BWL

  • 8 Universitäten
  • 8 B.A. Studiengänge, 2 B.Sc. Studiengänge
  • Berufsbegleitend, Vollzeit
  • 36 - 42 Monate
BWL Studium
  • Überblick
  • Studiengänge (10)

Über BWL

Der Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre gehört seit Jahren zu den beliebtesten Studiengängen in Deutschland. Das BWL-Studium beschäftigt sich grundlegend mit der Wirtschaftlichkeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit in einem Unternehmen. Dabei werden die Entscheidungen sowie die Handlungen eines Betriebs berücksichtigt. Studierende lernen, betriebswirtschaftliche Aufgaben fachlich zu lösen, und erlangen Kompetenzen in den Bereichen Führung und Management. Nach erfolgreichem Abschluss finden Absolventen häufig eine Anstellung in der Beschaffung, Produktion, Logistik oder im Vertrieb eines Unternehmens. Aber auch das Rechnungswesen, das Wirtschaftsrecht, Marketing oder Personalmanagement gehören zu den Tätigkeitsfeldern eines Betriebswirts.

Der Studiengang BWL wird von vielen Hochschulen angeboten. Man kann das Studium sowohl an Universitäten als auch an staatlichen oder privaten Hochschulen ablegen. Mit Abschluss des Bachelorstudiums erlangt man den Titel Bachelor of Science oder Bachelor of Arts.

Wo man BWL studieren kann

Hochschule Fresenius
Hochschule Fresenius
Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln
0
  • Private Hochschule
  • Kostenlos testen
iu-mystudy
IU myStudium
Berlin, Bielefeld, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München
0
  • Private Hochschule

BWL - 8 Tipps

  • Das Wichtigste in Kürze
    • BWL ist ein sehr gefragter Studiengang, die Konkurrenz um freie Studienplätze ist groß.
    • Der Studiengang ist inhaltlich sehr komplex und abwechslungsreich. Mathematik und Statistik sollten kein Problem sein.
    • Die Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten sind gut, allerdings sollte man praktische Erfahrungen sammeln und einen Master in Erwägung ziehen.
  • Wer bekommt eine Zulassung zum BWL-Studium?

    Die Voraussetzungen, um zum BWL-Studium zugelassen zu werden, sind an staatlichen Hochschulen unterschiedlich hoch, je nach Beliebtheit der jeweiligen Hochschule. An sehr gefragten Hochschulen sind die Zugangsvoraussetzungen dabei oft höher. An Universitäten und staatlichen Hochschulen gibt es daher oft ein Vergabeverfahren über den Notendurchschnitt, den sogenannten Numerus Clausus (NC). Doch es gibt auch Hochschulen ohne solche Zugangsbeschränkungen. Allerdings ist in der Regel in jedem Fall ein Abitur erforderlich, um BWL an einer staatlichen Hochschule zu studieren.

    An Fachhochschulen kann man auch mit Fachabitur studieren. Eine Möglichkeit, BWL ganz ohne Abitur zu studieren, bieten private Hochschulen. An der Hochschule Fresenius und der Internationalen Hochschule (IU) kann man beispielsweise auch
    mit einer fachgebundenen Hochschulreife oder einer Meisterprüfung beziehungsweise mit einer beruflichen Qualifikation studieren.

    Für ein Masterstudium wird an allen Hochschulen ein grundständiges Bachelorstudium vorausgesetzt. Allerdings sind auch hier die verfügbaren Studienplätze an staatlichen Hochschulen begrenzt, sodass die Studienplatzvergabe oft über die Note des Bachelorabschlusses erfolgt.

  • Wem fällt der Studiengang BWL leicht?

    Wer sich für den Studiengang Betriebswirtschaftslehre interessiert, sollte in jedem Fall ein ausgeprägtes Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen. Aber auch ein grundlegendes Verständnis für Mathematik und Statistik sind wichtige Voraussetzungen, die für den Erfolg des Studiums entscheidend sind. Zudem sind gute Englischkenntnisse mittlerweile unabdingbar, gerade bei einer internationalen Ausrichtung des BWL-Studiengangs. Kommunikationsstärke, Disziplin und Teamfähigkeit runden das Profil des Bewerbers ab.

    Tipp: Auf der Webseite der Universität Hamburg gibt es den sogenannten BWL Check für Studieninteressierte. In einem circa 60-minütigen Online-Self-Assessment können potenzielle Bewerber ihre Stärken und ihr Wissen prüfen, um herauszufinden, ob sie sich für das Studium eignen.

  • So ist der Bachelor BWL aufgebaut

    Das Studienfach BWL ist vielseitig und anspruchsvoll. Studierende entscheiden sich im Laufe des Studiums für einen inhaltlichen Schwerpunkt. Neben Grundlagen im Bereich Betriebswirtschaftslehre werden auch Inhalte aus der Volkswirtschaftslehre und den Rechtswissenschaften vermittelt. Aber auch Mathematik und Statistik spielen eine große Rolle. Folgende Module können dabei auf dem Lehrplan stehen:

    • Marketing
    • Marktforschung
    • Buchführung und Kostenrechnung
    • Finanzwirtschaft
    • Rechnungslegung
    • Bürgerliches Recht
    • Handels-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht
    • Wirtschaftsrecht
    • Wirtschaftsinformatik
    • Medien, Ethik und Gesellschaft
    • Personalmanagement
    • Projektmanagement
  • Für wen lohnt sich der Master BWL?

    Der Masterstudiengang BWL lohnt sich für Absolventen des gleichnamigen Bachelorstudiengangs oder eines verwandten Studienfachs. Das Masterstudium dauert in der Regel vier Semester und ist modular aufgebaut. Es beinhaltet unterschiedliche Schwerpunkte und ist meist interdisziplinär gestaltet. So können sich Bewerber für einen reinen BWL-Studiengang einschreiben und im Laufe des Studiums ihren Schwerpunkt wählen. Zudem haben sie die Möglichkeit, schon vorab eine Vertiefungsrichtung zu wählen, beispielsweise Internationale Betriebswirtschaftslehre.
    Wenn Bewerber nach dem Bachelorabschluss bereits im Berufsleben stehen und sich mit dem Masterabschluss weiter qualifizieren möchten, besteht zudem die Möglichkeit eines berufsbegleitenden oder dualen Studiums.
    Folgende Schwerpunkte können unter anderem im Masterstudiengang BWL gewählt werden:

    • Marktorientierte Unternehmensführung
    • Finance, Accounting, Controlling, Taxation
    • Entrepreneurship and Social Innovation
    • Business Analytics and Operations Research
    • Digital Customer Experience and Service Design
    • Internationale Betriebswirtschaftslehre
    • Business Marketing und Technischer Vertrieb
    • Marketing, Management und Methoden
    • Finanzierung und Controlling

    Nach erfolgreichem Masterabschluss haben Absolventen zudem die Möglichkeit, eine Promotion anzuschließen.

  • Wer bietet BWL als Studium an?
    Hochschule Studiendauer Art der Ausbildung Kosten Abschluss
    Hochschule Darmstadt sechs Semester Vollzeit 272 €/Semester Bachelor of Science (B.Sc.)
    Hochschule Fresenius sechs Semester Vollzeit
    • 795 €/Monat (Studienorte: Düsseldorf, Hamburg, Köln, München, Wiesbaden)
    • 695 €/Monat (Studienort: Heidelberg)
    Bachelor of Arts (B.A.)
    Hochschule Fresenius sechs bis acht Semester Fernstudium
    • 288 €/Monat (Laufzeit 48 Monate)
    • 338 €/Monat (Laufzeit 36 Monate)
    Bachelor of Arts (B.A.)
    Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover 3,5 Jahre Vollzeit 640 €/Monat Bachelor of Arts (B.A.)
    TU Clausthal sechs Semester Vollzeit 194 €/Semester Bachelor of Science (B.Sc.)
    Internationale Hochschule (IU) 36 bis 48 Monate Fernstudium

    Kombistudium

    Vollzeit

    • 369 €/Monat (Laufzeit 36 Monate)
    • 329 € (Laufzeit 42 Monate)
    • 319 €/Monat (Laufzeit 48 Monate)
    • 219 €/Monat (Laufzeit 72 Monate)
    Bachelor of Arts (B.A.)

    (Quelle: Eigene Recherche auf Seiten der Hochschulen; Stand 25. Februar 2022)

     

  • Was kostet ein BWL-Studium?

    Die Preise für den Studiengang BWL variieren stark. Ein Preisvergleich lohnt sich, vor allem zwischen privaten Hochschulen. Die Kosten für ein BWL-Studium belaufen sich dabei an einer staatlichen Hochschule auf die im jeweiligen Bundesland üblichen Semesterbeiträge. Vor allem im Studiengang BWL gibt es zudem die Möglichkeit dual zu studieren. Der Betrieb, in dem man nebenbei ausgebildet wird und arbeitet, übernimmt dann die Kosten für das Studium. An privaten Hochschulen gibt es unterschiedlich hohe Gebühren, je nach Hochschule und gewähltem Studienmodell.

    An der Hochschule Fresenius beispielsweise gibt es die Möglichkeit, BWL in Vollzeit vor Ort, berufsbegleitend oder als Fernstudium zu studieren. In Vollzeit am Campus kostet der Studiengang zwischen 695 Euro und 795 Euro monatlich. Ein Fernstudium kostet über 36 Monate Laufzeit regulär 338 Euro monatlich. Studiert man 48 Monate, kostet das Studium 288 Euro im Monat. Bei einer noch längeren Laufzeit von 72 Monaten fällt die monatliche Gebühr auf 288 Euro. Darüber hinaus gibt es noch ein berufsbegleitendes hybrides Studienmodell, bei dem Module wahlweise online oder vor Ort absolviert werden. Die Gebühren betragen dann 348 Euro oder 290 Euro monatlich, je nach gewählter Laufzeit. (Quelle: Hochschule Fresenius; Stand 25. Februar 2022)

    Ein Master BWL im Präsenzstudium kostet 795 Euro monatlich, wenn er als Vollzeitstudium in vier Semestern absolviert wird. (Quelle: Hochschule Fresenius; Stand 25. Februar 2022)

  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss

    Absolventen des Studiengangs BWL werden oft überdurchschnittlich gut bezahlt, allerdings gibt es viele Mitbewerber. Als BWL-Absolvent hat man dennoch gute Einstiegsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt: Als Projektmanager, im Controlling, im Finanz- und Rechnungswesen oder im Qualitätsmanagement kann man in fast jedem Betrieb tätig werden. Auch das Berufsfeld Marketing, die Wirtschaftspsychologie oder die Gründung eines eigenen Unternehmens sind möglich. Ein Masterabschluss erhöht dabei in den meisten Fällen das Einstiegsgehalt und bietet in jedem Fall einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern. Aufgrund der Vielzahl von Absolventen wird bei vielen freien Stellen ein Master oftmals sogar vorausgesetzt.

    Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines BWL-Absolventen liegt brutto bei 30.000 bis 55.000 Euro im Jahr. Zu den bestbezahltesten Branchen gehören dabei die Unternehmensberatung und das Controlling. (Quelle: bwl-studieren.com, Stand 25. Februar 2022)
    Je höher die akademische Qualifikation, die bisherige Berufserfahrung und der zusätzliche Aufwand, desto besser das Gehalt.

HÄUFIGE FRAGEN

Was brauche ich, um BWL zu studieren?

Um BWL zu studieren, benötigt man eine Hochschulzugangsberechtigung. An einer Universität brauchen Studieninteressierte das Abitur, an staatlichen Hochschulen reicht das Fachabitur mit wirtschaftlicher Ausrichtung oder ein fachgebundenes Abitur. Gute Englischkenntnisse sowie ein Verständnis für Mathematik, Statistik und Wirtschaft sind für ein erfolgreiches Studium erforderlich.

Wie schwer ist es, BWL zu studieren?

Bewerber mit Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen, mathematischem Verständnis sowie guten Englischkenntnissen bringen bereits optimale Voraussetzungen für das BWL-Studium mit. Kommunikationsstärke, Disziplin und Teamfähigkeit ergänzen das Profil des Bewerbers.

Kann ich BWL ohne Abitur studieren?

Ja, allerdings nicht an staatlichen Universitäten. An Fachhochschulen ist ein Fachabitur mit wirtschaftlicher Ausrichtung notwendig. Ohne Abitur oder Fachabitur kann man an einer privaten Hochschule studieren, wenn eine andere Art der Hochschulzugangsberechtigung vorliegt, beispielsweise eine fachverwandte Berufsausbildung.