Schuhmanufaktur Made in Germany Schuhe für die Welt

Liebe zum Detail, erstklassiges Leder und ausgefeilte Handwerkskunst sind die Zutaten des Erfolgsrezepts, mit dem sich die LLOYD Shoes GmbH schon vor Jahrzehnten einen festen Platz in der Riege international führender Schuhhersteller gesichert hat. Um den Wiedererkennungswert der Markenschuhe mit dem roten LLOYD-Schriftzug im Absatz noch zu steigern, treibt das norddeutsche Unternehmen derzeit den Ausbau seiner "Concept Stores" voran.

Text: Sabine Paikert | Fotos: LLOYD | , aktualisiert

Schuhe für die Welt

Lloyd

Qualität, Tragekomfort und Design sind neben "Mahlzeit" die wohl meistbenutzten Wörter in der Produktionsstätte des norddeutschen Schuhherstellers LLOYD. Hier in Sulingen, rund 50 Kilometer südlich von Bremen, stellt das Traditionsunternehmen die Schuhe mit dem roten Streifen im Absatz her. Eine Erfolgsgeschichte, die vor 125 Jahren begann.

Ursprünglich, nach seiner Gründung 1888, produzierte LLOYD in Bremen. Vor mehr als 50 Jahren jedoch verlegte die heutige Tochter des rheinischen ara Schuhkonzerns in Langenfeld ihren Hauptsitz dann nach Sulingen – und etablierte sich dort von Beginn an als größter Arbeitgeber der Region. Bis heute produzieren mehr als 600 Mitarbeiter in der Sulinger Firmenzentrale um die 2.200 Paar Schuhe pro Tag. Weltweit beschäftigt LLOYD insgesamt 1.270 Mitarbeiter, die pro Tag 7.100 Schuhe in mehr als 40 Länder rund um den Globus exportieren.

Ein Erfolgsmodel, daran lässt Andreas Schaller, Geschäftsführer Vertrieb – Marketing – Retail, keinen Zweifel: Seit Jahren zeigt die Umsatzkurve des Unternehmens stetig nach oben. Allein 2012 erzielte LLOYD im nationalen wie internationalen Geschäft einen Umsatz von 133,3 Millionen Euro. Eine neue Strategie soll dieses Wachstum nun jedoch noch weiter pushen. Dabei setzt Schaller auf den Ausbau sogenannter Concept Stores, in denen ausschließlich eigene Kollektionen angeboten werden, was die Marke LLOYD präsenter machen soll.

Bereits heute liegt die Zahl der LLOYD-Concept Stores deutschlandweit bei 29. Geschäftsführer Schaller ist dies jedoch noch nicht genug. "In den nächsten vier bis fünf Jahren planen wir rund 20 weitere." Um dieses Ziel zu erreichen, setzt LLOYD auf die Erweiterung seiner Damenkollektion in Form von Lederbekleidung und Accessoires.

Im Herrensegment ist diese Produkterweiterung bereits vollzogen: Mit dem zusätzlichen Angebot von Anzügen, Hemden und Polos sowie passenden Accessoires hat sich LLOYD in seinem Kernbereich bereits vor Jahren breiter aufgestellt. "Überdies intensivieren wir unsere internationalen Aktivitäten, speziell im asiatischen Raum", erläutert Schaller, "wo 'Made in Germany' traditionell einen hohen Stellenwert genießt."

Doch nicht nur im Produktbereich setzt das Unternehmen auf Innovationen. Um auch in Zukunft international wettbewerbsfähig zu bleiben, hat LLOYD im Jahr 2012 den Grundstein für die "LLOYD Schuhbox" gelegt, ein 1.900 Quadratmeter großes Logistikzentrum, das im Mai 2013 seinen Betrieb aufgenommen hat. Erklärtes Ziel: durch automatisierte Prozesse und höhere Lagerkapazität eine schnellere Bearbeitung der Kundenbestellungen zu ermöglichen. Die georderte Ware – LLOYD kann bis zu 500.000 Paar Schuhe in der Halle vorhalten – wird mit einer Förderleistung von 800 Ein- und Auslagerungen pro Stunde computergesteuert aus den Hochregalen auf das Förderband und weiter in die Versandabteilung transportiert. Damit ist es möglich geworden, die Bestellungen bereits am nächsten Werktag beim Kunden auszuliefern – und zwar europaweit.


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