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MBA-Ranking der Financial Times Die besten Unis für Ihr Management-Studium

Im größten MBA-Ranking der Financial Times ist Deutschland weiterhin mit drei Business Schools vertreten.

Von Anne Koschik |

Die besten Unis für Ihr Management-Studium

WHU im MBA-Ranking der Financial Times

Mit ihrem Vollzeit-MBA-Programm wurde die WHU zum zweiten Mal in Folge als beste deutsche Business School ausgezeichnet.

Foto: WHU

Mit einem MBA in der Tasche steigen die Karriereaussichten immens – vorausgesetzt der Titel wurde an einer renommierten Business School erworben. Einen guten Überblick bietet das MBA-Ranking der Financial Times (FT). Jährlich untersucht eine Jury die besten Programme.

Diesjähriger Sieger im globalen Wettbewerb um den besten Vollzeit-MBA ist die Harvard Business School, nachdem die Elite-Uni Stanford zwei aufeinanderfolgende Jahre an erster Stelle stand. Diesmal reichte es für die Business-School aus dem Silicon Valley nur für den dritten Platz. Platz zwei ging an die Wharton University of Pennsylvania.

Als beste europäische Schule macht Insead aus dem französischen Fontainebleau weiterhin das Rennen, verlor aber gegenüber dem vergangenen Jahr einen Rang.

Und Deutschland? Hier stehen wie schon in den vergangenen Jahren drei Business Schools im Mittelpunkt.

Die WHU schob sich um gleich sieben Plätze von Rang 71 auf Rang 64 – und ist damit zum zweiten Mal in Folge beste deutsche Business School. Um sechs Plätze verbessern konnte sich die Mannheim Business School, die jetzt auf Rang 71 kam. Die ESMT hingegen verschlechterte sich und landete zwei Plätze hinter dem Vorjahresergebnis auf Rang 81.

Insgesamt hat sich im diesjährigen Ranking gezeigt, dass der Markenwert der Top Business Schools für die MBA-Programme sich weiterhin als feste Größe etabliert hat. Allerdings sieht die GMAC als Vereinigung zahlreicher Wirtschaftsuniversitäten, dass die weltweite Nachfrage nach dem MBA-Abschluss zum zweiten Mal nacheinander rückläufig ist: Rund 52 Prozent der untersuchten Business Schools gaben einen Bewerberrückgang an.

Karriere.de zeigt die wichtigsten Ergebnisse:

Das sind die besten Business Schools der Welt

Diese Kriterien geben den Ausschlag für die Bewertung

Wichtigstes Kriterium im Ranking: das zu erwartende Gehalt. Es fließt zu 40 Prozent in die Gesamtnote ein. Hier liegt Stanford – trotz der verlorenen Spitzenposition – mit knapp 226.000 US-Dollar weit vorn. Absolventen können damit rechnen, dass ihr Gehalt um 117 Prozent steigen wird. In Europa macht Insead das Rennen mit einem Gehaltszuwachs von 101 Prozent und 181.277 US-Dollar Gehalt.

Mit dem prozentual höchsten Gehaltszuwachs können Absolventen der Shanghai University of Finance und Economics rechnen. 216 Prozent mehr können Absolventen dieses College of Business rechnen, das in diesem Jahr erstmals im Ranking auftaucht.

In Deutschland liegen die zu erwartenden Gehaltssteigerungen zwar unter 100 Prozent. Doch können Absolventen der WHU und der Mannheim Business School mit jeweils rund 125.000 Dollar (umgerechnet knapp 115.000 Euro) rechnen.

Weitere wichtige Bewertungspunkte:

  • Anzahl veröffentlichter Wissenschaftsartikel
  • Internationalität von Management, Fakultät, Kursangebot und Studierenden
  • Unterstützung im Karriereprozess
  • Anteil von Doktoranden
  • Diversität
  • Soziale Verantwortung

Diese Länder konnten im Ranking punkten

Sechs der zehn besten Schulen kommen aus den USA. Ebenfalls unter den Top Ten: die Ceibs aus Shanghai (Platz 5), die London Business School (Platz 7) und die beiden französischen Business Schulen Insead (Platz 4) und HEC (Platz 9).

Platzierung in den Top 25:

Unter den Top 25 liegt der Anteil der US-Business School dann aber „nur“ noch bei gut 50 Prozent. Hier melden die spanische Iese Business School (Platz 12), die University of Cambridge (Platz 19) oder auch das IMD aus der Schweiz (Platz 25) ihre berechtigten Interessen an. Weiterhin aus Europa vertreten sind dort: die University of Oxford (Rang 21) und die spanische Esade Business School (Rang 24).

Platzierung in den Top 100:

Die internationalen Plätze bei den Top 100 verteilen sich so: Aus den USA sind 51 Business Schools vertreten, neun kommen aus Großbritannien, ebenfalls neun aus China, das zu seinen sechs Platzierungen im Vorjahr drei weitere hinzugewonnen hat, fünf aus Frankreich, vier aus Indien, drei jeweils aus Singapur, Australien, Kanada, Deutschland und Spanien, zwei aus der Schweiz.
Und jeweils eine Business School schaffte es auch aus Irland, Italien, den Niederlanden, Portugal und Südkorea ins Ranking.

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