Ernährungswissenschaften

  • 3 Universitäten
  • 3 B.Sc. Studiengänge
  • Berufsbegleitend
  • 36 Monate
  • Überblick
  • Studiengänge (3)

Über Ernährungswissenschaften

Was soll ich heute essen? Solch eine Frage scheint zwar banal, bietet aber ein enormes Potenzial an möglichen Antworten. Im Studium Ernährungswissenschaften, auch Trophologie genannt, werden genau solche Antworten analysiert und dem Studenten das Zusammenspiel von Stoffwechsel, Nahrungsmitteln und Gesundheit näher gebracht. Zudem wird untersucht, welche Nahrungsmittel als gesund oder ungesund gelten und auch wo deren Herkunftsland liegt.

Wo man Ernährungswissenschaften studieren kann

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Ernährungswissenschaften - 11 Tipps

    • Ein Studium der Ernährungswissenschaften eignet sich für Bewerber, die ein Interesse an den Bereichen Naturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Ökonomie und Technologie mitbringen.
    • Mögliche Aufgabengebiete eines Ernährungswissenschaftlers können die Beratung, Aufklärung und Prävention sowie Öffentlichkeitsarbeit, Produktentwicklung, Marketing oder Qualitätssicherung sein.
    • Die Finanzierung des Studiums kann über die staatliche Ausbildungsförderung Bafög, einen Studienkredit, ein Bafög-Bankdarlehen oder einen Bildungskredit gestemmt werden.
  • Wer bekommt eine Zulassung zum Studium Ernährungswissenschaften?

    Für das Bachelorstudium Ernährungswissenschaften wird in der Regel die allgemeine oder die fachgebundene Hochschulreife benötigt. Manche Hochschulen nutzen für die Studienplatzvergabe auch einen Numerus Clausus (NC). Dieser ist von Hochschule zu Hochschule verschieden. Zusätzlich ist es nützlich, gute Sprachkenntnisse in Englisch vorweisen zu können. Zudem wird nicht selten ein Praktikum im Bereich Hauswirtschaft und Ernährung vor Studienbeginn verlangt.
    An vielen Hochschulen ist das Studium Ernährungswissenschaften mit einschlägiger beruflicher Qualifikation in einer vergleichbaren Fachrichtung auch ohne Abitur möglich. Ein Meisterbrief oder eine abgeschlossenes Berufsausbildung mit anschließender Berufserfahrung können die Zulassung zum Studium ebenfalls ermöglichen.
    Für den weiterführenden Masterstudiengang ist ein Abschluss in Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie oder einem ähnlichen Fachgebiet Voraussetzung. Dabei darf die Abschlussnote des Bachelorstudiums teilweise nicht schlechter als 2,3 sein. Zudem kann es vorkommen, dass Interessenten zu einem Fachgespräch eingeladen wird, um deren Eignung zu überprüfen.
    Über die genauen Zugangsvoraussetzungen gilt es, sich an der jeweiligen Hochschule zu informieren.

  • Wem fällt der Studiengang Ernährungswissenschaften leicht?

    Um in Ernährungswissenschaften erfolgreich zu sein, sollten Bewerber ein Interesse an den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Englisch mitbringen. Begeisterung für die Bereiche Sozialwissenschaft, Ökonomie und Technologie sind ebenfalls von Vorteil, ebenso wie selbstorganisiertes Arbeiten und Lernen sowie ein Grundverständnis für Methoden und Denkweisen.

  • So ist der Bachelor Ernährungswissenschaften aufgebaut

    Im Studium Ernährungswissenschaften lernen Studierende, wie sich die Ernährung auf den Körper auswirkt. Hierbei spielt die Zusammensetzung von Lebensmitteln eine wichtige Rolle. Auch Nähr- und Inhaltsstoffe werden untersucht und ein gesundes Essverhalten betrachtet.

    Um dieses komplexe Zusammenspiel zu verstehen, werden Studierenden naturwissenschaftliche und biomedizinische Kenntnisse vermittelt. Hierzu zählen Themenfelder wie Mikrobiologie, Botanik, Zoologie, Physik, Mathematik, Chemie, Biochemie, Molekular- und Humanbiologie und Statistik. Ergänzend können ernährungswissenschaftliche Inhalte wie beispielsweise Ernährungsphysiologie und -toxikologie, Biochemie der Ernährung oder Lebensmittelkunde auf dem Lehrplan stehen.

  • Für wen lohnt sich der Master Ernährungswissenschaften?

    Der Masterstudiengang Ernährungswissenschaften ist interessant für Absolventen des Bachelorstudiums Ernährungswissenschaften oder eines verwandten Studiengangs. Meist dauert er vier Semester. Studierende haben hier die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Forschung zu vertiefen. Experimentelle und molekulare Ernährungswissenschaften oder präventive und therapeutische Ernährungsprinzipien im Bereich der Lebensmittelwissenschaften sind mögliche Inhalte. Zudem besteht die Möglichkeit, Ernährungswissenschaften auf Lehramt zu studieren.

  • Wer bietet das Studium Ernährungswissenschaften an?

    Der Studiengang Ernährungswissenschaften wird überwiegend an staatlichen Universitäten angeboten. In der Regel dauert das Studium sechs Semester. Die Friedrich-Schiller Universität Jena, die Justus-Liebig-Universität Gießen oder die Hochschule Niederrhein sind mögliche Ausbildungsorte. Mit erreichtem Abschluss wird Studierenden der Titel Bachelor of Science (B.Sc.) verliehen.

  • Was kostet das Studium Ernährungswissenschaften?

    Für ein Studium der Ernährungswissenschaften erheben staatliche Universitäten Semesterbeiträge. So liegt der Beitrag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena für das Wintersemester 2021/22 beispielsweise bei 263,40 Euro; die Hochschule Niederrhein hingegen erhebt einen Semesterbeitrag von 314,38 Euro (Quelle: Seiten der Hochschulen; Stand Oktober 2021).

  • Finanzierung

    Die Finanzierung eines Studiums der Ernährungswissenschaften kann unterschiedlich getragen werden. Neben dem Arbeiten während des Studiums gibt es noch diverse andere Finanzierungsmöglichkeiten. Die wohl bekannteste Art ist die staatliche Ausbildungsförderung Bafög. Hier müssen Studierende lediglich 50 Prozent des während des Studiums erhaltenen Darlehens zurückzahlen. Um das Bafög in Anspruch zu nehmen, wird das Einkommen der Eltern geprüft. Über eine Bank, wie beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw), ist die Aufnahme eines Studienkredits möglich. Ein Bafög-Bankdarlehen oder ein Bildungskredit kommen für fortgeschrittenere Semester in Frage. 

  • Karrierechancen und Gehalt nach Abschluss

    Nach erfolgreich beendetem Studium der Ernährungswissenschaften sind die Anstellungsmöglichkeiten recht vielfältig. So finden Ernährungswissenschaftler häufig eine Anstellung im Bereich der Lebensmittel-, Getränke- oder Pharmaindustrie, in Forschungseinrichtungen, Krankenhäusern oder Krankenkassen, Verbraucherzentralen oder im öffentlichen Dienst. Auch Kantinen/Mensen, Altenpflegeheime oder eine Verbraucherberatung können potenzielle Arbeitgeber sein.
    Hierbei sind die Aufgabengebiete breit gefächert. Mögliche Tätigkeitsfelder neben Beratung, Aufklärung und Prävention sind Öffentlichkeitsarbeit, Produktentwicklung, Marketing oder Qualitätssicherung. Familien- und Entwicklungshilfe sowie Lebensmittelprüfung fallen ebenfalls unter die Arbeitsbereiche eines Ernährungswissenschaftlers. Letztendlich steht auch der Weg in die Forschung oder eine Lehrtätigkeit offen.
    Die Verdienstmöglichkeiten eines Ernährungswissenschaftlers richten sich nach Unternehmensgröße und -standort, Berufserfahrung, Sprach- und IT-Kenntnissen und dem akademischen Werdegang. So verdient ein Berufseinsteiger mit Bachelorabschluss in der Regel weniger als jemand mit Berufserfahrung und Masterabschluss oder gar Promotion. Das durchschnittliche Gehalt eines Ernährungswissenschaftlers liegt zwischen 2.800 Euro und 4.000 Euro im Monat.

  • Alternative Wege zum Studium Ernährungswissenschaften

    Den Studiengang Ernährungswissenschaften können Studierende hauptsächlich an Universitäten belegen. Fachhochschulen bieten hingegen den Studiengang Ökotrophologie an. Hier liegen die Schwerpunkte in den Ernährungs-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften.
    Wen der Studiengang Ernährungswissenschaften interessiert, der findet eventuell auch Gefallen an folgenden etwas spezifischeren Fachrichtungen:

    • Lebensmittelwissenschaften
    • Ernährungstherapie
    • Ernährungs- und Verbraucherbildung
    • Gesundheit und Ernährung
    • Human-Ernährung
    • Clinical Nutrition
  • Häufig gestellte Fragen

    Was brauche ich, um Ernährungswissenschaften zu studieren?

    Bewerber für den Bachelorstudiengang Ernährungswissenschaften benötigen in der Regel die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie gute Englischkenntnisse. Oftmals wird auch ein Praktikum im Bereich Hauswirtschaft und Ernährung vor Studienbeginn verlangt.

    Wie schwer ist es, Ernährungswissenschaften zu studieren?

    Wie in jedem anderen Studiengang auch ist es wichtig, dass gewisse persönliche Begabungen und Neigungen vorhanden sind. Daher sollten Bewerber für den Studiengang Ernährungswissenschaften ein grundlegendes Interesse an den Bereichen Naturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Ökonomie und Technologie mitbringen und zudem offen für methodisches und genaues Arbeiten sein. Diese Grundvoraussetzungen ermöglichen ein erfolgreiches Studium.

    Kann ich Ernährungswissenschaften ohne Abitur studieren?

    Ja, das Bachelorstudium Ernährungswissenschaften ist mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einer verwandten Fachrichtung und anschließender Berufserfahrung oder einem Meisterbrief auch ohne Abitur möglich.