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Karriere als Informatiker Ausgewählte Jobs für IT-Spezialisten, die besonders hoch hinaus wollen

Bereits IT-Manager in der unteren Ebene gehen nicht unter 70.000 Euro nach Hause.

Gehalt | karriere.de |

Die Digitalisierung und die Automatisierung lassen die Nachfrage von Unternehmen nach diesen IT-Experten weiter steigen. Allein im ersten Halbjahr 2019 wurden 41 Prozent mehr offene Stellen in IT-Berufen ausgeschrieben als noch vor fünf Jahren

Besonders viele IT-Fachkräfte werden aktuell in Hamburg, Berlin und Hessen gesucht – und können hier auch am meisten verdienen. Das geht aus dem StepStone Fachkräfteatlas hervor, für den die Online-Jobplattform seit 2012 auf Basis von rund zwei Millionen Stellenanzeigen monatlich analysiert.

Ein äußerst attraktiver Standort ist zum Beispiel Frankfurt am Main: In der hessischen Metropole werden mit 73.900 Euro die höchsten Gehälter für IT-Spezialisten unter den deutschen Städten gezahlt. Darauf folgen Darmstadt, München, Erlangen und Stuttgart.

Auch in Bayern und Baden-Württemberg, die mit durchschnittlichen gut 65.000 Euro sehr hohe Jahresgehälter zahlen, ist die Nachfrage hoch.

Top IT-Gehälter im direkten Vergleich

                  

Platz 1: IT Manager/in

Führungskräfte in IT-Berufen verdienen weit überdurchschnittlich gut. IT-Manager kommen im Durchschnitt auf 81.200 Euro brutto im Jahr.

Je nach Führungsebene und Personalverantwortung können sie ihr Gehalt nochmal deutlich steigern.

In der unteren Managementebene, zum Beispiel als Teamleiter, erhalten sie im Schnitt ein Jahresbruttogehalt in Höhe von 72.400 Euro. Als Abteilungsleiter sind nochmal 16 Prozent mehr Gehalt drin.

Das Durchschnittsgehalt in IT-Berufen liegt bei 61.800 Euro brutto im Jahr, was rund 31 Prozent weniger ist, als IT-Manager im Schnitt verdienen.

Platz 2: Software-Architekt/in

Software-Architekten folgen als stark nachgefragte Fachkräfte im Gehaltsranking direkt auf ihre Kollegen mit Personalverantwortung. Mit 77.400 Euro im Jahr verdienen sie ein Viertel mehr als der Durchschnitt.

Platz 3: SAP-Inhouse-Consultant

SAP-Consultants, die in einem Unternehmen angestellt sind, verdienen mehr als ihre Kollegen in der Beratung, die auf Platz 8 liegen. SAP-Inhouse-Consultants verzeichnen ein jährliches Bruttogehalt von 73.400 Euro.

Insbesondere Berufserfahrung zahlt sich in diesem Bereich aus – SAP-Inhouse-Consultants mit mehr als elf Jahren Berufserfahrung verdienen rund 37 Prozent mehr als ein Consultant mit max. drei Jahren Berufserfahrung. 

Platz 4: Senior Software Engineer

Sie entwickeln, arbeiten agil und beherrschen mehrere Programmiersprachen – und all diese Qualifikationen werden auch entsprechend entlohnt: Ein Senior Software Engineer kommt im Jahr auf rund 72.000 Euro.

Platz 5: Senior Developer

Bei den Senior Developern zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Sie liegen mit 71.700 Euro Bruttojahresgehalt fast 16 Prozent über dem durchschnittlichen IT-Einkommen.

Gerade die akademische Ausbildung macht sich bezahlt. Fast 23 Prozent mehr als ihre nicht-studierten Kollegen sammeln Akademiker in IT-Berufen ein. Allerdings haben auch 44 Prozent der IT-Fachkräfte einen Hochschulabschluss.

Platz 6: IT-Projektmanager/in

IT-Projektmanager sind in vielen Bereichen und Branchen einsetzbar. Sie bekommen mit 71.600 Euro nur geringfügig weniger als die Senior Developer-Kollegen.

Gut, wenn sie jetzt noch in der chemie- und erdölverarbeitende Industrie, in Banken, der Pharmabranche oder bei Versicherungen nagestellt sind. Denn das sind die Branchen, in denen IT-Fachkräfte am besten verdienen können.

Ein Bruttojahresgehalt von mehr als 70.000 Euro ist da schon garantiert.

Platz 7: Application Manager

Application Manager verdienen im Jahr rund 67.500 Euro brutto. Damit liegt ihr Gehalt neun Prozent über dem Durchschnittsgehalt von IT-Spezialisten.

In Konzernen mit mehr als 1000 Mitarbeitern ist das meiste Gehalt drin. Hier verdienen die IT-Fachkräfte fast ein Viertel mehr als in kleinen und mittleren Unternehmen, die nur bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigen.

Platz 8: SAP-Berater/in

SAP-Berater fallen hinter ihren Inhouse-Consultant-Kollegen von Platz 3 gehaltstechnisch etwas ab. Die Berater bekommen etwa elf Prozent weniger.

Sie liegen mit einem Jahresbruttogehalt von 65.200 Euro aber trotzdem noch über dem allgemeinen Durchschnitt in IT-Berufen. Ihre Berufserfahrung macht sich wiederum bezahlt: Während ein Junior SAP-Berater mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung im Schnitt rund 51.500 Euro brutto im Jahr erhält, kommt ein Senior SAP-Berater mit mehr als elf Jahren Berufserfahrung schon auf rund 76.400 Euro brutto im Jahr.

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