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Mindestlohn gefährdet Wissenstransfer im Praktikum
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Karrieresprungbrett Praktikum

Wissenstransfer durch Mindestlohn gefährdet

Teil 3: Persönlichkeit zählt

Werden Praktika ein Karrieresprungbrett bleiben?

Studierenden kann es gelingen, durch ein Praktikum in die Werkstudententätigkeit hinüber zu rutschen. Sie können Trainees werden oder als Absolvent in die weiterführende Beschäftigung übernommen werden.

Und aus Unternehmenssicht muss ich sagen: Den eigenen Nachwuchs auszubilden, ist immer noch das Beste. Das schließt sozusagen die Wertschöpfungskette in sich.

Das Karrieresprungbrett funktioniert für Praktikanten vom ersten Tag an: Denn sie können im Unternehmen jeden kennenlernen – vom Azubi bis zum Aufsichtsratsvorsitzenden. Es geht für sie darum, wirklich gut zu sein und einen starken Eindruck zu hinterlassen. Während des Praktikums zählt fachliche Eignung plus Einsatz plus Mut zur eigenen Meinung. Damit bleibt man in Erinnerung und kann sein Netzwerk leben lassen. An sich ist Mut, der wichtigste Punkt von allem. Mut, kein Übermut!

Wo sehen Sie Probleme?

Insgesamt wird es schwerer für diejenigen, die nicht im oberen Drittel der Notenskala liegen. Chancen, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, haben dann nur diejenigen, die interessant und spannend sind. Standardprofile gibt es zur Genüge. Und eins ist klar: Fachwissen kann man noch beibringen, Persönlichkeit jedoch schlecht: Ein Rindvieh machen Sie nicht zu einem normalen Menschen. Arroganz kann man schwer austreiben.
Dieser Artikel ist erschienen am 12.01.2015
 

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