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Soziale Netzwerke: Diese nützlichen Funktionen auf Xing und LinkedIn haben Sie bislang wahrscheinlich übersehen

Soziale Netzwerke Diese nützlichen Funktionen auf Xing und LinkedIn haben Sie bislang wahrscheinlich übersehen

Solides Profilbild, ein paar Stationen aus dem Lebenslauf, fertig ist das Xing- und LinkedIn-Profil? Noch lange nicht. Die Karrierenetzwerke haben einige ihrer größten Schätze versteckt. Eine Übersicht.

Von Lazar Backovic |

Diese nützlichen Funktionen auf Xing und LinkedIn haben Sie bislang wahrscheinlich übersehen

Wer bin ich?

Xing und LinkedIn bietet nützliche Funktionen, die auch die Privatsphäre schützen.

Foto: Andrew Worley on Unsplash

Jaja, Sie wissen es: Xing und LinkedIn sind wichtig. Und deshalb haben Sie sich vermutlich vor ein paar Jahren auch Profile auf beiden Karrierenetzwerken angelegt (wenn nicht, haben wir hier ein paar grundlegende Tipps für Sie).

Doch ein Profil mit ordentlichem Foto und den wichtigsten Angaben im Lebenslauf ist erst der Anfang. Wer sich wirklich abheben will, muss in die Tiefen der Einstellungen auf den Portalen vordringen.

Karriere.de zeigt Ihnen fünf Kniffe auf Xing und LinkedIn, von denen Sie bis dato so wahrscheinlich noch nicht gehört haben. Zeit, das zu ändern.

Für die Recherche zu diesem Text haben die Xing-Beraterin Constanze Wolff, sowie der LinkedIn-Experte Stephan Koß ihren Input geliefert.

Privatsphäre – Das allerwichtigste auf Xing und LinkedIn

Die Karrierenetzwerke informieren standardmäßig die eigenen Kontakte über Veränderungen am Profil. Wer nicht sein gesamtes Netzwerk damit behelligen will, dass er nun ein anderes Profilbild oder 22 neue Kontakte hat, kann dies in den Einstellungen bei Xing und LinkedIn ändern.

Bei Xing findet sich eine Übersicht über das Zahnrad in der Navigation, Klick auf „Einstellungen“ / „Privatsphäre“ / „Aktualisierungen“. Bei LinkedIn muss man auf „Sie“ oben in der Navigationsleiste  klicken, dann „Einstellungen & Datenschutz“ / „So sehen andere Ihre LinkedIn Aktivitäten“.

Profil-URLs – Xing und LinkedIn-Präsenz auf der Visitenkarte
Betrifft: Xing und LinkedIn

Der Link, der zum eigenen Profil führt, ist meist eine Kombination aus dem eigenen Namen und ein paar wirren Zahlen. Wer mehr Klarheit möchte, für den gibt es einen kleinen – und vor allem kurzen Kniff namens Vanity-URL. Das ist ein kurzer Weiterleitungslink, der auf das eigene Profil führt.

Erstellen lässt sich dieser auf LinkedIn über den Bleistift neben dem Profilfoto - Klick auf Profil-URL (alternativ, klicken Sie hier). Für Xing gibt es den Dienst xing.to – auch hier lassen sich lange Profiladressen abkürzen. Das ist praktisch etwa, um das eigene Xing- oder LinkedIn-Profil kompakt in Visitenkarten oder der E-Mail-Signatur zu verwenden.

Kontakte auf Xing und LinkedIn kategorisieren
Betrifft: Xing

Ab einer gewissen Anzahl an Kontakten kann man schnell den Überblick verlieren: Woher kenne ich Lena Mustermann noch mal? Und wer ist der Mann da in Business Casual, der mir schon wieder eine Nachricht geschrieben hat?

Um Herr seiner Kontakte zu bleiben, bietet Xing die Möglichkeit, Personen zu verschlagworten. Klicken Sie dazu auf „Kontakte“, wechseln Sie von der Listen-Ansicht zur Detailansicht (unter dem Alphabet Ihrer Kontaktliste) und klicken Sie anschließend auf „Kontaktkategorie hinzufügen“.

Wenn Sie einen Kontakt anklicken, sehen Sie sofort, welchen Tag Sie vergeben haben und können Ihren Kontakt besser einordnen.

Privatmodus - Profilsuche auf Xing und LinkedIn ohne Spuren

Betrifft: Xing und LinkedIn

LinkedIn und Xing zeigen Ihren Nutzern im Premium-Modus detailliert an, wer das eigene Profil besucht hat. Es gibt jedoch Gelegenheiten, bei denen man vielleicht keine Spuren beim Gegenüber hinterlassen möchte. Etwa weil man derzeit auf der Suche nach einer potenziellen Verstärkung fürs Team ist. Oder weil man sich vor einem Vorstellungsgespräch über die Menschen informieren möchte, denen man gegenüber sitzt – allerdings ohne schon vorab deren Aufmerksamkeit zu erregen.

Auf LinkedIn gibt es dafür den Privatmodus. Einstellen lässt dieser sich durch einen Klick in der Navigation oben auf „Sie“ / „Einstellungen & Datenschutz“ / „So sehen andere Ihre LinkedIn Aktivitäten“ / „Profilansichten“ – oder Sie klicken einfach hier. Der Haken: Wenn Sie ein kostenloses LinkedIn-Konto haben, können Sie im Privatmodus auch nicht sehen, wer sich Ihr Profil angesehen hat.

Auf Xing ist das ganze etwas komplizierter. Suchen Sie die gewünschte Person zunächst wie üblich über die Xing-Suche. Klicken Sie dann aber in den Suchergebnissen nicht auf diese Person – sonst würden Spuren hinterlassen. Stattdessen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Person und wählen „Adresse des Links kopieren“.

Nun loggen Sie sich bei Xing aus und fügen den kopierten Link zum Profil in der Adresszeile des Browsers ein. Sie sind nun inkognito unterwegs.

Portfolio – Die andere Visitenkarte auf Xing
Betrifft: Xing

Haben Sie in der Desktop-Variante von Xing schon einmal den Reiter „Portfolio“ bemerkt? Nein? Da sind Sie nicht alleine.

Die etwas verstecke Funktion bietet durchaus großen Nutzen. So können Sie in der kostenlosen Basisversion drei Elemente in ihrem Portfolio platzieren, von Text, Bildern bis hin zu einem PDF. Nützlich, wenn man Arbeitsproben präsentieren möchte. Oder sich einfach mit einer individuellen und detaillierteren Darstellung seiner Fähigkeiten von anderen abheben möchte.

Hier lassen sich in der kostenfreien Version drei kleine Bilder und ein Textblock sowie Arbeitsproben platzieren. Nützlich, finde ich, gerade für Journalisten. Über „Privatsphäre“ / „Standardansicht“ lässt sich zudem einstellen, dass Nutzer das Portfolio - und nicht die Stationen Ihres Lebenslaufs - als Erstes sehen.

Enttäuschend: Mobil wird das Portfolio nicht ausgespielt.

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