Ernährungsberater (Fernstudium)

  • 3 Universitäten
  • 3 Zertifikat Studiengänge
  • Berufsbegleitend
  • 1 - 9 Monate
Fernstudium Ernährungsberater
  • Überblick
  • Studiengänge (3)

Über Ernährungsberater (Fernstudium)

Eine ausgewogene Ernährung spielt im alltäglichen Gesundheitsempfinden eine zunehmend größere Rolle und rückt immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung. Umso gefragter sind Experten, die sich in diesem Bereich auskennen und eine professionelle Ernährungsexpertise anbieten können – sei es selbständig in eigenen Praxen oder in Beratungsstellen bei Krankenkassen, Kureinrichtungen, Fitnessstudios oder Verbänden. Die Berufsbezeichnung des/der Ernährungsberaters/in ist zwar nicht gesetzlich geschützt, um erfolgreich in diesem Berufsfeld zu arbeiten ist eine fundierte Ausbildung aber unerlässlich. Sie kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden, für viele Menschen ist hierbei ein Fernstudium, das auch berufsbegleitend absolviert werden kann, eine ideale Lösung.

Wo man Ernährungsberater (Fernstudium) studieren kann

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  • Private Hochschule
sgd hochschule
SGD Darmstadt
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Ernährungsberater (Fernstudium) - 9 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze
    • Das Berufsbild Ernährungsberater/in kann über einen Zertifikatslehrgang oder akademischen Bachelor- und Masterstudiengang im Fernstudium erreicht werden.
    • Für den akademischen Weg sind Abitur oder eine Berufsausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung Voraussetzung, für den Zertifikatslehrgang brauchen Interessierte einen mittleren Schulabschluss.
    • Ein guter Zertifikatslehrgang ist in der Regel nach 9 bis 15 Monaten abgeschlossen, ein Bachelorstudium geht mehr in die Tiefe, dauert aber in der Regel auch drei Jahre.
  • Wann sollte man als angehende/r Ernährungsberater/in auf Bachelor und Master studieren und wann besser einen Lehrgang mit Zertifikat absolvieren?

    Ob ein akademischer oder nicht-akademischer Ausbildungsweg zum/zur Ernährungsberater/in die richtige Wahl ist, hängt stark von den eigenen Interessen und Voraussetzungen ab. Im Bachelor und Master finden oftmals Menschen mit medizinischer Vorbildung großen Mehrwert, weil der Hochschulstudiengang tiefgehende, wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt und umfassender und forschungsorientierter zum Thema Ernährung weiterbildet. Hinzu kommt, dass an der Hochschule auch verstärkt ethische, wirtschaftliche und gesundheitspolitische Aspekte beleuchtet werden.

    Wer hingegen eher auf ein anwendungsorientiertes Lernen fokussiert ist, kann mit einem Zertifikatslehrgang eventuell besser aufgestellt sein. Hier geht es in der Regel neben der Vermittlung von Grundlagen deutlich früher etwa um praktische Methoden, Techniken für Beratungsgespräche und Tipps zur beruflichen Organisation und Selbstständigkeit.

  • Was muss ich mitbringen, um Ernährungsberater/in im Fernstudium zu werden?

    Um mit dem Bachelor zum/zur Ernährungsberater/in zu beginnen, ist die Allgemeine oder die Fachhochschulreife vonnöten. Alternativ ist ein Hochschulstudium auch über einen Berufsabschluss auf dem entsprechenden Gebiet mit mehreren Jahren Praxiserfahrung zu erreichen. Für den Masterstudiengang muss zunächst ein Hochschulstudium mit einem Bezug zu Natur- oder Gesundheitswissenschaften abgeschlossen werden.

    Für Ausbildungslehrgänge reicht in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss, beispielsweise ein Realschulabschluss.

  • Wie lange dauert ein Fernstudium zum/zur Ernährungsberater/in?

    Kurse, die das Basiswissen im Bereich Ernährungsberatung vermitteln, gibt es teilweise schon ab einer Dauer von 3 bis 6 Monaten. Fundierte Zertifikatslehrgänge dauern aber in der Regel 9 bis 15 Monate. (Quelle: zfu.de) Ein Bachelor-Studium erstreckt sich in der Regel über drei Jahre, besteht ein Interesse daran, anschließend auch den Master zu absolvieren, müssen im Schnitt nochmals zwei Jahre drangehängt werden.

  • Welche Inhalte werden in einem Fernstudium zum/zur Ernährungsberater/in vermittelt?

    nhaltlich verlagern sich die inhaltlichen Schwerpunkte je nach Kurs oder Studiengang. Gewisse Grundlagen in den Kernbereichen Ernährung und Gesundheit sollten aber immer vermittelt werden.

    Dazu gehören in einem Hochschulstudiengang unter anderem Grundlagen der Ernährung, darunter etwa Ernährungsphysiologie (Aufnahme und Verwertung von Nahrung durch den Körper), Lebensmittelkunde und Prävention von Erkrankungen. Des Weiteren spielen biochemische Themen wie Stoffwechsel und medizinische Grundlagen eine Rolle. Ebenfalls zum Themenspektrum gehören Ernährungspsychologie, Beratungskonzepte, aber auch wirtschaftliche Bereiche wie Betriebswirtschaftslehre, Servicemanagement und Marketing.

    Zertifikatslehrgänge werden die meisten dieser Themenbereiche ebenfalls zumindest anreißen, wenn auch nicht jedes von ihnen im gleichen Umfang. Vorkommen sollten aber in jedem Fall praktische Themen wie Gesprächsführung, Datenermittlung (BMI, Körperfett, Kalorienbedarf), Kommunikation, Präsentation und Beratungsmethoden.

    Zum Thema berufsspezifisches Wissen sollten auch Zertifikatslehrgänge informieren, da die meisten Ernährungsberater/innen selbstständig arbeiten. Entsprechend sind Themen wie Berufsrecht, Marketing oder Praxisgründung und -organisation hilfreich. Es ist immer ratsam, sich frühzeitig bei den einzelnen Anbietern über den genauen Lehrplan der Ausbildung zu informieren und ihn mit den eigenen Erwartungen abzugleichen.

  • Wer bietet ein Fernstudium zur/zum Ernährungsberater/in an?

    Eine Reihe von Universitäten und Instituten bieten eine Ausbildung zum/zur Ernährungsberater/in per Fernstudium von zu Hause aus an. Um seriöse Angebote zu erkennen, ist es hilfreich, nach Zertifikaten unabhängiger Institutionen wie ZFU oder TÜV zu schauen. Auch eine Kooperation mit Fachverbänden oder deren Zertifizierung können ein Indiz für eine qualitativ gute Ausbildung beziehungsweise ein qualitativ hochwertiges Hochschulstudium sein.

     

    So bietet etwa die Internationale Hochschule (IU) einen Bachelor Ernährungswissenschaften im Fernstudium an, der sowohl ZFU- wie auch TÜV-zertifiziert ist (https://www.iu-fernstudium.de/lp/bachelor/ernahrungswissenschaften/). Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (https://www.btb.info/ausbildung-ernaehrungsberater.html) bietet einen Zertifikatslehrgang, der ebenfalls ZFU-geprüft ist. Zudem arbeitet das Bildungswerk mit der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit und Prävention zusammen. Auch der Anbieter Online Trainer Lizenz (https://www.online-trainer-lizenz.de/ernaehrungsberater-ausbildung.html) hat eine TÜV- und ZFU-zertifizierte Ausbildung zum/zur Ernährungsberater/in im Programm. 

  • Welchen Abschluss erhält man nach dem Fernstudium?

    Abschlusszertifikate von Zertifikatslehrgängen sind beim Beruf des/der Ernährungsberaters/in grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, weil die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geschützt ist. Das heißt, die Urkunde eines Anbieters hat per se nicht den Wert eines qualifizierten staatlichen Berufsabschlusses. Dennoch lohnt es sich nach seriösen Anbietern Ausschau zu halten, um entsprechend anerkannte Abschlusszertifikate zu erhalten.

    Beim Hochschulstudium sieht es hingegen etwas anders aus. Hier wird Studierenden nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums mit einer Bachelorarbeit der akademische Grad eines Bachelor of Arts (B.A.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) verliehen. Nach Abschluss des Masters erreichen sie den Abschluss Master of Science (M.Sc.).

  • Wie sieht es mit Gehalt und Karrierechancen nach der Ausbildung aus?

    Ernährungsberater/innen haben vielfältige Berufschancen und können unter anderem in Einrichtungen im Gesundheitswesen sowie in der Sport- und Wellnessbranche Arbeit finden, etwa in Kliniken und Kurbetrieben. Weitere denkbare Arbeitgeber sind Krankenversicherungen, Verbände, Verlage, Behörden oder der Kundendienst von Lebensmittelherstellern. Ein Großteil der Ernährungsberater/innen ist mit einer eigenen Praxis selbstständig.

    Das Einkommen als Ernährungsberater/in hängt stark von der Branche und dem Unternehmen ab, in der beziehungsweise dem man angestellt ist. Bei Selbstständigen spielen der Kundenkreis und die Erfahrung eine wesentliche Rolle. Durchschnittlich kann ein/e Ernährungsberater/in bei einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden mit einem monatlichen Bruttogehalt von etwa 2.000 Euro rechnen (Quelle: gehalt.de Stand: September 2021). Berufserfahrung, aber auch Spezialisierungen, etwa als Diabetes- oder Wellnessberater, können das Einkommen über die Jahre deutlich aufbessern.

  • Häufig gestellte Fragen:

    Was kostet eine Ausbildung zum/zur Ernährungsberater/in?

    Für einen fundierten Zertifikatslehrgang muss mit Gesamtkosten von circa 2.000 Euro bei monatlichen Raten von etwa 100 bis 150 Euro gerechnet werden (Quelle: zfu.de). Bei teilweise dreimal so langen Bachelorstudiengängen werden insgesamt deutlich höhere Preise abgerufen: Um die 14.000 Euro Gesamtkosten und monatliche Raten um die 300 Euro sind hier keine Seltenheit (Quelle: zfu.de).

    Wie viel verdient man als Ernährungsberater/in?

    Das Einkommen eines/r Ernährungsberaters/in hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem davon, in welchem Unternehmen man angestellt ist oder ob man selbstständig arbeitet. Im Schnitt ist bei 40 Wochenarbeitsstunden mit einem monatlichen Bruttogehalt von etwa 2.000 Euro zu rechnen (Quelle: gehalt.de Stand: September 2021). Durch Spezialisierungen, Weiterbildungen und Berufserfahrung kann das Einkommen erhöht werden.

    Ist Ernährungsberater/in ein Ausbildungsberuf?

    Nein, die Berufsbezeichnung „Ernährungsberater/in“ ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt. Deshalb gibt es keine staatlich regulierten Ausbildungen, sondern „nur“ Zertifikate der Bildungseinrichtung, die eine Teilnahme an einem entsprechenden Lehrgang nachweisen.

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