Gute Führung "Vertrauensarbeit" sichert Jobs und Werte

Die Arbeit an Vertrauen in der Organisationsentwicklung von Unternehmen wird salonfähig: Denn fehlendes Vertrauen kostet Geld – das haben die vergangenen Wirtschaftskrisen gezeigt. Investition in Vertrauen bedeutet Wertsteigerung und Werterhalt des Unternehmens und der Mitarbeiter.

Gastbeitrag: Chris Neuhard | , aktualisiert


Foto: Andres Rodriguez/Fotolia.com

Früher: Scharfe Trennung

Es war einmal… eine Zeit, in der zwischen Managementkompetenz und Softskills unterschieden wurde. In der eine Führungskraft zuallererst an Zahlen, Daten und Fakten gemessen wurde. Auch persönliches Engagement, Zielstrebigkeit und Durchsetzungskraft galten als wichtige Voraussetzung für Führungskompetenz.

Und (nur) wenn dann noch Zeit war, kam etwas wie Sozialkompetenz hinzu.

Es hatte ein bisschen etwas zwischen Sozialromantik und einer von Organisationsentwicklern zum Selbstzweck propagierten These.

Heute: Gute Kombination

In den letzten fünf Jahren wurde diese Trennung, dieses "Entweder Du bist ein Manager oder eine Führungskraft" sukzessive ins Land der Fabelwesen vertrieben. Heute brauchen wir "Sowohl/Als auch"-Menschen in Führung, die in der Lage sind, vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen zu etablieren – mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre liefert eine eindrucksvolle Analogie: Im Herbst 2008 ging Lehman Brothers in Folge der Immobilienblase in den USA Pleite – die anschließende Interbankenkrise war schnell unter "Vertrauenskrise" bekannt. Und aktuell? Kämpft Griechenland um das Vertrauen der Märkte in sein Reformprogramm.

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