Ratgeber Weiberkram – für alle Lebenslagen

Wer behauptet, es gäbe vielfältigere Lebensentwürfe als die zeitgenössischer Frauen, der ist wohl im 19. Jahrhundert steckengeblieben. Familie oder nicht, mit oder ohne Partner, Berufstätigkeit ja oder nein, Weltrettung auf jeden Fall – Frauen fühlen sich für vieles berufen und kompetent.

Elke Neuhard | , aktualisiert


Bild: Paul Georg Meister / PIXELIO 
Sie wirbeln durch den Alltag zwischen Lotterbett und KiTa, zwischen Abteilungsleitertreffen und Elternratssitzung, zwischen Monatsbilanz-Präsentation und Schlange stehen an der Supermarktkasse.


Bild: Alexander Schweigert / PIXELIO 

Zusammen ist frau weniger allein – Gemeinsam sind sie stark – Alle für eine und eine für alle: Es gibt viele Wege sich der Unterstützung anderer zu versichern, um gerade als berufstätige Frau ein bisschen weniger mühsam weiterzukommen.

DIE Ausgangsplattform für das Auffinden Gleichgesinnter ist WOMAN – Frauenseiten im Internet. Unter den Rubriken Medien, Bildung und Wissenschaft, Gesellschaft und Soziales, International, Politik, Freizeit, Gesundheit, Kunst und Kultur sowie Wirtschaft finden Sie wirklich die relevantesten Links.

Im Watch-Salon beobachtet der Journalistinnenbund die Medien und die Privaten Homepages spiegeln weibliche Vielfalt.

Der BPW Germany ist eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für Frauen – in Deutschland und weltweit. Der Verband vertritt die Interessen von berufstätigen Frauen auf vielfältige Weise und agiert dabei über die verschiedenen Branchen, Parteien und Religionen hinweg.

Der Verband berufstätiger Mütter versteht sich als Lobby für berufstätige Mütter.
Die Mitglieder mischen sich ein, um gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen zugunsten ihrer Klientel zu verändern. Sie erstellen Statements zu den Themen Betreuung und Bildung, Arbeit und Karriere, Familie und Rollenbilder, Recht und Steuern.

Schritt für Schritt zur Entgeltgleichheit – ver.di ist eine gewerkschaftliche Kampagne, die den Missstand aufgreift, dass Frauen noch immer weniger als Männer verdienen.
Daten und Fakten zur Einkommenssituation von Frauen: FrauenLohnSpiegel


Bild: Paul Georg Meister / PIXELIO

Nach gefühlten fünftausend Stunden voller Besprechungen, Verhandlungen und Telefonaten wollen Sie zu Hause nichts als die Füße hochlegen und das Schicksal der verzweifelten Hausfrauen aus der Vorstadt verfolgen.
Aber dann Hunger – Und Sie haben ganz eindeutig keine Lust auf Pizza…

Was tun? Vorschlag:
Sie bereiten sich elegant und schnell eine Japanische Gemüsesuppe mit Shiitake-Pilzen zu.

Zutaten: 
    100 g Möhren 
      80 g Knollensellerie 
    100 g Frühlingszwiebeln 
    100 g Shiitake-Pilze 
    700 ml Gemüsebrühe 
        1 El Miso 
        2 El Tamari 
    1-2 El Zitronensaft

Zubereitung:
Möhren und Knollensellerie in dünne Stifte, Frühlingszwiebeln in schräge Ringe schneiden. Pilze putzen und in schmale Streifen schneiden.
Die Gemüsebrühe mit Miso erhitzen und das Gemüse und die Pilze zugeben. Wenige Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.
Die Suppe mit Pfeffer, Tamari und Zitronensaft abschmecken.

Hinweis:
Miso ist eine würzige Paste aus vergorenen Sojabohnen, Tamari ist eine Sojasoße.
Beides gibt es in Naturkostläden und asiatischen Geschäften.

Auf den Vereins für Unabhängige Gesundheitsberatung – UGB finden berufstätige Singles und Paare alltagstaugliche Tipps zur gesunden Ernährung:
„Für Singles und Paare – Die 20-Minuten-Küche“:
• Einkaufsplanung
• Vorratshaltung
• Küchenausstattung
• Schnelle Rezepte




Bild: Paul Georg Meister / PIXELIO
 
Ach herrje, drangsaliert Sie manchmal das schlechte Gewissen, wenn Sie den lieben Kleinen am Ende eines turbulenten Arbeitstages mal wieder kein vollwertiges Abendessen vorsetzen können?

Hier naht Rettung:
Die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen e.V. hat einen preiswerten und straffen Ratgeber für „eilige“ Eltern herausgegeben: „Mahlzeit, Kinder!“ Der rundum gelungene, vielfach erprobte Inhalt deckt ein weites Spektrum ab: von den Hinweisen zur Außer-Haus-Verpflegung, über Tipps zur Mahlzeitenplanung, Vorratshaltung und Einkauf bis zu Rezepten und Ernährungsinfos.

Uns gefällt der undogmatische Ansatz, der Mütter nicht zu Sklaven irgendwelcher Nährwert-Tabellen und Ernährungsrichtlinien macht. Mit viel Humor und gesundem Menschenverstand wird das hoch ideologisierte Thema „Ernährung“ auf den Tisch gebracht: gesund und lecker!

Die Ernährungspyramide des Infodienstes – Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. – aid und 10 Regeln für eine vollwertige Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung – DGE bilden das wissenschaftliche Gerüst der Empfehlungen und Rezepte.

Aus dem Inhalt:
• Ernährung ist keine brotlose Kunst
• Lob der Tiefkühlkost
• Gesund durch die Woche

Extra-Tipp:
Leicht verständliche, wissenschaftlich abgesicherte und praxisorientierte Informationen finden Sie auf den Seiten des Forschungsinstituts für Kinderernährung – FKE (Dortmund) empfehlenswert!



Bild: Paul Georg Meister / PIXELIO  

Als Seminarleiterin möchten Sie zu Beginn die Teilnehmer in Arbeitsgruppen einteilen? Wir haben zwei Vorschläge, die Ihre Teilnehmer in Bewegung bringen und Spaß machen.

Bild-Puzzle
Vorbereitung
:
Ziehen Sie zwei, drei oder vier Motive – je nach Anzahl der angepeilten Arbeitsgruppen – auf festen Karton. Machen Sie es den Teilnehmern nicht zu einfach und wählen Sie Motive, die sich ähneln; geeignete Bildmotive liefern z. B. große Fotokalender.
Schneiden Sie anschließend eine an die Teilnehmerzahl angepasste Anzahl Puzzleteile aus.

Durchführung:
Jeder Teilnehmer zieht ein Puzzlestück und muss nun seine passende Gruppe finden und das Puzzle zusammensetzen.

Hör genau hin!
Vorbereitung
:
Besorgen Sie sich eine der Teilnehmerzahl angepasste Menge an Schütteldöschen, z. B. Filmdöschen und kleinteiliges Schüttelgut, z. B. Trockenerbsen, Büroklammern, Reis u. ä.
Verteilen Sie das Schüttelgut auf die Döschen und bewahren Sie die Döschen zum Transport in getrennten Beuteln – Reis zu Reis usw. – auf. Zu Seminarbeginn auf einem Tablett o. ä. aufstellen.

Durchführung:
Das Tablett wird herumgereicht und jeder Teilnehmer nimmt sich eines, schüttelt es vorsichtig und bestimmt das Geräusch. Es ist jetzt seine Aufgabe herauszufinden, welche Teilnehmer Döschen haben, die beim Schütteln das gleiche Geräusch machen.
Ein toller Effekt neben der Gruppenbildung ist die spielerische Ansprache des Hörsinns.

Unsere Vorschläge stammen aus:
Zamyat M. Klein: Kreative Seminarmethoden – 100 kreative Methoden für erfolgreiche Seminare. Jokers Edition im Gabal Verlag, 2003



Bild: Paul Georg Meister / PIXELIO  

Was passiert, wenn Sie Pinnwand und Flipchart verbinden? Die Vorteile beider Methoden lassen sich gemeinsam nutzen: viel Input auf einer gut einsehbaren, weil überschaubaren Fläche!

Das gelingt mit dem Streifentrick:
Bespannen Sie die Pinnwand mit mehreren Bögen Pack- oder Flipchartpapier übereinander, sodass Sie die Bögen vor- und zurückblättern können.
Zusätzlichen Platz für ausgefeilte Tableaus erhalten Sie, wenn Sie die einzelnen Bögen in Streifen schneiden.
Halbiert oder gedrittelt lassen sich Teilbereiche wegklappen und geben die darunterliegenden Teilflächen frei. So bleiben Informationen verfügbar und können beispielsweise in unterschiedlichen Zusammenhängen dargestellt werden.
Sie werden überrascht sein, welche Arbeitsmöglichkeiten mithilfe dieses simplen Tricks möglich sind!

Lust auf mehr?
Bernd Weidemanns „100 Tipps & Tricks für Pinnwand und Flipchart“ (Beltz Verlag) sind witzig und praxistauglich. Geeignet für alle, die Spaß an originellen Ideen haben und gerne mal Hand anlegen, mit Schere, Wolle und Klebstoff.


Bild: Günter Havlena / PIXELIO

Je lebendiger und abwechslungsreicher ein Seminar gestaltet ist, desto höher ist der Lerngewinn für die Teilnehmer. Vergessen Sie also bei der Seminargestaltung niemals, dass Ihnen in jedem Teilnehmer ein Homo ludens gegenübersitzt, der doch „nur spielen will!“

Passende Spiele gibt es für jede Phase eines Seminars:
Zu Beginn zum Kontakt Herstellen und Kennenlernen, zur Anregung von Bewegung während der Pause, zum Energieaufbau nach der Pause, Lernspiele für das Verankern der Seminarinhalte usw.

Hier ein Lernspiel, das geeignet ist, am Ende eines Lernabschnitts den Lernstoff zu festigen und für Sie ein gutes Feedback ist, ob alles Notwendige angekommen ist:
Sie brauchen dazu einen Soft- oder Fransenball. Die ganze Gruppe sitzt im Kreis, Sie stellen eine Frage zum Stoff und werfen den Ball einem Teilnehmer zu, der beantwortet die Frage. Bei richtiger Antwort, formuliert der Teilnehmer die nächste Frage und wirft den Ball einem anderen Teilnehmer, usw. Ist das Thema sehr anspruchsvoll und komplex, werfen die Teilnehmer nach der Beantwortung den Ball an Sie als Seminarleiterin zurück und Sie stellen die Fragen.

Spielideen finden Sie in:
Gudrun F. Wallenwein: „Spiele: Der Punkt auf dem i – Kreative Übungen zum Lernen mit Spaß“ Weiterbildung Training. Beltz, 2003

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