Unternehmensgründerinnen Seltene Spezies

Frauen bauen seltener Unternehmen auf als Männer und brauchen länger für den Start. Aber wenn sie sich zu dem Schritt entschließen, sind sie meist langfristig erfolgreich.

Jens Tönnesmann, wiwo.de | , aktualisiert

Seltene Spezies

Auster1

Foto: Africa-Studio/Fotolia.com

Mitte Juli wurde Anike von Gagern Mutter – seit Ende Juli geht sie wieder ins Büro. Sie prüft die Lagerbestände und die Auftragseingänge, begutachtet Hemden und Hosen aus der aktuellen Kollektion.

Zusammen mit Kathrin Weiß hat von Gagern das Startup Tausendkind gegründet, über das die beiden Mittdreißigerinnen seit drei Jahren Kleidung und Spielzeug für Babys und Kinder anbieten – mit inzwischen 65 Mitarbeitern.

"Uns war von Anfang an klar", sagt von Gagern, "wenn wir etwas im Online-Handel machen, müssen wir schnell wachsen."
 
Männer geben den Ton an

Sie sind Frauen und haben ein Unternehmen gegründet: Von Gagern und Weiß gehören zu einer eher seltenen Spezies in Deutschland. Zwar ist der Anteil jener Frauen, die in den vergangenen dreieinhalb Jahren Unternehmen gegründet haben, laut den Erhebungen des Global Entrepreneurship Monitor 2011 in Deutschland auf einen Höchststand geklettert – in der Minderheit sind sie aber nach wie vor.

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