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München, Stuttgart und Hamburg Die 10 besten Städte für die Karriere

Eine Analyse zeigt, in welcher Großstadt Sie am einfachsten durchstarten können.

Von Angelika Ivanov |

Erfolg bedeutet auch, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Das kann etwa das Meeting sein, wo man endlich dem Chef seine Idee präsentiert oder auch die Stadt, in der man gerade lebt. 

In welchen deutschen Großstädten die Chancen auf eine Karriere am besten sind, will eine Analyse des Bürodienstleisters ophigo beantworten. Dazu haben die Analysten 30 Städte von München bis Gelsenkirchen anhand von zehn Kriterien bewertet.

Ausschlaggebend für das Ranking waren die Wirtschaftslage und das Einkommen. Diese Faktoren hatten jeweils eine Gewichtung von 40 Prozent. Dafür haben die Analysten die Anzahl der Unternehmen, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigem, das Pro-Kopf-BIP und das BIP gegengerechnet. Unter dem Aspekt Einkommen wurde das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Erwerbstätigen und die Arbeitslosenquote gegeneinander gehalten.

Mietkosten kaum berücksichtigt

Je höher die Werte der Wirtschaftslage, desto besser schneidet eine Stadt ab. Beim Jahreseinkommen kommt es zusätzlich darauf an, ob auch die Arbeitslosenquote gering ist. „Eine hohe Anzahl ansässiger Unternehmen deuten auf einen florierenden Arbeitsmarkt. Eine niedrige Arbeitslosenquote verspricht wenig Konkurrenz bei der Bewerbung auf einen Job”, schreiben die Studienautoren.

Die besten Karrierechancen gibt es demnach in der bayerischen Hauptstadt München. Hier gibt es viele Unternehmen, viel Geld und wenig Konkurrenz. Die Daten zeigen außerdem: In keiner anderen deutschen Stadt trägt jeder Erwerbstätige mehr als 100.000 Euro jährlich zum BIP bei.

Die Bundeshauptstadt Berlin hat es zwar nicht in die Top-Ten geschafft. Doch die Stadt stellt einen anderen Rekord auf. Mit nahezu 100.000 registrierten Unternehmen gibt es hier für Arbeitnehmer die größte Auswahl an möglichen Arbeitgebern.

Doch wegen der hohen Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent reichte es in dem Ranking nur für Platz 16. Zum Vergleich: In München gibt es nur leicht weniger Unternehmen (94.200) während die Arbeitslosenquote bei 3,4 Prozent liegt.

Gelsenkirchen landet bei den Jobchancen auf dem letzten Platz

Auf auf dem letzten Platz des Rankings landet Gelsenkirchen. Die Ruhrgebietsstadt hat nur 6917 Unternehmen und eine Arbeitslosenquote von 12,8 Prozent. Die Karrierechancen bewerten die Studienautoren hier als eher schlecht. Der Vorteil der Stadt: Hier kostet eine Ein-Zimmer-Wohnung im Zentrum in Schnitt 380 Euro, während in München das dreifache verlangt wird.

Die restlichen 20 Prozent der Bewertung nehmen die Lebensbedingungen in den Fokus. Sie ergeben sich aus den durchschnittlichen Kosten für die Miete einer Ein-Zimmer-Wohnung im Zentrum, der Bevölkerungsdichte, dem Anteil der Grünflächen der Stadt und den Kosten für ein Mittagessen. Diese Aspekte seien wichtig für die Zufriedenheit - doch für die Jobchancen weniger relevant, heißt es weiter.

Daraus ergibt sich folgende Top-Ten Liste:,

Grenzen des Rankings:

Die Analyse erfasst die allgemeinen wirtschaftlichen Daten einer Stadt, ohne die jeweiligen Branchen zu berücksichtigen. So ist etwa Stuttgart stark von der Automobilbranche geprägt, während es in Bonn mehr Stellen im Bereich der Nichtregierungs-Organisationen und staatlichen Instituten gibt. Je nach Beruf, müssen Karrierechancen entsprechend des Berufs ausgerichtet werden.

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