Umfrage Bewerber-Check im Web

Das Web bietet sich als Informationsquelle für Personaler besonders an. Partyfotos auf StudiVZ oder ein ordentliches Xing-Profil können entscheiden, ob ein Bewerber zum Gespräch eingeladen wird. Mittlerweile recherchieren fast 60 Prozent der Entscheider online.

dpa | , aktualisiert

Das Internet spielt bei der Personalauswahl mittlerweile eine wichtige Rolle: Mehr als die Hälfte der Personalentscheider in Deutschland (59 Prozent) suche online Informationen über Bewerber, berichtete der Softwarehersteller Microsoft. Ein Sechstel (16 Prozent) habe nach einer solchen Recherche schon Kandidaten abgelehnt. Im Auftrag des Konzerns hatte das Marktforschungsfirma Cross Tab Marketing 350 Personalentscheider befragt.

 22 Prozent der Personaler ergänzen die Informationen aus den Bewerbungsunterlagen immer mit eigener Online-Recherche, weitere 37 Prozent meistens. Formaler Bestandteil des Auswahlprozesses ist der Blick ins Internet laut Umfrage nur bei jedem fünften Unternehmen (21 Prozent).

 Wenn die Online-Recherche den Ausschlag gegen einen Kandidaten gab, lag das an unpassenden Kommentaren, Fotos oder Videos sowie Bedenken wegen des Lebensstils. Zudem konnten die Personaler manchmal falsche Angaben in den Bewerbungsunterlagen aufdecken. Umgekehrt sind sieben von zehn Verantwortlichen davon überzeugt, dass ein positiv auffallendes Online-Profil die Chancen einer Bewerbung erhöht.

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