Kinderbetreuung Kinderleicht in die Selbstständigkeit

Marcus Bracht verdiente als Berater gutes Geld – und war unzufrieden. Er suchte nach dem Kick in seinem Leben und wagte sich in die Selbständigkeit. An Kinderbetreuung hätte er damals im Traum nicht gedacht. Heute betreibt er acht Kindertagesstätten und ist zufrieden.

Kirsten Ludowig | , aktualisiert

Marcus Bracht trägt eine randlose Brille, sein braunes Haar ist leicht zur Seite gegelt, in der rechten Hand hält er einen dauervibrierenden Blackberry und in der linken eine schwarze Laptoptasche. Das Hemd und die Krawatte sind sorgfältig auf den dunkelblauen Anzug abgestimmt. Auf den ersten Blick ist der 39-Jährige der klassische Managertyp. Wer ihn anschaut, sieht ihn im Büro, am Konferenztisch oder beim Geschäftsessen. Dann aber fällt der Blick auf seine Schuhe. Es sind elegante Lederschuhe - doch die stecken in großen, grünbraunen Filzpantoffeln mit kleinen rosa Blümchen.

Bracht steht in der Eingangshalle der LuKids Süd, einer von zwei Kinderkrippen des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen, und schlittert los - bis ein kniehohes Holzgatter ihm den Weg versperrt. Von der anderen Seite nähert sich mit einem laut quietschenden Dreirad der kleine Daniel. Der Zweijährige kracht gegen das Gatter. "Hey Daniel, don't do that", ruft eine Frauenstimme. Der Crashtest wirft den kleinen Mann nicht aus der Bahn. Er guckt für einen Sekundenbruchteil schuldbewusst, wendet dann abrupt, tritt wieder kräftig in die Pedale und entfernt sich laut quietschend. Bracht blickt ihm kurz hinterher, biegt in einen kleinen Aufenthaltsraum ein und wirft sein Sakko über einen der Stühle. Es ist neun Uhr morgens, sein Arbeitstag bei 30 Windelträgern beginnt.

Der Wunsch nach Selbstständigkeit

Im Oktober 2001 hängte Bracht seinen gut bezahlten Job als Unternehmensberater an den Nagel, um Kitas -also Kindertagesstätten - zu betreiben. Gemeinsam mit seinem Partner, Betriebswirt Axel Thelen, gründete er Educcare: eine gemeinnützige GmbH, die 113 Mitarbeiter beschäftigt und sich bis hin zum Firmennamen der frühkindlichen Bildung (education) und Fürsorge (care) verschrieben hat.

Das kaufmännische Duo hat bis dato bundesweit acht Kindertagesstätten geplant, aufgebaut und deren Trägerschaft übernommen. Darunter drei kommunale, drei betriebliche und zwei kombinierte Einrichtungen. Reich sind die beiden Gründer bis jetzt noch nicht geworden, aber mittlerweile können sie ihre Familien mit dem, was sie tun, ernähren. "Aus finanzieller Sicht hätte ich lieber in meinem alten Job bleiben sollen. Da habe ich eindeutig ein Minusgeschäft gemacht", sagt Bracht.

Mehr als sechs Jahre verdiente er als Berater gutes Geld, kam viel rum, war erfolgreich - und trotzdem nicht zufrieden. Ihm fehlte die innere Motivation, der Job erfüllte ihn nicht. Häufig konnte er mit den Projekten, die er betreute, wenig anfangen. "Ein Online-Portal für Erotikhändler aufbauen - das ist nicht das, wo ich sage: Hey, das ist mein Kick fürs Leben", erzählt er. Der Wunsch, ein Unternehmen zu gründen, schlummerte schon lange in ihm und wurde immer größer. Er wollte etwas Eigenes auf die Beine stellen, etwas bewegen. Was genau, das wusste er nicht. Nahe lag "etwas mit IT"; das bot sich als Wirtschaftsingenieur an. An Kinderbetreuung und große, grünbraune Filzpantoffeln mit kleinen rosa Blümchen hätte er damals nicht im Traum gedacht.

Schon als Halbwüchsiger bewunderte Bracht die Unternehmerfamilien in seiner Heimat Arnsberg, einer Lampen- und Leuchtenstadt im Sauerland. "Ich fand es toll, wie kleine Betriebe, die nur Drahtkörbe flechten, als auch große Kompletthersteller wie Trilux ihr eigenes Ding aufgebaut haben", erinnert er sich. Nach dem Abitur zog es ihn raus aus der Provinzstadt. Bracht konnte schon immer gut mit Zahlen umgehen und schrieb sich, zum Leidwesen seiner Eltern, die ihn gerne hinter dem örtlichen Bankschalter gesehen hätten, an der Uni Paderborn für Wirtschaftsingenieurwesen ein.

Mitte der 90er folgte der erste Job. Er bewarb sich als Trainee bei GE Compunet, heute Computacenter. Dort begegnete er zum ersten Mal seinem späteren Kompagnon Axel Thelen, der damals geschäftsführender Gesellschafter bei dem IT-Dienstleister war. "Ich kann mich noch gut an das Assessment-Center erinnern, in dem Marcus saß. Wir haben ihn sofort verpflichtet, denn ich habe schon damals in seinen Augen gesehen, dass da etwas brannte", erzählt Thelen.

Kinderbetreuung als Standortfaktor

Morgens um neun Uhr bei den LuKids Süd verliert Bracht nicht viel Zeit. Während Thelen für neue Aufträge sorgt, verantwortet er den laufenden Betrieb der Einrichtungen. Nach einer Vertragsverhandlung mit der Krippenleitung steht schon der angekündigte Besuch aus Bensheim vor der Tür. Die Vertreter der Stadt im Süden Hessens setzen auf Kinderbetreuung als Standortfaktor und planen in einem örtlichen Gewerbegebiet, in dem Firmen wie SAP und Suzuki sitzen, eine Kita.

Dorothee Zippmann ist dazugekommen und führt die potenziellen Neukunden durch die Einrichtung. Die markige Sozialpädagogin leitete 16 Jahre eine Kita bevor sie ihren sicheren Job kündigte und als pädagogischer Coach zu Educcare wechselte. Für Bracht ein Phänomen. "Mit Anfang 50 und diesem Erfahrungsschatz auf zwei Jungs zu setzen, die anfangs keine Ahnung von Pädagogik und Kinderbetreuung hatten - das ist mutig", sagt er.

Während die Stadtvertreter aus Bensheim eigens angefertigte Waschbecken und Toiletten in Bonsai-Größe bewundern, steht Bracht im Hintergrund. "Ich fühle mich in der Pädagogik wohl und kenne mich aus, aber nur bis zu einer bestimmten Tiefe. Deshalb ist es notwendig, dass Fachleute wie Dorothee die Führungen übernehmen", erklärt er.

Er hat seine große, mattsilberne Uhr abgestreift, knetet sie in den Händen und wartet auf seinen Einsatz - um spätestens 14.30 Uhr muss er im Zug zurück nach Köln sitzen. Wenn sich eins nach seinem Karrierewechsel nicht verändert hat, dann ist es der Termindruck. Einer der Stadtvertreter dreht sich um: "Natürlich müssen auch die Kosten stimmen", sagt er.

Bracht schiebt sich in den kleinen Personenkreis vor. "Kosten sind die notwendige Hürde", entgegnet der Ex-Berater und erläutert Bauinvestitionen, notwendige Zuschüsse von Kommune und Unternehmen sowie Elternbeiträge. Er scheut sich nicht, von "effizientem Wirtschaften" in Zusammenhang mit einem sensiblen Thema wie Kinderbetreuung zu sprechen. Bei den festen Pauschalen pro Kita-Platz ist seiner Meinung nach Kalkulationspotenzial gefragt. "Wir müssen genau schauen, wo wir Geld sinnvoll einsparen, das wir dann zum Beispiel in eines unserer Schwerpunktthemen, die Weiterbildung der Mitarbeiter, investieren können", erklärt Bracht.

Bei seinem ersten Arbeitgeber GE Compunet blieb Bracht fünf Jahre. Und obwohl er mit seinen Erfahrungen in der Systemberatung den Schritt in die Selbstständigkeit durchaus hätte wagen können, tat er es nicht. Er fühlte sich nicht bereit - auch bedingt durch den damaligen frühen Tod seines Vaters. Und so ging er für eine weitere Beraterstation nach München zu Capgemini. Eher zufällig traf Bracht seinen ehemaligen Chef bei GE Compunet, Axel Thelen, wieder. Der war gerade von diversen Auslandseinsätzen nach Deutschland zurückgekommen.

Kinderbetreuung als zündende Idee

Bei einem gemeinsamen Abendessen erzählte der Heimkehrer, mittlerweile Vater, begeistert von der Betreuung seines Sohnes in einem Kindergarten in Rio de Janeiro. Er verstrickte den damals noch kinderlosen Bracht in Diskussionen über individuelle Förderung, zweisprachige Erziehung, gesunde Ernährung, flexible Öffnungszeiten und vieles mehr. Für Bracht böhmische Dörfer, aber auf der Suche nach dem "Kick fürs Leben" ein Ohr wert.

Aus Thelens Ernüchterung über deutsche Kita-Verhältnisse wurde Tatendrang, und er schaffte es, Bracht mit seiner Geschäftsidee zu überzeugen. Gemeinsam wollten sie "frühkindliche Bildung neu denken", ein "zweites Zuhause für Kinder" schaffen: Und zwar nicht nur Elite-Kitas für Besserverdiener oder investitionsfreudige Unternehmen, sondern auch städtische Einrichtungen mit den ortsüblichen Kommunenzuschüssen und Elternbeiträgen. Die Herausforderung: Gleiches Geld, mehr Qualität.

"Natürlich war ich nicht absolut sicher, ob Marcus der richtige Partner war. Aber sein unbedingter Wille, Unternehmer zu sein, und seine Beharrlichkeit gaben mir ein gutes Gefühl", sagt Thelen. Auch Bracht selbst beschreibt sich als hartnäckig: als einer, der freiwillig den längeren Weg geht. Früher trainierte er Triathlon - er schwamm, radelte und lief kilometerweit. "Ich glaube, da habe ich gelernt zu kämpfen und durchzuhalten", vermutet er.

Mit knapp über 30 kündigte Bracht seinen Beraterjob und rief gemeinsam mit Thelen Educcare ins Leben. Doch nach der ersten Gründungseuphorie standen beide erstmal mit leeren Händen da. "Wir hatten überhaupt keine Ahnung. Wir sind ja keine Pädagogen", erinnert sich Bracht. Sie lasen eine Menge Bücher, sprachen mit Fachleuten, Behördenvertretern und Bekannten und ließen sich schließlich von erfahrenen Erziehungswissenschaftlern ein 144 Seiten starkes Bildungskonzept schreiben.

Bracht nutzte alte Kontakte und arbeitete nebenbei freiberuflich in der Beratung, um wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen. Denn der Findungsphase mit anschließender Educcare-Gründung im Jahr 2001 folgte eine für Start-ups relativ lange Durststrecke mit harten Rückschlägen und ohne Einkommen. Bracht fuhr zu Ausschreibungsterminen, stellte das Konzept vor, war hoch motiviert - und hielt am Ende eines Tages nicht selten die schriftliche Absage in den Händen. "Wenn man an Behördenvertreter rantritt, taucht man automatisch in ein politisches Gefüge ein. Da gelten andere Spielregeln als in Unternehmen. Das musste ich erstmal lernen", gesteht er.

So war die erste Einrichtung, die Educcare 2003 übernahm, auch keine städtische, sondern der Betriebskindergarten eines Biotechnologie-Unternehmens, dem das Geld ausgegangen war. Auf den ersten Blick ein denkbar schlechter Start, denn die Elternbeiträge allein reichten nicht, um die Einrichtung dauerhaft zu halten. Das Aus ließ nicht lange auf sich warten. "Im Nachhinein war es okay so, weil wir praktische Erfahrung gesammelt haben", sagt Bracht.

Krisen als Chance nutzen

"Zu Beginn hatten wir nichts als ein Konzept. Aber Eltern geben ihre Kinder nicht in die Obhut von zwei Anzugträgern." Es lohnte sich: Ein Jahr später bekam Educcare von der Stadt Stuttgart den Auftrag für ein erstes kommunales Projekt. Bracht ist noch heute erstaunt über die Innovationsbereitschaft des Jugendamtes, das nach dem Motto "Wir kennen euch nicht, ihr kommt auch noch aus Köln - aber egal" auf Educcare setzte.

Schon bald ging es an Aufbau und laufenden Betrieb der ersten, richtigen Kita und jetzt war der ehemalige Berater Bracht am Zug. "Natürlich ist Kinderbetreuung ein People-Business - es kommt sehr auf die Menschen an, die mit den Kindern arbeiten", sagt Bracht. "Aber Educcare setzt genauso auf Prozessund Qualitätsmanagement. Da kenne ich mich aus."

Bracht besucht jede der acht Educcare-Einrichtungen regelmäßig, ein- bis zweimal im Monat. Er bedauert, dass Kinderbetreuung in Deutschland noch kein Qualitätsthema ist. "Der Staat muss zunächst auf Quantität achten. Die Fachberatungen der Jugendämter betreuen zum Teil 50, 60 Einrichtungen. Da bleibt kaum Zeit, um wichtige Themen wie systematische Dokumentation oder Qualitätsmessung einzuführen", weiß er.

Bei Educcare soll der Auftraggeber, ob Stadt oder Unternehmen, wissen, was für eine Leistung er für sein Geld bekommt. Auch bei der BASF-Krippe LuKids Süd hängen im Eingangsbereich die Ergebnisse der letzten Befragung von Mitarbeitern, Eltern und Kindern - wenn letztere denn schon sprechen können. Wie man es von einem Ex-Berater erwartet: professionell aufbereitet in eine Power-Point-Präsentation mit Charts und Balkendiagrammen. BASF hatte die Krippenbetreuung im Jahr 2005 ausgeschrieben. Bei der Auswahl eines Betreibers legte Wolfgang Frosch, Leiter Sozialstiftung, Spenden und Kinderbetreuung bei BASF, auch Wert auf professionelle Strukturen. "Educcare hat mit seinem pädagogischen und unternehmerischen Konzept überzeugt", sagt er.

Mehr als nur ein Kindergarten

Nicht nur bei den LuKids Süd, sondern in allen EduccareKitas finden alle drei Monate Elterngespräche statt. Bracht ist mittlerweile Vater einer vierjährigen Tochter und weiß, wie wichtig der regelmäßige Austausch mit den Menschen ist, die viel Zeit mit dem eigenen Kind verbringen - und denen er vertrauen muss. Sein erstes Elterngespräch hatte er nach neun Monaten. Er wollte wissen, wo sein Kind steht und was es für Interessen hat.

Aber er hörte nichts Neues. Im Gegenteil: Er musste bestimmte Probleme selbst ansprechen. Und so machte er auf Schwächen in der Feinmotorik und bei der Konzentration aufmerksam; die Folgen einer Leukämie-Erkrankung, von der sich seine Tochter gerade erholt. "Es tut mir weh, dass Carlotta keine unserer Einrichtungen besuchen kann", sagt Bracht. Die letzten Jahre vom Berater zum Kita-Betreiber haben ihn verändert.

"Er hat mehr Freude an seinem Job. Er steht nicht nur an der Seite und sagt, was gemacht werden soll. Er kann es selbst ausprobieren - auch mit der Verantwortung, die dahinter steckt", sagt sein Partner Thelen. Die Stadtvertreter aus Bensheim sind wieder gegangen. Bracht sitzt, umringt von vier plaudernden Frauen, in dem kleinen Aufenthaltsraum und isst zu Mittag.

Es gibt Fisch, Reis und Möhrengemüse - kein exklusives Fünf-Gänge-Menü, sondern das, was die Kinder schon vor zwei Stunden auf den Tellern hatten; nur nachgewürzt. Wenn er heute ehemalige Beraterkollegen trifft und ihnen erzählt, dass er viel Arbeitszeit mit Windelträgern und Erzieherinnen verbringt, dann sagen die meisten: Aha. Und dann kommt gerne die Frage: Franchise, ne? "Nicht ganz", sagt er und lächelt in sich hinein. "Aber so sind sie, die Berater."

Marcus Bracht

Marcus Bracht wurde am 7. April 1969 in Arnsberg im Sauerland als Nesthäkchen mit zwei älteren Schwestern geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Universität Paderborn Wirtschaftsingenieurwesen. Bei seinem ersten Arbeitgeber, dem IT-Dienstleister GE Compunet (heute Computacenter), arbeitete er fünf Jahre in der Systemberatung. Nach weiteren eineinhalb Jahren bei der Unternehmensberatung Capgemini verabschiedete sich Bracht aus dem Beraterleben und gründete im Jahr 2001 mit seinem ehemaligen Chef Axel Thelen Educcare. Die gemeinnützige GmbH beschäftigt sich mit frühkindlicher Bildung (education) und Fürsorge (care): sie entwickelt, baut und betreibt Kindertagesstätten.

Mittlerweile ist sie Träger von acht Einrichtungen in Deutschland und beschäftigt 100 Erzieher. Die Firmenzentrale liegt mitten im Technologiepark im Kölner Westen; dort arbeitet das 13-köpfige Stammteam, bestehend aus den beiden Gründern, mehreren Pädagogen und Coaches sowie Assistenten für die Verwaltung. Erst kürzlich wurde eine Educcare-Einrichtung in Stuttgart als erste und bislang einzige Kindertagesstätte in das Netzwerk der Unesco-Projektschulen aufgenommen. Laut Unesco-Angaben leben die ausgewählten Einrichtungen in besonderer Weise internationale Verständigung, Nachhaltigkeit und interkulturelles Lernen vor. Bracht ist verheiratet und hat eine vierjährige Tochter namens Carlotta.

Kinderbetreuung: Klasse und Masse

Laut dem Statistischen Bundesamt bekommt jede deutsche Frau im Schnitt 1,37 Kinder (Stand 2007). Das ist vor allem dem Staat zu wenig und so arbeitet Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen verstärkt daran, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern und das Kinderbetreuungsangebot zu erweitern. Laut Kinderförderungsgesetz, das am 16. Dezember 2008 in Kraft trat, soll ab dem Jahr 2013 jedes Kind in Deutschland mit Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben.

Für den Ausbau der Einrichtungen stehen geschätzte zwölf Milliarden Euro zur Verfügung, die auch für die Verbesserung der Betreuungsqualität genutzt werden sollen. Die ist laut einer internationalen Vergleichsstudie des UN-Kinderhilfswerks Unicef in Deutschland vor allem bei den Ein- bis Sechsjährigen eher mittelmäßig: Die Bundesrepublik belegt lediglich Platz 14 von insgesamt 25. Das Ranking vom Dezember 2008 vergleicht den Versorgungsgrad mit Krippen und Kindergartenplätzen in 25 Industriestaaten, den Betreuungsschlüssel und die Erzieherausbildung. Auf den ersten drei Rängen liegen Schweden, Island und Dänemark.

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