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Stundenlohnrechner Jetzt genauen Stundenlohn berechnen

Mit dem Stundenlohnrechner können Sie den genauen Stundenlohn eines vorher gewählten Monatsgehalts oder das genaue Monatsgehalt bei einem vorher gewählten Stundenlohn berechnen. Außerdem berechnet der Stundenlohnrechner Ihre Monatsstunden oder Wochenstunden basierend auf dem Bruttomonatsgehalt und dem Stundenlohn.

Karriere-Tools | Julia Schuppien |

Funktionsweise des Stundenlohnrechners

Bitte wählen Sie zur Stundenlohnberechnung zuerst im rechten Feld des Stundenlohnrechners den Wert aus, den Sie berechnen wollen. Sie können entweder Ihren Stundenlohn, die Arbeitsstunden, Ihren Monatslohn oder den Effektiv-Stundenlohn berechnen.

Wenn Sie anhand des Bruttomonatsgehalts oder Jahresgehalts Ihren Stundenlohn berechnen wollen, geben Sie Ihr Bruttogehalt ein und wählen Sie im Drop-Down-Menü aus, ob es sich um Ihr Jahresgehalt oder Ihren Monatslohn handelt. Wenn Sie zu Ihrem Grundlohn noch Sonderzahlungen, wie zum Beispiel Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder einen Bonus erhalten haben, wählen Sie dies aus und geben Sie die Summe in Euro an. Im nächsten Schritt können Sie Ihre Arbeitsstunden angeben. Auch hier können Sie wählen, ob Sie die Wochenarbeitszeit oder die Monatsstunden angeben möchten. Das berechnete Ergebnis sehen Sie daraufhin in der rechten Spalte des Rechners.

Sie können auch Arbeitsstunden anhand Ihres Stundenlohns und Ihres Bruttomonatsgehalts oder Bruttojahresgehalts berechnen. Geben Sie dazu bitte das Gehalt an und wählen Sie den entsprechenden Zeitraum aus. Geben Sie schließlich noch Ihren Stundenlohn an und sehen Sie sich Ihr Ergebnis an.

Um Ihr Bruttomonatsgehalt errechnen zu lassen, geben Sie bitte Ihren Stundenlohn an. Wählen Sie noch aus, ob und in welcher Höhe Sie Sonderzahlungen zusätzlich zu Ihrem Grundlohn erhalten haben. Bei der Angabe Ihrer Arbeitszeit können Sie wählen, ob Sie die Stunden pro Woche oder pro Monat angeben möchten.

Im Falle von Überstunden können Sie auch den Effektiv-Stundenlohn errechnen. Der Stundenlohnrechner ermittelt dann die Differenz zwischen dem Stundenlohn nach Vertrag und dem tatsächlichen Stundenlohn. Geben Sie dazu einfach das entsprechende Monatsgehalt oder Jahresgehalt an. Wenn Sie noch Sonderzahlungen zu Ihrem Grundlohn erhalten, geben Sie an, wie hoch diese sind. Bei der Angabe Ihrer Arbeitszeit können Sie zwischen den Stunden pro Woche oder den Monatsstunden wählen. Zuletzt geben Sie die vertraglichen sowie die tatsächlichen Arbeitsstunden in dem gewählten Zeitraum an.

So funktioniert die Abrechnung nach Stundenlohn

In vielen Jobs, unter anderem im Handwerk und in gewerblichen Berufen, ist die Abrechnung des Lohns pro Stunde üblich. Dabei ist das Bruttomonatsgehalt von den Monatsstunden, die der Arbeitnehmer geleistet hat, abhängig. Die Stundenlöhne sind entweder durch einen Tarifvertrag geregelt oder werden bei Abschluss des Vertrags vereinbart. Auch Nebenjobs oder Minijobs werden häufig pro Stunde bezahlt. In vielen Fällen wird zusätzlich zum Lohn pro Stunde ein Zuschlag gezahlt, wenn der Arbeitnehmer am Wochenende, feiertags oder nachts arbeiten muss. In diesem Fall wirkt sich eine Stundenlohnberechnung positiv auf das Einkommen aus.

Das Gehalt kann bei einer Stundenberechnung aber auch starken Schwankungen unterliegen. Unter anderem können sich Urlaub oder Feiertage negativ auswirken. Für Arbeitnehmer, die pro Arbeitsstunde bezahlt werden, stellen diese Schwankungen oft ein hohes Risiko dar und erschweren langfristige finanzielle Planungen. Vor extremen Schwankungen des Gehalts durch unterschiedlich viele Monatsstunden schützt der Gesetzgeber den Arbeitnehmer jedoch. Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine regelmäßige Arbeitszeit im Vertrag festzuhalten, egal ob der Arbeitnehmer durch Stundenlohn oder ein Monatsgehalt vergütet wird. Da der Arbeitgeber das Betriebsrisiko trägt, hat der Arbeitnehmer ein Recht auf die Vergütung, selbst wenn wenig bis keine Arbeit anfällt.

Arbeitnehmer, die ein festes Bruttomonatsgehalt bekommen, genießen eine höhere finanzielle Sicherheit und können die Zukunft besser planen, als jene, die pro Arbeitsstunde bezahlt werden. Allerdings werden sie nicht immer angemessen für Ihre tatsächliche Wochenarbeitszeit entlohnt. In vielen Unternehmen werden Überstunden notiert und nachträglich vergütet oder der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, sie in Freizeit auszugleichen. Überstunden zählen dabei in der Regel nicht zum Grundlohn. Wenn der Stundenlohn nicht vertraglich festgelegt ist oder die Überstunden nicht notiert werden, kann das den realen Nettostundenlohn jedoch stark verringern. Mit dem Stundenlohnrechner können Sie diesen effektiven Lohn pro Stunde ermitteln.

Wie hoch ist der Mindestlohn pro Stunde?

Seit dem 1. Januar 2019 liegt der Mindestlohn pro Stunde in Deutschland bei 9,19 Euro. Allerdings gilt diese Stundenlohn-Untergrenze nicht für Praktikanten, Auszubildende oder Langzeitarbeitslose, die wieder zurück ins Arbeitsleben finden. Neben dem gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn gibt es etliche Branchen-Mindestlöhne, die von Gewerkschaften und Arbeitgebern in einem Tarifvertrag ausgehandelt werden. Da sich immer weniger Arbeitnehmer in einem Beschäftigungsverhältnis mit Tarifbindung befinden, sorgt der allgemeine Mindestlohn als Schutz und Existenzsicherung für Arbeitnehmer. Kritiker sehen den festgelegten Stundenlohn jedoch als eine Gefahr für viele Arbeitsplätze.

Wenn Sie Ihren Nettostundenlohn berechnen wollen, nutzen Sie gerne auch unseren Brutto-Netto-Rechner, der Ihren Nettolohn basierend auf ihrem Bruttolohn berechnet.

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