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Innovationsindex: Baden-Württemberg ist Forschungsland Nummer Eins

Innovationsindex Baden-Württemberg ist Forschungsland Nummer Eins

Baden-Württemberg ist die innovativste Region Europas. Das geht aus dem "Innovationsindex 2012" des Statistischen Landesamtes hervor. Dahinter folgen Bayern, Berlin und Finnland.

Wiwo.de | , aktualisiert

Baden-Württemberg ist Forschungsland Nummer Eins

Foto: alphaspir/Fotolia.com

In puncto Forschung und Neuerungen hat Baden-Württemberg in der Europäischen Union die Nase vorn. Laut dem Innovationsindex, den das Statistische Landesamt Baden-Württemberg gemeinsam mit der Stuttgarter Zeitung veröffentlicht, ist das Bundesland die Region mit dem eindeutig höchsten Innovationspotenzial.

Nach Angaben der Studie punktet Baden-Württemberg vor allem mit Investitionen in Forschung und Entwicklung, forschungsintensive Industriezweige und vielen Patentanmeldungen.

Innerhalb Baden-Württembergs sind Böblingen und die Landeshauptstadt Stuttgart besonders weit vorne. Insgesamt wurden im Ländle 16,4 Milliarden Euro im Bereich Forschung und Entwicklung investiert. Das sind 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukt. Das Statistische Landesamt hat dazu Daten der Europäischen Statistikbehörde Eurostat nach sechs Innovationskriterien ausgewertet, darunter Patentanmeldungen und Mitarbeiterzahl.

Regionaler Vergleich

Damit liegt die Region wie auch in den Vorjahren noch vor der französischen Hauptstadtregion Île de France. In der Untersuchung wurden 86 Regionen in den 27 EU-Ländern miteinander verglichen. Auf den nächsten Plätzen folgen Bayern, Berlin und Finnland, das Schweden gegenüber dem Index 2010 aus der Spitzengruppe verdrängt hat.

Schlusslichter der Studie sind die französischen Übersee-Gebiete, die dabei sogar noch hinter Bulgarien und Rumänien liegen. Auch in drei polnischen Regionen, der italienischen Region Isole (Sizilien und Sardinien) sowie in Griechenland ist die Innovationskraft sehr gering.

Schnelle Markteinführung entscheidend

Carmina Brenner, die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, warnte trotzdem vor Selbstzufriedenheit. "Baden-Württemberg kann sich als Hochlohnland im internationalen Technologiewettbewerb auf Dauer nur behaupten, wenn die Markteinführung von Innovationen schnell und erfolgreich gelingt", sagte sie in der Stuttgarter Zeitung. 

Werden ausschließlich die 27 EU-Staaten miteinander verglichen, so liegt Finnland vorne, wie die Stuttgarter Zeitung feststellte. Darauf folgen Dänemark und Schweden. Aufgrund der Schwäche von Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, des Saarlandes und Brandenburgs belegt Deutschland nur Rang vier.

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

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