Weiterbildung MBA: Ratgeber durch die Welt der Business Schools

Wer einen MBA machen will, der muss umlernen. Zwei Dutzend Begriffe reichen, um sich nicht ein X für ein U vormachen zu lassen. Und nicht auf Etikettenschwindler hereinzufallen.

Christoph Mohr | , aktualisiert

Die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) wurde 1916 von einem guten Dutzend US-amerikanischer Hochschulen gegründet, darunter Berkeley, Chicago, Columbia, Dartmouth College, Harvard, Northwestern und Yale. Ihr Ziel war und ist die Verbesserung der Management-Ausbildung auf allen Ebenen. Bedeutung für MBA-Interessenten hat die AACSB vor allem durch ihre Akkreditierung. Praktisch jedes gute MBA-Programm ist entweder AACSB- oder equis-akkreditiert, viele sogar von beiden Organisationen. Ende 2007 waren weltweit 554 Management-Schulen AACSB-akkreditiert, im deutschsprachigen Raum nur die Handelshochschule Leipzig (HHL), die Goethe Business School (Uni Frankfurt), die Mannheim Business School (Uni Mannheim) und die Universität St. Gallen (HSG). Eine Liste aller AACSB-akkreditierten Schulen gibt es auf www.aacsb.edu

Admission: Selbst Vollzahler können sich für ein MBA-Studium an einer Business School nicht einfach einschreiben. Wer dort ein MBA-Studium absolvieren will, muss sich bewerben und ein mehrstufiges Zulassungsverfahren (admission) durchlaufen. Die Bewerbung für ein MBA-Studium ist ein langwieriger Prozess, den man sorgfältig vorbereiten sollte. Wichtig ist, zu verstehen, dass die Aufnahme in ein MBA-Programm nicht objektivierbaren Kriterien wie Mindestnoten oder ähnlichem unterliegt, sondern allein der Entscheidung der Business School obliegt. Es ist also wichtig, sich richtig zu verkaufen. Zu einer vollständigen Bewerbung gehören in der Regel GMAT, Application Essays, Empfehlungen (References; Letters of Recommendation), Lebenslauf (resume), beglaubigte Zeugnis-Kopien (transcripts), TOEFL. In den meisten Fällen wird der Bewerber auch zu einem Interview eingeladen, wenn er die erste Auswahl geschafft hat. Das Admissions Office einer Business School ist die erste Anlaufstelle für MBA-Bewerber. Wichtig: Beratung unbedingt in Anspruch nehmen.

Akkreditierung: Bis vor wenigen Jahren war die Prüfung (Akkreditierung) des Studienangebots einer Hochschule oder sogar der gesamten Hochschule und ihrer Verwaltung und Strukturen durch eine unabhängige Organisation, für die die Hochschule noch selbst bezahlen muss, völlig unbekannt. Im anglo-amerikanischen Raum, und besonders für den internationalen MBA-Markt hingegen ist dies schon seit Jahrzehnten so. Deshalb gilt: Jedes seriöse MBA-Programm kann eine solche Akkreditierung vorweisen. International maßgeblich sind die US-amerikanische Akkreditierungsorganisation AACSB und ihr europäisches "Gegenstück" EFMD mit ihrem equis-Gütesiegel. Rein nationale Akkreditierungen haben auf dem internationalen MBA-Markt keine Bedeutung. Eine MBA-Schule, die keine AACSB- oder equis-Akkreditierung besitzt, sollte man nur mit besonderen Gründen wählen.

Alumni: Alumni (Singular: Alumnus; lat.: Zögling, von alere, ernähren, aufziehen) nennt man die Absolventen (ehemaligen Teilnehmer) eines Hochschulstudiums. Für ein MBA-Programm sind sie, die Alumni-Vereinigungen von besondere Bedeutung, erleichtern diese Netzwerke doch oft Kontakte und Karriere. Das weltweite Netzwerk der Alumni der Harvard Business School ist legendär. Naturgemäß haben Business Schools oder MBA-Programme, die erst seit kurzer Zeit bestehen, nur kleine Alumni-Netzwerke. Auch im Vorfeld bei der Auswahl eines MBA-Programms sind die Alumni von Bedeutung. Sie können Auskunft darüber geben, wie es wirklich ist, an einer Business School x seinen MBA zu machen. Jede seriöse Business School stellt für solche Gespräche Kontakte zu Ehemaligen her.

AMBA: Neben einer Akkreditierung durch die AACSB und/oder die EFMD (equis) haben sich eine Reihe von Business Schools auch durch die britische Association of MBAs (AMBA) mit Sitz in London prüfen lassen. Im Gegensatz zu AACSB und EQUIS akkreditiert die AMBA einzelne Programme, nicht die gesamte Business School. Gegründet wurde die AMBA 1967 ursprünglich als Interessenvertretung der britischen MBA-Absolventen. International ist ein gewisser Bedeutungsverlust der AMBA-Akkreditierung zu verzeichnen, seitdem EQUIS als das europäische Qualitätssiegel gilt.

Business School: Obwohl oft aus solchen hervorgegangen, unterscheidet sich eine Business School von den herkömmlichen wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten und Fachbereichen an deutschen Hochschulen. Business Schools sind (semi-) autonome Organisationen, oft mit einem Budget, von dem deutsche Universitäten nur träumen können. Der Chef einer Business School nennt sich Dean. Einige bekannte Business Schools (wie beispielsweise IMD und INSEAD) sind völlig selbstständig und gehören zu keiner Hochschule. Typisch für eine Business School ist der enge Kontakt zu Unternehmen.

Career Center: Das Career Center, auch Placement-Center genannt, unterstützt MBA-Studenten während des Studiums bei der Karriereplanung. Es vermittelt Praktika und stellt Kontakte zu Unternehmen her. Die meisten Business Schools erstellen am Ende eines MBA-Jahrgangs ein Absolventenjahrbuch, das an potenzielle Recruiter verschickt wird.

Case Studies: Seitdem die Harvard Business School sie erfunden hat, gehört das Arbeiten mit Fallstudien (case studies) zu den typischen Lehrmethoden einer Business School. Dieses Arbeiten an einem konkreten Fall aus der Unternehmensrealität, für den es nicht nur eine richtige Lösung gibt, ist für Deutsche oft ungewöhnlich. Nicht völlig unumstritten, machen Case Studies an einigen Business Schools de facto den Kern des MBA-Studiums aus. Hier sind dann oft Mehrere Hundert "cases" während des Studiums zu arbeiten, gerne auch in Nachtschicht.

Core Courses: Als Core Courses bezeichnet man die Pflichtkurse, die Bestandteil jedes MBA-Studiengangs bilden. Dazu gehören in der Regel Accounting, Finance, Marketing, Operations Management, organizational Behavior, IT Management, und natürlich Strategy, sowie Economics. Ein MBA-Programm, das diese Bestandteile nicht aufweist, ist kein General Management-MBA und sollte sich auch nicht so nennen ("Etikettenschwindel).

Custom programs: Neben ihrem bestehenden Angebot an Studiengängen und Weiterbildungsprogrammen sind eine Reihe von Business Schools auch dazu übergegangen, für zahlende Kunden (Unternehmen) maßgeschneiderte Programme (customized programs/custom programs) zu entwickeln. Dies kann von einzelnen Seminaren bis zu komplexen Programmen reichen. Vereinzelt haben Business Schools für Unternehmen sogar MBA-Programme entwickelt; deren Qualität ist allerdings nicht unumstritten. Für das besondere Marktsegment der custom programs organisiert das Handelsblatt jährlich eine eigene Messe.

Dean: Sprachgeschichtlich ist "Dean" mit "Dekan", dem Direktor eines Fachbereichs an einer deutschen Hochschule verwandt. Doch das ist irreführend. Tatsächlich handelt es sich bei einem Dean um den Business School-Chef, dessen Rolle und Befugnisse eher mit einem Geschäftsführer einer (unabhängigen) Bildungseinrichtung beschrieben sind. So werden die Deans vieler führender Business Schools auch nicht von der Hochschule ernannt, sondern von einem "Board". Der Dean ist CEO, Aushängeschild, oberster Spendensammler, etc.

Doctor of Business Administration: Neben dem Master of Business Administration (MBA) bietet eine wachsende Zahl von Business Schools auch ein Doctorate of Business Administration (DBA) an. Anders als die deutsche Promotion ist dies ein echtes durchstrukturiertes Programm. Als Faustregel gilt: Ein Ph.D.-Programm ist eher forschungsorientiert und dient zur Ausbildung des akademischen Nachwuchses, ein DBA-Programm ist praxisorientiert, Ziel ist die wissenschaftlich fundierte Lösung eines praktischen Problems.

EFMD: Die European Foundation for Management Development (EFMD) mit Sitz in Brüssel ist das "europäische Gegenstück" zur AACSB. Ursprünglich eine Vereinigung von europäischen Hochschulen und Business Schools hat die EFMD mittlerweile auch zahlreiche nicht-europäische Mitglieder. Eine Besonderheit ist, dass auch Unternehmen EFMD-Mitglieder werden können. Heute zählt die gemeinnützige Organisation insgesamt 650 Mitglieder in 75 Ländern. Für MBA-Interessenten relevant ist die Akkreditierung einer Business School durch die EFMD; seit 1997 vergibt sie das equis-Gütesiegel. Die komplette Liste findet sich auf www.efmd.org

Electives: Als Electives bezeichnet man die Wahlpflichtkurse, die MBA-Studenten im zweiten Teil ihres Studiums wählen können, nachdem sie die "Core Courses" abgedeckt haben. An manchen Business Schools ist die Bündelung mehrerer Electives zu einer Specialisation (Schwerpunkt) möglich, etwa Finance oder Marketing. Manche Business Schools bieten nur ein Dutzend Electives an, das größte Angebot hat die Wharton School mit annähernd 200. Es empfiehlt sich, bei der Auswahl einer Schule auch auf die Electives zu schauen.

Essay: Wer sich an einer Business School bewirbt, muss mehrere Application Essays zu verschiedenen Themen schreiben. Anhand dieser kurzen Aufsätze gewinnen die Universitäten einen Eindruck von den akademischen Fähigkeiten sowie von der Persönlichkeit des Kandidaten. Die Bewerber müssen in den Essays zum Beispiel begründen, warum sie ein MBA-Programm aufnehmen möchten und was sie persönlich zu dem Programm beitragen können.

Etikettenschwindel: Gerade in Deutschland bezeichnen sich viele Studienangebote als MBA, ohne wirkliche MBA-Programme zu sein. Nach internationalem Verständnis, nach dem auch die Akkreditierungen ausgesprochen werden, ist ein MBA ein General-Management-Programm, kein Aufbau- oder Vertiefungsstudiengang in einer bestimmten Disziplin. Ein "MBA in Marketing" beispielsweise ist damit ein Widerspruch an sich. Der Grund für diesen "Etikettenschwindel" ist beim "Mythos MBA" zu suchen. Offenkundig sind für den Anbieter mit einem "MBA" höhere Studiengebühren zu erzielen als mit einem Master-Studiengang (MSc). Das Nachsehen hat der Absolvent, der ein Diplom ohne echten Marktwert erworben hat. Mit anderen Worten: Achtung vor Titelhändlern und Abzockern.

Executive Education: Sammelbegriff für Manageraus- und fortbildung. Es wird zwischen Degree Programs (mit akademischem Abschluss) wie beispielsweise dem MBA und Non-Degree Programs wie Fortbildungsseminare unterschieden.

Executive MBA (EMBA). Der Executive MBA (EMBA) ist ein Teilzeit-MBA, der sich an Führungskräfte mit mehrjähriger Berufs- und Führungserfahrung richtet. Meist bleiben die Teilnehmer in ihrem Unternehmen weiter beschäftigt und belegen die MBA-Kurse neben ihren beruflichen Tätigkeiten. Häufig finanzieren die Unternehmen die Weiterbildung für ihre Mitarbeiter. Die Teilnehmer sind in der Regel zwischen 35 und 45 Jahre alt und damit deutlich älter und berufserfahrener als in einem klassischen MBA-Pro.

GMAT: Der Nachweis des Graduate Management Admission Test (GMAT) ist an praktisch allen guten Business Schools weltweit eine der Voraussetzungen für die Zulassung zu einem MBA-Studium. Der englischsprachige Test prüft mathematisch-analytische ("quantitative") und sprachliche Fähigkeiten. Das Ergebnis ("Score") liegt zwischen 200 und 800 Punkten. Die meisten (40-60 Prozent) Testteilnehmer erreichen ein Ergebnis zwischen 500-550 Punkten, was jedoch für ein MBA-Studium an einer Top-Business School oft nicht reicht. Hier wird ein "Score" von über 650 und mehr erwartet. Zur Orientierung veröffentlichen viele Business Schools einen "Minimum Score" und auch die "Range", also die Bandbreite der GMAT-Ergebnisse ihrer MBA-Studenten. Der GMAT kann mehrmals abgelegt werden, jedoch wird den Business Schools das Ergebnis aller Versuche mitgeteilt.
www.gmac.com

Harvard Business School: Die Harvard Business School (HBS) galt lange Zeit galt sie als die beste Business School mit dem besten MBA-Programm weltweit. Die Case-Study-Methode wurde hier erfunden. Auf einer Reihe von Rankings hat sie diese überragende Stellung verloren. Gleichwohl definiert sie in vielerlei Hinsicht noch heute die Standards, an denen sich Business Schools in aller Welt orientieren.Zugleich ist Harvard Business School Publishing einer der wichtigsten Verlage für Managementliteratur, der "Harvard Business Review" ist Pflichtlektüre für jeden MBA-Studenten. www.hbs.edu

Joint Degree Program: Manche Business Schools bieten ein MBA-Studium in Kombination mit einem anderem Fachstudium an, etwa in Jura, Medizin, Ingenieurwissenschaften. Auch in diesem zweiten Fach wird ein akademischer Abschluss erworben. Meist verlängert sich bei solchen Programmen die Studiendauer um ein Jahr.

Loan Schemes: Viele Business Schools bieten den MBA-Teilnehmern Studentendarlehen an, die in Absprache zwischen der Schule und einer oder mehrerer Banken zur Verfügung gestellt werden. Die Schule spricht Empfehlungen gegenüber den Teilnehmern aus, an welche Banken sie sich wenden können. Häufig reicht den Banken eine Zulassungs bestätigung der Schulen als Sicherheit.

MBA: Der Master of Business Administration (MBA) ist ein postgradualer Hochschulabschluss, setzt also ein abgeschlossenes Erststudium (mindestens Bachelor) voraus. Darüber hinaus werden bei den meisten Programmen mindestens 2-3 Jahre Berufserfahrung verlangt. Der MBA wurde in den USA "erfunden", erreichte dann nach dem 2. Weltkrieg Großbritannien und trat in den 70er Jahren einen weltweiten Siegeszug an; heute ist er das international wichtigste Manager-Diplom. US-amerikanische MBA-Programme dauern in der Regel zwei Jahre, MBA-Programme an europäischen Business Schools meistens nur zirka ein Jahr. Dabei ist der MBA ein umfassendes General Management-Programm, das die Teilnehmer für eine Management-Position fit machen soll, kein spezialisierender Aufbaustudiengang.

Ranking: Nach einer Akkreditierung ist eine gute Platzierung auf einem der international einflussreichen MBA-Rankings die zweite wichtige Entscheidungshilfe für potenzielle MBA-Studenten. Solche Ranglisten veröffentlichen heute eine Vielzahl von Publikationen, seitdem das US-Wirtschaftsmagazin "Business Week" vor über 15 Jahren dem Trend setzte; maßgeblich sind aber nur eine Hand voll. International am einflussreichsten sind die Rankings von "Financial Times" und "Business Week". In den USA wichtig sind auch "US News and World Report" und "Wall Street Journal", hilfreich ist auch das Ranking der "Economist Intelligence Unit". Grundsätzlich sind alle Rankings mit Vorsicht zu genießen, da unterschiedliche Erhebungsgrundlagen und Methoden auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Allerdings zeigt ein Vergleich der maßgeblichen Rankings auch dies: Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber, welches die zehn besten US-amerikanischen Business Schools sind und wer in Europa die Spitzengruppe bildet.

Scholarship: An den meisten, vor allem auch US-amerikanischen Business Schools gilt die Regel: Niemand, der die Qualifikation dazu hat, soll nur deshalb keinen MBA machen können, weil er ihn nicht finanzieren kann. Deshalb gibt es an praktisch allen Business Schools Voll- oder Teilstipendien (Scholarships) für besonders begabte Studenten, manchmal eingeschränkt auf bestimmte Personengruppen. Manche dieser Stipendien werden von der Business School selbst finanziert, manche von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen. In Deutschland ist der DAAD die beste Informationsquelle über Stipendium für ein Auslandsstudium; in jedem Fall sollte man aber bei den Business Schools nach spezifischen Scholarships fragen.

Soft Skills: Soft Skills sind Schlüsselqualifikationen wie Team-, Führungs- oder Kommunikationsfähigkeiten, die sowohl bei der Zulassung als auch bei der Ausbildung zum MBA eine wichtige Rolle spielen. Die meisten Business Schools bieten in diesem Bereich verschiedene - zum Teil verpflichtende - Seminare an, wie Business Ethics und Organisational Leadership oder Veranstaltungen zu Rhetorik und Präsentationstechniken.

Specialisation: Vor allem die zweijährigen, meist US-amerikanischen MBA-Programme erlauben, die Wahlpflichtkurse (Electives) des zweiten Jahres zu einer "Specialisation" zu bündeln, beispielsweise in Finance, Marketing, Entrepreneurship. Damit wird der MBA aber noch nicht zu einem Aufbaustudiengang in Finance, Marketing etc., sondern bleibt ein General-Management-Programm.

Teilzeit-MBA: Im Gegensatz zum Vollzeit-MBA kann man Teilzeit-MBA-Programme berufsbegleitend durchlaufen. Die Kurse finden entweder in mehreren, beispielsweise ein- oder zweiwöchigen Präsenzblöcken statt, die sich über die ganze Studiendauer verteilen, oder fortlaufend zum Beispiel an mehreren Abenden in der Woche und/oder am Wochenende. Parallel zu den Präsenzveranstaltungen sind umfangreiche Teile des MBA-Programms per E-Learning zu absolvieren. Ein Teilzeit-MBA ist kein Zuckerschlecken: Viele Teilnehmer berichten, dass ihnen während der gesamten Zeitdauer neben Beruf und MBA praktisch keine Zeit für Anderes geblieben ist. Bislang waren Teilzeit-MBA-Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt etwas weniger wert als ein "richtiger" Vollzeit-MBA. Dies ändert sich gegenwärtig.

TOEFL: Der "Test of English as a Foreign Language" (TOEFL) ist ein vierstündiger Sprachtest, den die meisten Business Schools als Zulassungsvoraussetzung verlangen. Der Test prüft das englische Sprachvermögen in den vier Kategorien Listening, Structure, Reading, Writing (Hörverständnis, Grammatik, Leseverständnis, Schreiben). Der Test ist ein computerbasierter Multiple-Choice-Test und kann weltweit in vielen Testzentren abgelegt werden.

Tuition: Business Schools verlangen zum Teil sehr hohe Studiengebühren (Tuition). Die Kosten für ein MBA-Programm sind sehr unterschiedlich. Ein MBA-Studium an einer Top-Business School in den USA kann leicht 100.000 Dollar kosten, auch für einen guten MBA in Europa muss man bis zu 50.000 Euro rechnen. Angesichts solcher Summen ist mancher MBA-Interessent versucht, sich mit einem vermeintlich preisgünstigeren MBA (insbesondere deutscher Anbieter) zu begnügen. Doch nicht der MBA als Titel hat einen Marktwert, sondern nur der MBA einer bestimmten Schule. Und da zeigt es sich, dass sich gerade die vermeintlich zu teuren MBA-Programme finanziell, also in Form von Gehaltszuwächsen, eher rentieren als die "billigen". Wer richtig kalkulieren will, schaut also nicht die absoluten Investitionskosten an, sondern den "Return on Investment". Das heißt: Wie lange braucht man, um im zukünftigen Job die Investitionen wieder reinzuholen?

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