Schwierige Fachkräftesuche Headhunter gut im Geschäft

Headhunter haben Konjunktur: Die Digitalisierung hat ihnen nicht geschadet. Denn die Suche nach Fachkräften im Netz ist einfach zu aufwendig und übersteigt die Möglichkeiten vieler Unternehmen.

Claudia Tödtmann, wiwo.de | , aktualisiert

Headhunter gut im Geschäft

Headhunter_Jobsuche_1

Foto: vege/Fotolia.com

Entgegen aller Erwartungen scheinen Berufe-Netzwerke wie etwa LinkedIn oder Xing dem Geschäft der Headhunter nicht zu schaden. Vor allem bei Besetzungen von Jobs im oberen (32 Prozent) und mittleren Management (19 Prozent): Insgesamt schalten 51 Prozent der Unternehmen für die Suche auf dieser Ebene Personalberater ein – öfter als früher.

Das geschieht, obwohl die Unternehmen durch die Nutzung neuer Medien viel mehr selbst machen könnten, um geeignete Bewerber zu finden. Vorausgesetzt, sie nähmen sich die Zeit dazu. Denn die Suche nach Kandidaten, die noch bei anderen Unternehmen sind, ist auch im Internet aufwendig – und womöglich ergebnislos.

Dies hat die US-Personalberatung Signium bei einer Befragung von 220 Unternehmen im Handel und den Personalvorständen, Personalgeschäftsführern und Personalchefs von Unternehmen herausgefunden.

Neuer Rekord in der Personalvermittlung

Die Ergebnisse lassen sich laut Margareta Glass, Managing-Partnerin bei Signium in München, auf andere Branchen übertragen. Die gute Konjunktur für Personalberater bestätigen die Zahlen vom Bundesverband deutscher Unternehmensberater: Die Headhunter haben 2014 ihren Umsatz um 5,7 Prozent gesteigert und vermittelten zwei Prozent mehr Leute, insgesamt 53.000 – ein neuer Rekord.

>>> TIPP: Mit den Karriere-JobAgenten erreichen Unternehmen zielsicher die Fachkräfte, die sie suchen. Hier wird jede Stellenanzeige zu Gold:

Artikel teilen

Ihr Browser ist veraltet. Deshalb können Sie diese Webseite nicht korrekt darstellen!

Bitte laden sie einen dieser aktuellen, kostenlosen und exzellenten Browser herunter:

Für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit, Komfort und Spaß.

Lade Seite...