Psychologie Gefährliche Denkfallen im Job

Zahlreiche psychologische Phänomene beeinflussen täglich unser Verhalten – die meisten davon jedoch unbewusst. Mehr als 120 dieser Effekte zählt das neue Buch "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai und Daniel Rettig auf – und zeigt, wie man sie im Job und Alltag nutzen kann.

Jochen Mai, Daniel Rettig / wiwo.de | , aktualisiert


Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de
Manipulierbar bis in die Haarspitzen

Je näher man dem Ziel kommt, desto mehr strengt man sich an. Egal, wie sehr man sich verausgabt hat, egal, wie viele Energiereserven verbraucht sind, auf dem letzten Meter macht keiner schlapp. Aufgeben? Niemals! Da gibt jeder noch mal alles. Bis zum Finale. Wie beim Sex.

Was Sexualwissenschaftler Klimax nennen, bezeichnen Psychologen als Goal-Gradient-Effekt. Dabei handelt es sich um eines der typischen Alltagsphänomene, die uns ständig begegnen. Ob bewusst oder nicht – deren Wirkungen machen sich viele Menschen zunutze: Chefs etwa, indem sie ihren Mitarbeitern kürzere Deadlines setzen, oder Verkäufer, die uns plötzlich einen besseren Preis machen, weil sie merken, dass wir schon an ihrem Haken zappeln. Die traurige Wahrheit ist: Wir Menschen sind so. Manipulierbar bis in die Haarspitzen, vielfach ferngesteuert oder schon ganz auf Autopilot.

Viele dürften den Domino- oder den Jo-Jo-Effekt kennen. Aber haben Sie schon mal vom Superstar-Effekt gehört? Vom TINA-Prinzip oder vom Hindsight-Bias?

Dann wird es Zeit! Denn diese Phänomene beeinflussen Ihren Alltag stärker, als Sie womöglich ahnen. Eine Auswahl der häufigsten und zugleich gefährlichsten Psycho-Effekte im Joballtag – insbesondere dem von Managern – haben wir Ihnen auf den folgenden Seiten zusammengestellt.


Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

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