Sabbatical, Teilzeit, Bildungsurlaub Bezahlte Auszeit

Die Krise am Arbeitsmarkt ist vorbei. Mitarbeiter können die Gunst der Stunde nutzen – und über eine Auszeit nachdenken. Was bei Sabbatical, Teilzeit und Bildungsurlaub zu beachten ist.

Jens Hagen, <a href="http://www.handelsblatt.com ">Handelsblatt.com </a> | , aktualisiert


Am Arbeitsmarkt haben sich die Machtverhältnisse verschoben. Während die Chefs noch vor ein bis zwei Jahren ihre Mitarbeiter mit Blick auf die Krise zu Gehaltseinbußen, Mehrarbeit und Sparprogrammen verdonnern konnten, müssen sie sich nun ins Zeug legen, damit ihre Leistungsträger nicht zur Konkurrenz wechseln.

„Die Krise ist vorbei, der Rekrutierungsmarkt wandelt sich vom Bewerber- zum Kandidatenmarkt“, sagt Jens Hohensee, Rekrutierungsexperte bei der Personalberatung Kienbaum. Wenn Unternehmen neue Stellen mit Fach- oder Führungskräften besetzen möchten müssen sie sich immer öfter bei der Konkurrenz umsehen. Headhunter klagen: Der Markt für Top-Leute ist aktuell wie leer gefegt.


Die Zahl der Arbeitslosen lag im April mit knapp drei Millionen auf dem niedrigsten Stand seit 1992, meldete die Bundesagentur für Arbeit (BA) vergangene Woche. Die Zahl der offenen Stellen ist auf Rekordniveau gestiegen. Die Betriebe seien weiterhin entschlossen, zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen; inzwischen hätten manche Unternehmen laut Bundesagentur bereits Probleme, genügend qualifizierte Fachkräfte zu finden.

Mal einige Gänge zurückschalten

„Die Dynamik am Arbeitsmarkt wird etwas nachlassen, insgesamt wird die positive Entwicklung aber weitergehen“, sagt Deutsche Bank-Volkswirt Stephan Schneider. Neben dem aktuellen Wirtschaftsboom wirkt schon jetzt die Demographie. „Jedes Jahr verlassen 130.000 bis 160.000 Fachkräfte den Arbeitsmarkt“, sagt Personalberater Hohensee. „Der Krieg um die Talente hat begonnen“.

Die vielfach Umworbenen können die aktuelle Situation nutzen, um Gehalt und Karriere zu maximieren. Oder sie nutzen ihren Marktwert, um mal einige Gänge zurück zu schalten. Die Arbeitsbelastung ist in den vergangen Jahren vielfach gestiegen. Doch die Krise ist vorbei, warum jetzt nicht einmal an die eigenen Interessen denken? Und dabei noch die Steuersätze senken?

„Viele Unternehmen bemerken, dass sie ihren Mitarbeitern mehr bieten müssen als bisher und werden in punkto Sabbatical und Teilzeit flexibler“, sagt Hohensee. Bei Kanzleien, Agenturen oder Medienunternehmen gehört reduzierte Arbeitszeit mittlerweile zum Standard. Auch klassische Branchen ziehen mehr und mehr nach. weiter...

Vier Möglichkeiten haben Arbeitnehmer, die sich eine kleine Auszeit gönnen möchten: Teilzeit, Sabbatical, Elternzeit oder Bildungsurlaub. Arbeitnehmer sollten trotz aller Euphorie am Arbeitsmarkt aber nicht blauäugig agieren. Gerade Fach- und Führungskräfte drohen einigen Risiken. 

Deshalb ist es wichtig, die Auszeit so zu planen, dass sie ohne Blessuren für Karriere und Geldbeutel vonstatten geht. Die einfachste Art, die Balance zwischen Job und Gutleben wieder herzustellen, ist für viele Arbeitnehmer eine Reduzierung der Arbeitszeit. Mit dem Chef lassen sich sowohl die Zahle der Stunden pro Tag oder – für Führungskräfte ohne festen Stundenplan sinnvoller – die der Arbeitstage pro Woche reduzieren.

Teilzeit funktioniert vielfach problemlos

Auch wenn es auf den ersten Blick zahllose Gründe geben mag, warum der Arbeitnehmer nicht abkömmlich sein soll – ist der Schritt erst vollzogen, funktioniert die Teilzeit vielfach problemlos. In modernen Unternehmen ist sie meist auch nicht karriereschädlich, zumindest wenn der Mitarbeiter eine plausible Erklärung für seinen Wunsch vorbringen kann. Gefragte Fachkräfte können in einigen Fällen sogar von einem Sondereffekt profitieren. Wenn sie sich rar machen, wird den Vorgesetzen der Wert des Mitarbeiters schmerzlich bewusst. In solchen Fällen zeigt der Wunsch nach Teilzeit auch Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein.


Ablehnen kann der Arbeitgeber den Wunsch nach Teilzeit in der Regel nicht. Grundsätzlich gibt es für Arbeitnehmer ein Recht auf Stundenreduzierung. Die Bedingungen dafür regelt das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Nach diesem Paragrafenwerk kann ein Arbeitnehmer verlangen, dass die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringert wird (Paragraf 8 TzBfG). Das gilt auch für Führungskräfte und leitende Angestellte (Paragraf 6 TzBfG). „Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten sich natürlich möglichst einvernehmlich einigen, das Recht auf Teilzeit lässt sich aber auch einklagen“, sagt Christoph Abeln, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin und Inhaber der gleichnamigen Kanzlei. weiter...

Einige Bedingungen müssen Teilzeit-Interessenten allerdings erfüllen. Das Arbeitsverhältnis muss seit mehr als sechs Monaten bestanden haben, und der Arbeitgeber muss in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigen. Der Mitarbeiter muss seinen Wunsch auf Verringerung der Arbeitszeit, den Umfang der Zeitreduzierung und die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit zudem spätestens drei Monate vor Beginn der Teilzeitphase beantragen.

Im Anschluss soll der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer die gewünschte Verringerung erörtern, und zwar mit dem Ziel, eine einvernehmliche Vereinbarung zu erreichen. „Soweit betriebliche Gründe dem Wunsch des Arbeitnehmers nicht entgegenstehen, muss der Arbeitgeber der Verringerung der Arbeitszeit zustimmen“, sagt Abeln. Seine Entscheidung muss der Arbeitgeber spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Verringerung schriftlich mitteilen.

Tücken bei der Teilzeit – Gehaltseinbußen und Klagen

Können sich beide Parteien nicht einigen und äußert sich der Arbeitgeber nicht innerhalb der Monatsfrist schriftlich, verringert sich die Arbeitszeit automatisch. Lehnt der Arbeitgeber endgültig ab, bleibt dem Arbeitnehmer nur der Weg zum Arbeitsgericht, um seinen Anspruch auf Teilzeitarbeit durchzusetzen.


Taktisch ist das nicht immer die beste Wahl, da das Arbeitsverhältnis durch einen solchen Gerichtsprozess natürlich erheblich belastet wird. Diese Vorgehensweise taugt nur, wenn der Angestellte in seinem Unternehmen keinen Aufstieg mehr anstrebt – oder sogar einen Absprung erwägt. „Die drohende Belastung einer Klage wird in bestimmten Szenarien von Arbeitnehmern genutzt, um den Arbeitgeber zu Verhandlungen über einen Aufhebungsvertrag zu animieren“, erklärt Abeln.

Selbst wenn der Arbeitgeber Teilzeit grundsätzlich unterstützt, gibt es weitere Konfliktpunkte. Einige Arbeitgeber verlangen im Gegenzug für die Zustimmung zur Teilzeitarbeit vom Mitarbeiter, dass dieser Aufgaben abgibt. Das kann auch die eigene Position im Hierarchiegefüge gefährden. Die negativen Folgen lassen sich nur schwer abschätzen. Gerade Führungskräfte sollten also sehr vorsichtig sein, bevor sie sich auf solch einen Deal einlassen. Mittel- und langfristig kann dies das Ende der Karriere und den vorzeitigen Exit aus dem Unternehmen bedeuten.

Aufzwingen kann einem der Chef derartige Veränderungen nicht, denn es gibt keine juristische Grundlage. Gesetzlich vorgesehen ist lediglich eine Reduzierung sowie eine andere Verteilung der Arbeitszeit. Die Arbeitsaufgaben sollen dagegen unangetastet bleiben, daher ist ein Wechsel der Hierarchieebene nicht ohne Einverständnis des Arbeitnehmers möglich. Es gibt weder ein Recht auf Beförderung noch auf Degradierung.

Gehaltseinbußen sind die Regel

Ein weiteres Problem ist eine mögliche Anpassung des Gehaltes. Das Gesetz macht in diesem Punkt keine Vorgaben. Nach einhelliger Rechtsaufassung müssen Mitarbeiter aber Einbußen hinnehmen. Üblicherweise sinkt das Gehalt im Verhältnis eins zu eins mit der Zahl der Stunden. Clevere Mitarbeiter orientieren die Reduzierung an entsprechenden Grenzen für die Einkommenssteuerklassen.

Gerade Führungskräfte müssen beim Gehalt aber aufpassen. Leitende haben in ihren Arbeitsverträgen häufig keine Zeitvereinbarung getroffen und ein gewisser Umfang von Überstunden wird mit dem Gehalt abgegolten. In diesem Falle stellen sich neue Fragen: In welchem Umfang reduziert sich das Gehalt, wenn man künftig beispielsweise fest 30 Stunden arbeitet, zuvor aber zwischen 38 und 48 Stunden wöchentlich aktiv war? Was passiert mit dem teilweise privat genutzten Dienstwagen? Und mit den variablen Vergütungsbestandteilen? Die orientieren sich oft an der Leistung oder dem Ergebnis einer Abteilung und nicht an der Arbeitszeit. weiter...


In diesem Falle ist eine Reduzierung der Prämien bei gleichbleibendem Erfolg natürlich nicht notwendig. In solchen Fällen hilft letztlich nur das persönliche Verhandlungsgeschick. Das Gesetz und die Rechtsprechung bieten hier keine Hilfe. Um wie viel das Gehalt konkret sinkt, ist bei Führungskräften immer vom Einzelfall abhängig.

Da es um viel Geld geht, lohnt häufig eine arbeitsrechtliche Beratung. Der Anwalt kann im Hintergrund agieren. Klar ist dagegen: Der erste Schuss sollte sitzen. Denn Arbeitnehmer können eine erneute Verringerung der Arbeitszeit frühestens nach zwei Jahren verlangen, nachdem der Arbeitgeber einer Reduzierung zugestimmt oder diese berechtigt abgelehnt hat.

Sabbatical – Chance für Bildungshungrige und Tagträumer

Ein Sabbatical ist eine besondere Form der Teilzeitarbeit oder ein Langzeiturlaub. Ähnlich wie in der Altersteilzeit gibt es Modelle mit Ansparphase, in der der Mitarbeiter das Recht auf freie Tage erwirbt und eine Freizeitphase, in der diese genommen werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen sich auf eine Grundarbeitszeit und die Gehaltshöhe. Außerdem regeln beide Parteien die Ansparzeit, die über die Grundarbeitszeit hinaus zu erbringen ist. So können Arbeitgeber und Arbeitnehmer beispielsweise 20 bezahlte Stunden pro Woche Grundarbeitszeit und zwanzig Stunden Ansparzeit vereinbaren.


Der Arbeitnehmer arbeitet während dieser Zeit also 40 Stunden in der Woche, bekommt aber nur 20 Stunden vergütet. Wenn genügend Freizeitguthaben angesammelt ist, wird dieses als Sabbatical abgebummelt. Die Dauer und die Vergütung der Auszeit richten sich nach der auf dem Ansparkonto gesammelten Zeit.

Eine weitere Variante ist ein unbezahlter Langzeiturlaub – also eine Auszeit vom Job, ohne dass vorher ein Zeitguthaben angespart wurde. Einen rechtlichen Anspruch auf ein Sabbatical haben Arbeitnehmer nicht. Daher müssen die Bedingungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart werden.

Das ist nicht unkompliziert. Es geht, um nur einige Punkte zu nennen, um die Länge der Ansparphase, die Grundarbeitszeit und die Vergütung, die Ankündigungsfrist, nach der das Sabbatical genommen werden kann, die Verfügbarkeit während des Sabbaticals bei unternehmenswichtigen Entscheidungen, vorzeitige Rückkehrmöglichkeiten, Kündigungsausschluss oder Verlängerung der Kündigungsfristen und die genaue Regelung für den Einsatz nach der Rückkehr. weiter...


Bei Führungskräften geht es zudem um viel Geld. Sofern sie die Bedingungen individuell aushandeln, lohnt es sich in der Regel, einen Anwalt hinzuziehen. Einige Arbeitgeber haben allerdings auch einheitliche Standards für die Inanspruchnahme eines Sabbaticals festgelegt. An diesen kollektiven Vorgaben können sich Arbeitnehmer orientieren und kommen so in den Genuss eines standardisierten Verfahrens, in dem alle wichtigen arbeitsrechtlichen Punkte berücksichtigt werden. Einen Anspruch darauf haben Arbeitnehmer aber nicht.

Erziehungsurlaub – Genug Zeit fürs Kind

Eltern genießen als Arbeitnehmer besondere Rechte. Laut Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) haben sie einen Anspruch auf Elternzeit, zumindest bis das Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat. Dieser gesetzliche Anspruch besteht sowohl für Vollzeit- als auch für Teilzeitkräfte. Kein Arbeitgeber darf die Elternzeit ablehnen.

Jeder Elternteil hat Anspruch auf die dreijährige Auszeit und verbesserten Kündigungsschutz – auch wenn sie bei unterschiedlichen Unternehmen arbeiten. Die Eltern können sich die Fehlzeiten auch untereinander aufteilen. Bei mehreren Kindern besteht dieser Anspruch für jedes Kind. Bis zu zwölf Monate der Elternzeit können mit Zustimmung des Arbeitgebers auf die Zeit bis zur Vollendung des achten Lebensjahres übertragen werden.


Die Elternzeit muss mindestens sieben Wochen vor ihrem Beginn beantragt werden. Zudem müssen Väter und Mütter ihrem Arbeitgeber mitteilen, für welchen Zeitraum innerhalb von zwei Jahren die Elternzeit genommen wird. Dabei kann die Elternzeit von vornherein auf zwei Zeiträume verteilt werden.

Wichtige Fristen beachten

Ab dem Zeitpunkt, von dem an Elternzeit verlangt worden ist, darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nicht mehr ordentlich kündigen, höchstens jedoch acht Wochen vor dem Beginn der Elternzeit. „Es ist für Arbeitnehmer also empfehlenswert, die Elternzeit frühestens acht Wochen vor ihrem geplanten Beginn zu verlangen“, sagt der Berliner Fachanwalt für Arbeitsrecht Marc Repey. Aus Beweisgründen sei es immer empfehlenswert, den Antrag der Elternzeit dem Arbeitgeber nachweisbar und schriftlich zu übermitteln.

Der Arbeitnehmer seinerseits hat am Ende der Elternzeit mit einer Frist von drei Monaten ein Sonderkündigungsrecht. Auch für den Fall, dass das Geld knapp werden sollte hat der Gesetzgeber vorgesorgt. Während der Elternzeit ist eine Teilzeit-Tätigkeit bis zu 30 Stunden pro Woche möglich. weiter...



Bildungsurlaub – Auszeit zur Steigerung des Marktwertes

Grundsätzlich haben alle Arbeitnehmer und Auszubildende einen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das Gehalt läuft in diesem Fall weiter, während der Arbeitnehmer an einer Weiterbildung teilnimmt. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Arbeitsort: Jedes Bundesland hat eigene gesetzliche Regelungen.

In den meisten Ländern können sich Interessenten bis zu fünf Tage pro Kalenderjahr freistellen lassen. Urlaub wird allerdings nicht für beliebige Bildungsveranstaltungen gewährt, sondern nur für Veranstaltungen, die nach den jeweiligen Landesgesetzen anerkannt werden.

In Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen genügt eine „allgemeine Weiterbildung“, in Hamburg wird man für eine „berufliche und politische Weiterbildung“ freigestellt. „Angestellte haben gute Karten“, sagt Anwalt Repey. „Der Arbeitgeber darf die Freistellung nur ausnahmsweise und wegen zwingender betrieblicher Belange verweigern.“


Viele Arbeitgeber sehen die Pflicht als Chance und übernehmen die Kosten, wenn die vermittelten Inhalte für ihr Unternehmen von Interesse sind. In vielen Unternehmen gelten darüber hinaus interne Regelungen zur Weiterbildung, die etwa über Betriebsvereinbarungen geregelt werden. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen kann meist auf den Anspruch auf Bildungsurlaub angerechnet werden. Für bestimmte Berufsgruppen sind bestimmte Trainings- oder Bildungsmaßnahmen sogar Pflicht, etwa bei Piloten oder Kraftwerksbetreibern.

Kein Recht auf Selbstbeurlaubung

Wichtig: Bei der selbst gewählten Bildungsauszeit besteht kein Recht zur Selbstbeurlaubung. Es genügt auch nicht, dem Arbeitgeber lediglich die Teilnahme an einer Weiterbildungsveranstaltung mitzuteilen. Der Arbeitgeber muss dem Wunsch nach Bildungsurlaub grundsätzlich zustimmen und hat auch Mitspracherecht bei Termin.

Wenn der Mitarbeiter etwa in der Urlaubszeit der Kollegen unabkömmlich ist, kann der Chef absagen. „Es bedarf immer einer ausdrücklichen Freistellungserklärung durch den Arbeitgeber oder der Einhaltung der betrieblich vereinbarten Regularien“, sagt Repey. Wer den Termin gegen den ausdrücklichen Willen des Chefs wahrnimmt, riskiert eine fristlose Kündigung.

Fotos: Fotolia

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