Manager des Jahres Top Ten

Diese Manager haben für ihr Unternehmen 2010 am meisten verdient und die Konkurrenz deutlich abgehängt. Nicht immer gingen die Dax-Riesen als Sieger hervor: Oft hatten mittelständische "Hidden Champions" die Nase vorn.

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Platz 10: Klaus Probst, Leoni-Chef

Klaus Probst schnitt mit seinem Unternehmen, dem Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Bordnetz-Systemen, besser ab als 84 Prozent der Wettbewerber. Mit 11,4 Prozent hatte Leoni eine nahezu doppelt so starke Gewinnzunahme wie die gesamte Branche, die 5,3 Prozent verzeichnete.

Der zehnte Platz wurde doppelt vergeben...

Platz 10: Rainer Binder, Delticom-CEO

Mit 5,8 Prozent Gewinnzunahme konnte sich der Internet-Reifenhändler gegenüber 84 Prozent der Konkurrenz durchsetzen. Der Branchen-Durchschnitt lag bei 1,2 Prozent Gewinnzunahme. 



Platz 9: Dieter Zetsche

Der Daimler-Chef konnte sich mit dem Auto-Konzern gegen 85 Prozent der Wettbewerber durchsetzen. Im Vergleich zur Branchen-gewinnsteigerung von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr konnte er eine Gewinnzunahme (Ebit) von 9,8 Prozent verbuchen.

Platz 6: Axel Heitmann, Lanxess-CEO

Neun Prozent mehr Gewinn (Ebit) erzielte der Spezial-Chemie-Konzern. Damit lässt er den Branchendurchschnitt von 4,7 Prozent weit hinter sich. Lanxess konnte sich im Wettbewerb gegen 86 Prozent der Konkurrenz durchsetzen. Rang 6 muss sich heitmann allerdings mit zwei anderen Chefs teilen...

Platz 6: Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender Wacker Chemie

Der Wacker-Chef kann erfolgreiche 11,5 Prozent Gewinnsteigerung (Ebit) verzeichnen. Die Chemie-Branche hat im Durchschnitt nur 3,9 Prozent Gewinnsteigerung zustande gebracht. So konnte sich das Unternehmen gegen 86 Prozent der Wettbewerber durchsetzen.

Platz 6: Herbert Bodner, CEO Bilfinger Berger

Trotz schlechter Publicity durch den Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat es Herbert Bodner, Chef von Bilfinger Berger, auf Platz sechs der besten CEOs gebracht. Das Bauunternehmen konnte 2010 den Gewinn um 2,8 Prozent steigern. Im Branchen-Durchschnitt ist der Ebit nur um 0,2 Prozent gestiegen. Aus diesem Grund konnte Bilfinger Berger 86 Prozent seiner Wettbewerber hinter sich lassen.

Platz 5: Karl-Heinz Streibich, CEO Software AG

Unter Streibichs Führung konnte die Software AG ihren Gewinn im Vergleich zu 2009 um 6,8 Prozent steigern.

Platz 3: Norbert Reithofer, BMW-Chef

Mit Norbert Reithofer an der Spitze machte der Automobil-Konzern 60,5 Milliarden Euro Umsatz. Der Überschuss betrug 3,23 Milliarden Euro. Außerdem verkaufte BMW 56 Prozent mehr Autos nach Asien.

Platz 3: Olivier Elamine, Alstria-Chef

Durch Olivier Elamines Einsatz konnte sich Alstria gegen die Mehrzahl seiner 58 Wettbewerber behaupten. Mit einer Eigenkapitalquote von 49,8 Prozent und 200.000 Euro Jahresüberschuss erwies sich das Immobilien-Unternehmen als sehr erfolgreich. Der Umsatz betrug 89,1 Millionen Euro. Elamine setzt in seiner Strategie auf die Bereinigung von Portfolios.

Platz 2: Günther Cramer, CEO SMA Solar

SMA Solar ist Weltmarktführer für Wechselrichter, dem "Gehirn" jeder Solarstromanlage. CEO Cramer verzeichnete 2010 126 Prozent mehr Gewinn (Ebit) und 1,9 Milliarden Euro Umsatz. Das Unternehmen stellte 1500 neue Mitarbeiter ein. SMA Solar setzte sich gegen 91 Prozent der Wettbewerber durch.

Platz 1: Paul Hyland, Aixtron-Chef

Das beste Ergebnis für sein Unternehmen erzielte Paul Heyland, CEO des Anlagenbauers Aixtron. Im Jahr 2010 erreichte er 337 Prozent mehr operativen Gewinn, ein 385 Millionen Euro starkes Bargeldpolster und 784 Millionen Euro Umsatz. Seine Strategie lautet, die Fertigungstiefe zu senken. So konnte sich Aixtron gegen 93 Prozent der weltweiten Wettbewerber durchsetzen.

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