Wechselseitige Mehrwerte: Der mündige Mitarbeiter macht mobil

„Ich habe keinen geraden Weg gemacht“, sagt York Schmidt zur Nedden über seinen Werdegang. Mittlerweile ist der 46-jährige Diplom-Betriebswirt in der Geschäftsführung der Christoph Kroschke GmbH und des Deutschen Auto Dienst (DAD). Die Mitarbeiter in ihrer Handlungskraft zu stärken – ist sein Führungsziel.

Interview: Anne Ritter | Fotos: Stefanie Biel | , aktualisiert

Der mündige Mitarbeiter macht mobil

York Schmidt zur Nedden

Was macht das Angebot von Kroschke einzigartig?

Mit den Kennzeichen und unseren Zulassungsdiensten sind wir nach wie vor ein Produktvertrieb. Aber das wachsende Standbein in der Unternehmensgruppe ist der lösungsorientierte Vertrieb. Das heißt, wir gehen zum Kunden und bauen ihm jedes Mal eine individuelle Lösung.

Wie gewährleisten Sie, dass Sie die Bedürfnisse des Kunden so genau kennen?

Indem wir zuhören und hinterfragen. Wir treffen uns regelmäßig mit unseren Kunden und diskutieren mit ihnen über deren aktuellste Herausforderungen und entwickeln hierfür Lösungen. Mittlerweile sind wir so gut und breit aufgestellt, dass Kunden uns auch direkt ansprechen und Aufträge zum Outsourcing erteilten.

Ist die Unternehmensgruppe Kroschke stolz darauf, ein Mittelständler zu sein?

Wir sind ein Familienunternehmen und Mittelständler mit kurzen Entscheidungswegen. Bei uns können alle Mitarbeiter direkt mit der Geschäftsführung sprechen, die auch Wert auf eine hierarchiefreie Kommunikation legt. So arbeiten in vielen Projektgruppen Sachbearbeiter, Führungskräfte und Geschäftsführung Hand in Hand. Das wollen wir bewahren – darauf sind wir stolz!

Wo sehen Sie das Unternehmen Kroschke in der Zukunft?

Das Zulassungswesen wird sich in Hinblick auf die digitale Welt verändern. Bei diesem Wandel wollen wir mit sämtlichen Formen der Online-Zulassung eine entscheidende Rolle, wenn nicht sogar: die Rolle, spielen.

Welche Bewerber passen zu Ihnen?

Aufgeschlossene und interessierte Menschen, für die alles möglich ist und die sich auf Neuerungen einlassen! Wir wollen wachsen und insofern ändern sich auch immer die Rahmenbedingungen bei der Expansion in neue Geschäftsfelder. Wenn sich der Arbeitsplatz alle sechs Monate wandelt, dann ist das etwas Positives. Wenn ein Bewerber von mir wissen möchte, was in zwei Jahren ist, kann ich ihm das nicht sagen. Viele Jobs und Verantwortungsbereiche ändern sich zu schnell. Ich selbst habe ja jetzt schon die achte Position inne.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?

Ich gebe Mitarbeitern Verantwortung selber zu gestalten. Wenn ein Mitarbeiter sich bei mir über etwas beschwert, dann frage ich ihn: Und, was hast du dafür getan, dass es besser wird? Wir brauchen Mitarbeiter, die selbstverantwortlich sind und Dinge in die Hand nehmen. Die Mitarbeiter müssen es wollen!

Welche Möglichkeiten haben die Mitarbeiter sich weiter zu entwickeln?

Die Geschäftsführung und alle Führungskräfte liefern die Plattform, auf der die Mitarbeiter ihre Leistungsbereitschaft ausleben dürfen. Alle vakanten Positionen werden zunächst intern ausgeschrieben, bevor wir diese durch externe Kräfte besetzen. Für interne Bewerber ist es dann natürlich von Vorteil zuvor schon erfolgreich in Projekten mitgearbeitet oder Sonderaufgaben übernommen zu haben. Gute Mitarbeiter können bei uns eine Fachlaufbahn oder eine Führungslaufbahn einschlagen.

Stimmt es eigentlich, dass die Geschäftsführung jeden neuen Mitarbeiter zu einem Frühstück einlädt?

Das ist auch schon eine Uralttradition. Mich interessieren einfach alle Menschen, die hier anfangen. Dadurch lernen die neuen Mitarbeiter die Geschäftsführer – aber auch sich untereinander als Kollegen – kennen.


Erfahren Sie mehr über Kroschke:



Artikel teilen

Ihr Browser ist veraltet. Deshalb können Sie diese Webseite nicht korrekt darstellen!

Bitte laden sie einen dieser aktuellen, kostenlosen und exzellenten Browser herunter:

Für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit, Komfort und Spaß.

Lade Seite...