Ratgeber Bloß nicht auf der Stelle treten: So bringen Weiterbildungsangebote Sie wirklich weiter

Lebenslanges Lernen, veränderte Anforderungen am Arbeitsplatz, Weiterkommen, Aufsteigen, Kompetenzen erweitern, Mitreden als Quereinsteiger, Lust auf Neues – Gründe für den Blick in die bunten Werbe-Flyer von Bildungsanbietern gibt es viele.

Elke Neuhard | , aktualisiert


Bild: Andreas Stix / PIXELIO 
Allerdings ist der Bildungsmarkt in den vergangenen Jahren explodiert und eine mittlerweile unüberschaubare Fülle von Anbietern preist ihre Angebote an.
Nadel im Heuhaufen – Sie wissen schon!

Wir helfen Ihnen, das passende Angebot zu finden. Zum Service gehören natürlich auch Tipps zur Finanzierung und Hinweise auf aktuelle Bildungsprojekte der Bundesregierung und Verbände.


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Darf es ein bisschen mehr sein – Aber was?


Bevor Sie sich auf die Suche nach geeigneten Kursen machen, empfiehlt es sich, Ihren Weiterbildungsbedarf zu analysieren. Werden Sie sich über folgende Punkte klar:

  • Wie sieht meine aktuelle berufliche Situation aus? Was kann ich, über welche Kompetenzen verfüge ich, welche Methoden setze ich ein, usw.?
  • Habe ich im Alltag Situationen erlebt, wo ich „mit meinem Latein am Ende war“? Wie kann ich dort nachlegen?
  • Wie wird sich mein Berufsalltag verändern, werde ich zukünftig Anforderungen begegnen, denen ich – noch – nicht gewachsen bin? Wie lässt sich das ändern?
  • Gibt es Konkurrenten im Betrieb? Verfügen Kollegen in Ihrem direkten beruflichen Umfeld über zusätzliche Qualifikationen? Welche Kompetenzen spielen bei Neubesetzungen im Betrieb eine Rolle?
  • Könnte es sein, dass Sie sich eine neue Stelle suchen wollen oder müssen – womit erweitern Sie sinnvollerweise Ihr Profil, um so Ihre Arbeitsmarktchancen zu verbessern?
  • Bestimmen Sie konkrete Kompetenzen, die Sie erlernen wollen: Mit ausländischen Kunden sicher auf Englisch verhandeln können, Methoden zum Konfliktmanagement einsetzen können, …
  • Welche formalen Kriterien soll die Weiterbildung erfüllen: Brauchen Sie einen anerkannten Abschluss der IHK oder genügt ein Zertifikatsabschluss eines freien Bildungsträgers?


Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, ist die Unterstützung durch einen Berater hilfreich, allerdings nur, wenn Sie sich auf seine unabhängige und kompetente Einschätzung verlassen können.

Geprüfte Beratung
Auf der Seite des dvb-BerufsBeratungsRegister finden Sie Fachleute, die nach anerkannten Qualitätsnormen Beratungsangebote durchführen. Das Beraternetz wurde auf Initiative des Deutschen Verbandes für Bildungs- und Berufsberatung e.V. etabliert und hat den einzigen Zweck, ein Register bereitzustellen, in das sich Berufsberater, die nach bestimmten Qualitätsnormen arbeiten, eintragen lassen können.

Im Register aufgenommen werden nur die Berater, die verbindlich nach den ethischen Standards des Internationalen Verbands für Berufsberatung und Orientierung tätig sind (AIOSP/IVSBB) und die Qualitätsstandards des dvb einhalten. Sie müssen regelmäßig Fortbildung und Supervision nachweisen.


Stiftung Warentest
Seit dreißig Jahren prüft die Stiftung Warentest – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Bildungsangebote, die sich mit der außerbetrieblichen beruflichen Weiterbildung befassen.

Eine gute Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch bietet:
Weiterbildung Kompakt: Leitfaden Wohin zur Beratung? (20.05.2010)

Im Download-Bereich bei Stiftung Warentest, test.de
• Tests + Themen
• Bildung + Soziales
• Info-Dokumente


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Umfassend und aktuell: InfoWeb Weiterbildung

 
Die Suche nach geeigneten Bildungsangeboten gestaltet sich oft schwierig:
Welcher Fortbildungsträger hat meine gewünschten Angebote im Portfolio? Kann ich den Kurs wohnortnah absolvieren? Gibt es verlässliche Aussagen zur Qualität?

Ein guter Start gelingt mit der Suchmaschine des Deutschen Bildungsservers für Weiterbildungskurse im InfoWeb Weiterbildung-IWWB.

Das InfoWeb Weiterbildung-IWWB ist ein Angebot des deutschen Bildungsservers-DBS. Der DBS ist eine von Bund und Ländern getragene Initiative und „stellt als nationales Web-Portal umfassende, aufeinander abgestimmte Informationen aus wichtigen Bildungsbereichen mittels eines nutzerfreundlichen Informationssystems über das Deutsche Forschungsnetz (DFN) einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.“

Hier finden Sie mithilfe einer Meta-Suchmaschine:

  • allgemeine, politische, wissenschaftliche und berufliche Fortbildungsangebote
  • Weiterbildungsangebote aller Angebotsformen: Seminare und Kurse, Fernunterricht, E-Learning/CBT (Computer basierte Trainings)/ WBT (Web basierte Trainings)
  • passende Kurse in regionalen und überregionalen Weiterbildungsdatenbanken
  • alle nächstgelegenen Beratungs- und Informationsstellen, die unabhängig von Bildungsanbietern über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, wichtige gesetzliche Regelungen und ggf. auch Finanzierungsmöglichkeiten informieren
  • Fördermöglichkeiten und gesetzliche Regelungen zur Weiterbildung
  • Neuigkeiten/Termine mit Archivfunktion
  • Adressen und Materialien rund um das Thema Weiterbildung
  • Verzeichnis der Weiterbildungsdatenbanken, zu sortieren nach landesweit/regional, themenzentriert: Bildungsurlaub, IT/Medien, Lehrerfortbildung
  • Partnerdatenbanken: überregionale private Anbieter und Verbände, öffentlich geförderte regionale und überregionale Anbieter





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Alles inklusive – sogar Wissen: Bildungsurlaub


Die Deutschen sind zwar Reiseweltmeister aber bei der Weiterbildung hinken sie ihren europäischen Nachbarn deutlich hinterher. Franzosen, Engländer und vor allem die Skandinavier setzen sehr viel häufiger auf die Trumpfkarte „Weiterbildung“ und verschaffen sich so Vorteile auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

Dabei können sich Arbeitnehmer in den meisten Bundesländern für eine bestimmte Zeit von ihrer Arbeit freistellen lassen, um ihr berufliches Wissen zu erweitern. Das nennt sich „Bildungsurlaub“ oder „Bildungsfreistellung“.

Mehr Innovation durch Weiterbildung
Ob und wie sich ein Unternehmen im internationalen Wettbewerb behauptet, wird entscheidend durch seine Innovationsfähigkeit bestimmt – darin sind sich die Experten einig. Hier setzen die Personalverantwortlichen vor allem auf Wissenserwerb, verbesserten Know-how-Transfer und aktive Feedbackkultur in den Unternehmen.
Dies ist das Ergebnis einer aktuellen TNS Infratest-Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2011«, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) durchgeführt wurde. Mehr Infos zur Studie

Von Bundesland zu Bundesland verschieden
Signalisieren Sie Ihrem Chef Ihre Innovationsbereitschaft und die Lust und Laune, sich das entscheidendes Stück Mehr an Kompetenz zu erarbeiten.
Im nächsten Schritt, müssen Sie klären, welche Regelungen für Sie zutreffen und unter welchen Bedingungen Sie Ihren Bildungsurlaub beantragen können.

Auf der IWWB-Seite Bildungsurlaub in Deutschland finden Sie eine nach Bundesland sortierte Übersicht: Sie liefert eine Kurzbeschreibung und Hinweise auf Quellen, die detaillierte Angaben über Voraussetzungen und weitere Informationen anbieten.

Wichtig: Für Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen existieren gegenwärtig keine derartigen Regelungen.


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Bildungshunger sättigen mit Finanzspritzen von Vater Staat


Sie sind wild entschlossen, sich weiter zu qualifizieren und auf der Suche nach dem geeigneten Kurs fündig geworden und stellen nun fest: Verursacht Kosten!
Glück hat der, für den das Unternehmen die Fortbildungskosten übernimmt – immerhin rechnet es ja auch mit einem konkreten Kompetenzgewinn!

Für die weniger Bevorzugten öffnet Vater Staat sein Portemonnaie und hält Gelder für die sogenannte Bildungsprämie bereit. Diese Prämie besteht aus zwei Komponenten: Dem Prämiengutschein und dem Weiterbildungssparen.

Für wen genau?

Erwerbstätige in verschiedenen Formen, Angestellte, Selbständige, mithelfende Familienangehörige und Berufsrückkehrer/innen können die Bildungsprämie beantragen.

Wer einen Prämiengutschein beantragt, darf unter Berücksichtigung der Kinderfreibeträge als Alleinstehender nicht mehr als 25.600 Euro und bei gemeinsamer Veranlagung nicht mehr als 51.200 Euro – laut Einkommensbescheid – erhalten.
Wer eine Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch nimmt, bekommt im Rahmen der Bildungsprämie einen so genannten Prämiengutschein, der die Hälfte der Weiterbildungskosten bis maximal 500 Euro abdeckt.

Nicht gefördert werden Frauen und Männer, die ALG I oder ALG II erhalten oder die Anspruch nach dem AFBG (Meister-BAföG) haben oder keine Arbeitserlaubnis für Deutschland haben oder Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, Studierende oder Rentner/innen und Pensionäre.

Für was genau?
 
Der Prämiengutschein kann für alle Maßnahmen, die der Fortbildung dienen, genutzt werden: Berufsbezogene Kurse, Seminare, Lehrgänge, Prüfungen oder Zertifikate. Für Messe-, Museums- oder Kongressbesuche – auch bei Fach- oder Berufsbezogenheit – gibt es keine Prämiengutscheine.

Das Weiterbildungssparen kann den Prämiengutschein ergänzen. Wer nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) ein Guthaben angespart hat, kann den verbleibenden finanziellen Eigenanteil einer Bildungsmaßnahme vor Ablauf der üblichen Sperrfrist entnehmen. Damit können aufwändigere und oftmals längerfristige Weiterbildungsmaßnahmen leichter finanziert werden. Hier hat der Gesetzgeber das VermBG den Anforderungen angepasst und so mehr Flexibilität geschaffen.

Beraten lassen

Nicht verzweifeln! Die komplexe Materie wird in einem – für den Antragsteller sowieso obligatorischen – Beratungsgespräch durchleuchtet.
Persönliche Prämienberatung in einer der bundesweiten Beratungsstellen im Netzwerk der Bildungsprämie.
Über die Website http://www.bildungspraemie.info/ oder über die kostenlose Hotline 0800-2623 000 können Sie erfahren, wo sich die nächste Beratungsstelle befindet.


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For Example – Englisch im Büro


Ihr Englisch ist ein bisschen zäh und nicht so fließend, dass Sie sicher am Telefon oder in Verhandlungen sind? Warum nicht während einer Sprachreise die Fertigkeiten aufpolieren und am Arbeitsplatz mit neuen Kompetenzen glänzen. Seien Sie kritisch! Viele Anbieter versprechen viel, verlangen hohe Preise und Ihr persönlicher Nutzen ist gering.

Anhand unserer Checkliste können Sie die Angebote prüfen und vergleichen:
 
Hören Sie sich bei Kollegen um. Welche Tipps können die Ihnen geben? Gibt es positive Erfahrungen mit Anbietern, von welchen Veranstaltern wird abgeraten?
 
Sie wollen Ihre Sprachkenntnisse gezielt für den Job ausbauen. Stellen Sie sicher, dass die Inhalte des Kursangebots Ihren Erwartungen entsprechen und die Teilnehmerstruktur dazu passt. Sie haben bestimmt keine Lust, mit einer Gruppe gelangweilter Teenies Ihre kostbare Bildungszeit zu verbringen!
 
Sie nehmen nur seriöse Anbieter. Bevorzugen Sie Sprachschulen, die auf Business-Englisch spezialisiert sind und bereits in ihrem Internetauftritt über Lage, Teilnehmerzahl und Ausstattung informieren.
 
Was können Sie schon? Sprachschulen, die ihre Arbeit ernst nehmen, bitten die Teilnehmer zum schriftlichen und mündlichen Einstufungstest. Nur so können homogene Lerngruppen zusammengestellt und solide Sprachfortschritte erzielt werden.
 
Sie können etwas erwarten. Achten Sie bei der Vertragsgestaltung auf die genaue Leistungsbeschreibung: Art des Kurses, Dauer, Anzahl der Stunden und Teilnehmerstärke. Angaben zum Freizeitangebot und Versicherungsbestimmungen gehören ebenfalls dazu.
 
Bildungsurlaub beantragen. Für Sprachreisen ins Ausland können Sie bei Ihrem Arbeitgeber Bildungsurlaub beantragen, also freie Tage für Weiterbildung. In der Regel stehen Mitarbeitern fünf Arbeitstage pro Jahr zu.
Mehr Infos zum Bildungsurlaub unter Alles – sogar Wissen – inklusive: Bildungsurlaub
 
Sie planen günstiger. In der Regel lassen sich An- und Abreise billiger selbst organisieren, wenn Sie rechtzeitig günstige Angebote einer Billigairline nutzen. Vergessen Sie bei der Planung nicht den Transfer von der Sprachschule zum Flughafen!

Extra-Tipp:
Wenn Sie Ihr Business-Englisch in den USA (mit mehr als 18 Unterrichtsstunden pro Woche) auffrischen wollen, brauchen Sie ein Studentenvisum. Das kostet Zeit und Geld: Reichen Sie den Visumsantrag mindestens sechs bis acht Wochen vor Reiseantritt ein und rechnen Sie mit etwa 300 Euro Gebühren.

Noch mehr wertvolle Hinweise zur Planung finden Sie unter:
Weiterbildung Kompakt: Leitfaden Sprachen lernen
 
Im Download-Bereich bei Stiftung Warentest, test.de
• Tests + Themen
• Bildung + Soziales
• Info-Dokumente

Dort finden Sie auch die Checkliste: Das muss ein guter Business-Englisch-Kurs bieten – sehr empfehlenswert!
 


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Immer weiter – Projekte für Alle


Wir stellen hier eine Auswahl zertifizierter Projekte vor, die Ihnen die Bandbreite der Themen und Zielgruppen verdeutlichen. Schauen Sie mal rein – Sie finden bestimmt eine Fülle von Anregungen.

Aufstieg durch Bildung – die Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung
Auf dem Bildungsgipfel am 22. Oktober 2008 in Dresden haben Bund und Länder Aktivitäten zur Förderung und Unterstützung von Bildung über den gesamten Lebensweg von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung im Beruf vereinbart.
 
AQUA: Bildungsangebote für arbeitslose Akademiker/-innen
Seit 2006 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das zertifizierte Programm AQUA „Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt“ der Otto Benecke Stiftung e.V., um arbeitslosen Fachkräften die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Das Programm besteht aus einem Angebot von rund 25 Qualifizierungsmaßnahmen, die bundesweit stattfinden und fachlich vor allem auf die Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften und die Ökonomie ausgerichtet sind.
 
E²TN-European Extended Training Network
Eine Kooperation namhafter IT-Trainingsunternehmen zu einem einmaligen Ausbildungsnetzwerk. Mit einem umfangreichen herstellerzertifizierten, technischen Schulungsangebot für Angestellte und Selbständige wirkt das ETN-Netzwerk dem Mangel an IT-Fachkräften entgegen und garantiert einen international definierten, qualitativ hochwertigen Ausbildungsstandard.
 
female PROFESSIONALS
Das Projekt female PROFESSIONALS unterstützt Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – die Potenziale und Kompetenzen ihrer älteren Mitarbeiterinnen zu erkennen, zu fördern und optimal zu nutzen. Der durch den demografischen Wandel ausgelöste Fachkräftebedarf stellt viele Betriebe, vor allem jedoch KMU, vor besondere Herausforderungen.
 
»in eigener Sache« – Fit in die berufliche Zukunft
Das Projekt resultiert aus dem Themenkreis Arbeitsmarktfitness der „Initiative für Beschäftigung!", die in regionalen Netzwerken innovative Beschäftigungsprojekte realisiert und auf Bundesebene Impulse zur Gestaltung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes gibt. Mit über 400 Unternehmen und rund 2.500 Aktiven aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gilt sie als größte konzertierte Aktion der deutschen Wirtschaft zum Thema Beschäftigung.

ARBEIT UND LEBEN: Für eine demokratische Kultur der Partizipation
Arbeit und Leben ist die Weiterbildungseinrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen. Diese Bildungspartnerschaft ist das Fundament eines einmaligen, seit über 60 Jahren erfolgreichen Kooperationsmodells.

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