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Job-Alarm Diese 15 Unternehmen stellen in der Coronakrise ein

Bahn, Fresenius und der Lebensmittelhandel: Auch in der Krise suchen viele Firmen weiterhin neue Mitarbeiter. Eine Übersicht.

Arbeit und Coronavirus | Von Angelika Ivanov |

Während die Gastronomie massiv unter den Kontaktbeschränkungen leidet, Minijobber entlassen werden oder in Kurzarbeit gehen, suchen andere Unternehmen neue Mitarbeiter. Wo jetzt vermehrt Stellen offen sind, hat das Job-Bewertungsportal Glassdoor untersucht. In die Analyse sind neu veröffentlichte Stellenanzeigen vom 16. bis 22. April 2020 eingeflossen. Dabei ist herausgekommen: Die Deutsche Bahn sucht die meisten neuen Mitarbeiter. Sie setzt auch in der Corona-Krise die Personaloffensive fort und hat dafür die Personalsuche digital umgestellt. Tausende Vorstellungsgespräche führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB nun via Telefon oder Webcam. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren im Rahmen der Strategie „Starke Schiene“ rund 100.000 neue Mitarbeiter einstellen.

Wenig überrascht auch, dass der Lebensmitteleinzelhandel mehr als 1000 neuen Stellen in nur einer Woche ausgeschrieben hat. Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Lidl und Rewe Group suchen Verstärkung.

Zudem versuchen Gesundheits- und Pharmaunternehmen wie Fresenius, Asklepios und Bayer ihren akuten Personalbedarf zu decken. Sollten Sie ein Unternehmen interessieren, klicken Sie einfach auf den Namen und folgen dem Link.

Die Rangliste der Unternehmen mit den meisten Offerten:

RangUnternehmenBrancheneue Stellen
1Deutsche BahnLogistik650
2FreseniusGesundheit500
3Rewe GroupLebensmittelhandel375
4Asklepios Gesundheit275
5Lidl Lebensmittelhandel215
6Edeka Lebensmittelhandel200
7Aldi Nord Lebensmittelhandel150
8HelloFreshE-Commerce125
9AllianzFinanzen & Versicherungen100
10Wirecard Finanzdienstleister100
11Siemens Healthineers Medizintechnik100
12 SAPSoftware90
13Bayer Pharma75
14Aldi Süd Lebensmittelhandel75
15DHL Express Logistik50

Quelle: Glassdoor.de

Auch wenn es noch viele offene Stellen gibt. Klar ist auch, dass sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten verändern wird. War bisher die Suche nach Fachkräften groß. Personalexperten sprechen von einem Arbeitgebermarkt - sprich Arbeitgeber konnten sich ihre Stelle bei hoher Qualifikation quasi aussuchen.

Nun aber gehen viele Unternehmen auf Nummer sicher und stellen keine neuen Mitarbeiter ein, die sie dann auch noch in Kurzarbeit schicken würden. Sie müssen zunächst abwarten, wie sich die Wirtschaft in Deutschland und auch Europa entwickelt und wie schnell alles wieder hochgefahren muss.

Solange es keinen Impfstoff gegen das neue Virus und die Krankheit Covid-19 gibt, bleibt die wirtschaftliche Lage ungewiss. Für Jobwechsler und Suchende heißt das: „Die Auswahl ist für Jobsuchende begrenzt”, heißt es bei Glassdoor. Die Jobsuche kann es also in nächster Zeit schwerer werden. Daher kann es sinnvoll sein, sich auf die wachsenden Branchen wie Lebensmittelhandel, Gesundheit oder Finanzen zu konzentrieren.

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