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Jobprofil Was macht eigentlich ein Locationscout?

Martin Liebig arbeitet als selbständiger Locationscout für Film- und Fernsehproduktionen. Der 33-jährige ist ständig auf der Suche nach interessanten Kulissen, um Produktionen richtig in Szene zu setzen.

Christine Weißenborn | , aktualisiert

"Ich arbeite seit drei Jahren als selbstständiger Locationscout in Frankfurt am Main. Interessante Orte suche ich vor allem für Werbeproduktionen, zum Beispiel für den aktuellen Teekanne-Spot mit Steffi Graf. Vorher habe ich Produktion an der Filmhochschule Ludwigsburg studiert. Für den Beruf sollte man neugierig sein und keine Hemmungen haben, irgendwo zu klingeln oder reinzuplatzen.

Auch braucht man ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und einen Blick für Bilder. Ich habe sogar schon Toiletten gescoutet. Locations recherchiere ich im Internet über Designseiten oder Blogs. Oft kommen auch über die Homepage meines Arbeitgebers gute Vorschläge von Usern. Manchmal ist es schwierig, einen passenden Ort zu finden. Einmal sollte ich ein modernes Garagentor finden. Das hat einige Tage gedauert."

Name: Martin Liebig. Alter: 33 Jahre. Verdienst: 25000 bis 35000 Euro (selbstständig). Qualifikation: Diplom-Studium Film- und Fernsehproduktion

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