Business-Knigge Smalltalk auf die Schnelle lernen

Ohne Smalltalk kommt im Geschäftsleben niemand aus. Sechs einfache Tricks helfen, das lähmende Schweigen zu überwinden.

cob |

Smalltalk auf die Schnelle lernen

Angenehmer Smalltalk: Auf die richtigen Details kommt es an

© DigitalVision/Getty Images

Wer kennt die Situation nicht: Sie stehen zusammen im Aufzug mit einem Kollegen, den Sie nur vom Sehen kennen, dem Sie nur selten begegnen. Sie wissen nichts voneinander, jedenfalls nichts Persönliches. Und so langsam wird die Stille bedrückend. Ein souveräner Vorgesetzter fängt nun ein Gespräch an. Denn der Etikette nach ist er an der Reihe, den Smalltalk zu eröffnen. Das gilt übrigens nicht nur für den Aufzug.

Eine Frage als Eröffnung nutzen

Am einfachsten geht das mit einer Frage. Erkundigen Sie sich doch bei Ihrem Kollegen oder Ihrer Kollegin am Montag zum Beispiel, wie das Wochenende war. Freitags, ob etwas geplant ist fürs Wochenende. Je nach Jahreszeit kann man auch nach dem nächsten oder letzten Urlaub fragen. Notfalls gibt auch die Wetterlage einen kurzen Austausch her.

Mit Details im Gesprächsfluss bleiben

Das Wichtigste beim Smalltalk ist, sein Gegenüber genau zu beobachten, gut zuzuhören, auf Details zu achten und aufmerksam zu sein – dann ergeben sich automatisch Punkte zum Einhaken. Vielleicht trägt er einen besonderen Schal oder sie ein schickes Tuch, eine antike Armbanduhr oder eine ausgefallene Handtasche. Und wenn es nur die Menükarte der Kantine ist – fast alles liefert Stoff für eine höfliche, kurze Unterhaltung.

Reizthemen außen vor lassen

Reizthemen, etwa politische Ereignisse oder auch Betriebsinterna, sollten dagegen unbedingt vermieden werden. Der Smalltalk im Aufzug ist keine Bühne für Grundsatzdiskussionen oder Klatsch.

Das Schweigen Ihres Gegenübers akzeptieren

Fällt die Reaktion uncharmant aus, etwa, weil Ihr Gegenüber einsilbig mit "Ja" oder "Nein" antwortet, müssen Sie sich nicht weiter bemühen, ein Gespräch in Gang zu halten. Sie dürfen dann ruhig für die letzten Etagen schweigend geradeaus gucken.

Themenwechsel gekonnt einsetzen

Macht der Kollege dagegen eine Äußerung, zu der Sie nicht Stellung nehmen wollen oder die Sie nicht einmal zur Kenntnis nehmen mögen, bietet die "Apropos"-Lösung immer einen eleganten Ausweg: Sie lassen das Gesagte unkommentiert und wechseln einfach das Thema. Etwa so: "Apropos, haben Sie schon den neuen Kaffeeautomaten ausprobiert?" Mimen Sie den Arglosen. Das funktioniert auch bestens, wenn jemand einen Witz erzählt, der danebengeht. Gar
nicht erst darauf eingehen.

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