA) akkreditiert und die Einrichtung durch die staatliche Zulassungsstelle für Fernunterricht (ZFU) anerkannt ist.

  • Karrierechancen und das Gehalt nach Abschluss 

    Wer sich im Personalwesen auskennt, seinen Bachelor oder Master in der Tasche hat, kann branchenunabhängig in jeder Firma einsteigen. Denn die Aufgaben im Bereich Human Resources sind ja überall gleich. Weitere Optionen sind Zeitarbeitsfirmen, Headhunter und generell Personaldienstleister, die Firmen bei der Mitarbeiterauswahl unterstützen und Bewerber sichten.

    Das Gehalt liegt je nach Berufserfahrung, Branche, Unternehmensgröße und Abschluss in den ersten zwei bis drei Jahren durchschnittlich zwischen 33.000 und 43.000 Euro brutto jährlich und kann im günstigsten Fall bis auf gut in die 60.000 klettern.

  • Alternative Wege

    Bevor der Studiengang Personalmanagement ins Leben gerufen wurde, war der Klassiker ein allgemein gehaltenes BWL Studium mit dem Schwerpunkt Personal in den höheren Semestern. Diese Option existiert es auch heute noch und hält einerseits viel mehr Möglichkeiten für die  spätere Karriere offen. Dafür haben Absolventen des Studienganges Personalmanagement bei der Bewerbung im Personalwesen den Vorteil der spezifischen Qualifikation.

    Für Jobs, die mehr mit Coaching zu tun haben, gibt es teilweise andere Studienanforderungen. In diesen Fällen kann auch ein Studium im Bereich Pädagogik den Einstieg ermöglichen. Im klassischen Personalmanagement zählt dagegen eher ökonomisches Wissen.

    Weiter Alternativen: Organisationsentwicklung, das sich als Masterstudiengang eignet und sich mit übergeordneten HR-Konzepten befasst. Oder Personalentwicklung, ein Bachelor-Studiengang, der nur dieses Themenfeld im Personalmanagement vertieft und Schnittstellen mit Soziologie, Erwachsenenbildung, Psychologie und Pädagogik aufweist.

  • Häufige Fragen zum Fernstudium Personalmanagement

    Wie anerkannt ist ein Personalmanagement Fernstudium? 

    Ist der Studiengang bei FIBAA, ZEvA akkreditiert und die Hochschule durch die staatliche ZFU anerkannt, kann nichts schief gehen.

    Wie viel kostet das Fernstudium Personalmanagement? 

    Der Bachelor Personalmanagement kostet zwischen 11.000 und 13.000 Euro. Für die Spezialisierung im Master kommen gut 5.000 bis 8.000 Euro zusammen.

    Wie schwer ist das Fernstudium Personalmanagement? 

    Wer eine Affinität zu Zahlen und eventuell sogar eine kaufmännische Ausbildung hat, dürfte sich mit den geforderten Wirtschaftskenntnissen leicht tun. Dennoch: Zum Fernstudium gehört immer viel Selbstdisziplin – im Schnitt gilt es, rund zehn Stunden pro Woche zu lernen.