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Urlaubszeit Fünf Tipps, um im Urlaub abzuschalten

Gestresst im Urlaub? Das geht auch anders. Was Sie zur Vorbereitung für einen wirklich erholsamen Urlaub tun müssen.

Von Claudia Obmann |

Fünf Tipps, um im Urlaub abzuschalten

Urlaubszeit: Weg mit dem Stress!

Wer vor dem Urlaub seine Aufgaben im Job gut plant, erspart sich viel Stress.

Foto: Juja Han on Unsplash

Die Vorfreude ist groß, der Urlaub naht. Ganz gleich, ob zu Hause oder in der Ferne: Um vom Bürostress abzuschalten und aufzutanken, braucht es vor allem ausreichend Zeit.

Nicht umsonst schreibt der Gesetzgeber Arbeitgebern in Deutschland vor, Mitarbeitern Erholungsurlaub grundsätzlich zusammenhängend zu gewähren. Mindestens zwölf aufeinander folgende Werktage einschließlich der Sonnabende müssen es sein.

Solche Regenerationsphasen sind wichtig, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben. Doch auch wer von seinem Chef großzügige drei oder sogar vier Wochen am Stück frei bekommt, dem fällt es mitunter schwer, den Büroalltag und seine Arbeitsaufgaben hinter sich zu lassen.

Mit den folgenden Tipps gelingt es entspannt in den Urlaub zu gehen. Den Experteninput zu diesem Artikel hat Nicole Ottersböck vom ifaa-Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) in Düsseldorf geliefert.

Urlaubsübergabe rechtzeitig vorbereiten

Das A und O vorm Urlaub ist die eigene Übergabe. Bei hektischen Übergabemails in letzter Minute werden schnell wichtige Details vergessen, an die Sie sich dann möglicherweise erst im Urlaub erinnern. Das nervt – und zwar alle Beteiligten.

Planen Sie eine Übergabe daher am besten ein paar Tage vor Ihrem letzten Arbeitstag. Weisen Sie unbedingt auch Ihre Kollegenschaft rechtzeitig auf Ihre Abwesenheit hin, sodass wesentliche Aufgaben oder Anliegen noch vor Ihrem ersten Urlaubstag besprochen werden können und Sie niemand deswegen in Ihrer freien Zeit stören müssen.

Je besser Ihre Vertretung informiert ist, desto entspannter können Sie den Urlaub genießen.

Die wichtigsten Aufgaben noch selbst erledigen

Es klingt logisch – und doch schaffen es die meisten nicht: Je mehr Sie vor Ihrem Urlaub zu Ende bringen, desto eher können Sie mit einem guten Gefühl und „freiem Kopf“ in den Urlaub fliegen.

Fertigen Sie deshalb eine Prioritätenliste an und überlegen Sie anhand dieser, was noch dringend vor Ihrer Abwesenheit erledigt werden muss – und was getrost liegen bleiben darf.

Diese Klarheit verschafft Ihnen nicht nur im Urlaub Ruhe, sondern gibt Ihnen auch in der Zeit davor einen klaren Fahrplan.

Kunden und Ansprechpartner über Urlaub informieren

Informieren Sie Ihre auch Ansprechpartner und Kunden über die Dauer Ihrer Abwesenheit und an wen Sie sich in dringenden Fällen wenden können.

Aktualisieren Sie diese Infos auch in Ihrer Abwesenheitsnotiz von Outlook oder anderen Mail-Systemen und aktivieren Sie die Notiz bevor Sie am letzten Tag vorm Urlaub das Büro verlassen.

Die Abwesenheitsnotiz sollte den Adressaten auch darüber informieren, was in der Zwischenzeit mit seiner E-Mail passiert. Also, ob die eingegangene Nachricht an Vertreter weitergeleitet wird oder ob die Möglichkeit besteht sich direkt an die Vertretung zu wenden.

Stellen Sie unmittelbar vor Urlaubsantritt Ihr Telefon auf Kollegen um (natürlich nur nach vorheriger Absprache!) oder aktivieren Sie einen Anrufbeantworter, sodass Anrufer informiert sind beziehungsweise Anfragen trotz Ihrer Abwesenheit direkt beantwortet werden können.

Im Zweifel lieber das Diensthandy zu Hause lassen

Mobile Technologien ermöglichen es, sich ständig über Neuigkeiten im Betrieb, auch während des Urlaubs, zu informieren. Auch wenn Sie die Neugier packt, versuchen Sie zu vermeiden, ständig im Urlaub Ihre Geschäftsmails zu lesen.

So lässt sich verhindern, dass Sie sich schon im Urlaub gedanklich mit neuen Aufgaben und Tätigkeiten im Betrieb beschäftigen und nicht genügend abschalten können. Wer sich diesbezüglich auf Reisen selbst überlisten will, schließt das Handy kurzerhand in den Hotel-Safe – oder lässt es gleich ganz zu Hause.

Vereinbaren Sie möglichst wenige Termine in den ersten Tagen nach Ihrem Urlaub. So bleibt Ihnen mehr Zeit, um entspannter zurück in den Job zu finden und Aufgaben, sowie Anfragen, die sich während Ihres Urlaubs angehäuft haben, abzuarbeiten.

Puffertage einplanen

Sie planen während Ihrer freien Zeit zu verreisen? Entspannter vereist es sich mit Vorbereitungszeit. Kalkulieren Sie, wenn möglich, ein bis zwei „Puffertage“ ein.

Diese können Sie vor Ihrem Urlaub für Vorbereitungen nutzen und nach Ihrem Urlaub, um zu Hause wieder alles in Ordnung zu bringen, Wäsche zu waschen und gegebenenfalls bei Fernreisen Jetlags zu überwinden, bevor der Arbeitsalltag wieder beginnt und Chef, Kollegen und Kunden von Ihnen volle Aufmerksamkeit verlangen.

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