Ein Hoch aufs Team Wie Sie die Weihnachtsfeier am besten zelebrieren

Jetzt geht es los: Die Unternehmen laden zur Weihnachtsfeier. Wie man ohne Fettnäpfchen mit Kollegen feiert, damit es am Morgen danach keine unschöne Bescherung gibt.

Von Inge Hufschlag |

Wie Sie die Weihnachtsfeier am besten zelebrieren

Weihnachtsfeiern arten schon mal aus: Seien Sie gewappnet!

© Ikon Images/Getty Images

O du feuchtfröhliche, o du selige – oft sternhagelvolle – Weihnachtszeit! Überall in den Firmenspitzen sieht man goldene Lichtlein blitzen. Das Jahr ist gut gelaufen. Und wenn nicht, dann ist auch das ein Grund, noch mal so richtig schön miteinander zu feiern. Wir sind doch alle eine Familie.

Pflichtübung: Bitte hingehen! 

Stopp! Eine Firmenfeier ist keine Familienfeier. Selbst, wenn es sich manchmal so anfühlt. Also besser gar nicht erst hingehen zur betrieblichen Weihnachtsfeier?

Geht gar nicht. Das wäre nicht nur arrogant, Sie kicken sich damit selbst karrieretechnisch ins Aus. Also besser: fein hingehen! Wie fein? Smart casual.

Outfit: Gerne etwas aufgehübscht

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sich fürs Firmenfest frisch zu machen, tun Sie's. Sie werden sich einfach wohler fühlen – und die anderen sich mit Ihnen.

Eine legere Kombination kommt gut an. Beispiel: adrette dunkle Hose mit Blazer. Hemd und Schlips kann, muss aber nicht sein. Auch im edlen Kaschmir-Pulli kann Mann eine gute Figur machen – kommt auch auf die Branche und den Feier-Ort an.

Die Kolleginnen möchten sich vielleicht noch etwas aufrüschen, besonders, wenn anschließend geschwoft wird. Aber bitte nicht so offenherzig, dass der Auftritt noch am nächsten Tag Gesprächsthema ist. Wer am Morgen im adretten Hosenanzug antritt, kann ihn zum Feierabend leicht mit einem raffinierten Top aufwerten und mit High Heels erhöhen.

Alkohol: Kontrolle ist besser

Und: immer schön die Kontrolle behalten, schon allein, um spätere Alkoholkontrollen zu vermeiden. Denn der fließt an solchen Abenden reichlich – dazu noch kostenlos. Das enthemmt. In die eine oder andere Richtung, selten in die richtige. Was man diesem Nussknacker von Abteilungsleiter schon das ganze Jahr sagen wollte? Sollte man auch an diesem Abend besser für sich behalten! Dies ist nicht der Tag, um mit anderen Schlitten zu fahren. Und auch nicht die günstige Gelegenheit, um den Boss zu busseln. Merke: Keine(r) küsst den Weihnachtsmann! Selbst, wenn nach dem fünften Glas der Glühwein zum Wunschpunsch wird, weil die hübsche Praktikantin so süß lächelt und sogar die dralle Buchhalterin plötzlich wie ein Engel aussieht. Finger weg! Sonst gibt es am nächsten Tag womöglich eine unschöne Bescherung.

Der Morgen danach: Was passieren kann

Eine Beleidigung kann ebenso wie eine sexuelle Belästigung unangenehme Folgen haben – bis zur fristlosen Kündigung. Gucken Sie an diesem Abend lieber über den Tellerrand, um Kollegen aus anderen Abteilungen näher kennen zu lernen, und glucken Sie nicht zwanghaft mit denen zusammen, mit denen Sie schon tagtäglich in der Kantine an einem Tisch sitzen. Und dann die immer wieder gestellte Frage mit dem "Du". Gilt das auch noch am nächsten Morgen im Büro? Abwarten. Duz-Angebote funktionieren immer nur von oben nach unten. Spätestens, wenn der Chef am Morgen danach wieder zum Sie übergeht, wissen Sie's.

Vorbeugen: Büroklatsch vermeiden

Und verkneifen Sie sich den billigen Büroklatsch über andere. Sie wissen ja nicht, welche Position Sie in dieser Firma noch einnehmen werden. Gewiss nicht die des Flurfunk-Moderators.

Und was, wenn man sich an einem solchen Abend doch spontan verknallt? Soll ja vorkommen. Schlafen Sie noch mal drüber – am besten allein.

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