Generation Golf Generation Golf: Profitieren vom Wirtschaftsboom

Abu Dhabi, Dubai und Katar wachsen trotz Weltwirtschaftskrise. Eine Gruppe junger, flexibler Deutscher hat die Jobchancen bereits genutzt und ist die neue Generation Golf. Und die Emiratis suchen weiter - gut ausgebildete Ein- und Aufsteiger aller Fachrichtungen.

Claudia Obmann | , aktualisiert

Von der Wallstreet in die Wüste - als der deutsche Investment-Banker Robin Lohmann seinen Kollegen 2004 in Manhattan eröffnete, er kündige, um in Dubai Immobiliengeschäfte auf eigene Rechnung zu machen, erntete er ungläubiges Staunen. Vier Jahre später zählt der Immobilienhändler mit seiner Firma ACI Real Estate zu den 100 Top-Managern am Golf. Der 33-Jährige hat ein zentrales Problem der Großbaustelle Dubai gelöst: Die Emiratis kennen Straßennamen, aber keine Hausnummern. Briefe werden nur postlagernd zugestellt. Lohmann gab seinen Wolkenkratzern prominente Namen: Als Niki-Lauda- oder Boris-Becker-Business-Tower sind sie nun Landmarken für Besitzer, Bewohner und Besucher. Robin Lohmann hat seine Chance am Persischen Golf gesucht und gefunden. Allein in den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres hat der Gründer einen Umsatz von 2,5Milliarden Euro gemacht. Der Immobilienhändler ist nicht der Einzige, der sein Glück am Golf gemacht hat. In der Region, wo Öl und Gas reichlich vorkommen, herrscht statt Depression wie in den USA und Europa weiter Aufbruchstimmung. Mit den Gewinnen der vergangenen Jahre haben sich die Scheichs finanzielle Polster geschaffen. Kaum jemand rechnet mit einem Absturz der Konjunktur, die meisten Schätzungen sagen den Golfstaaten für 2009 ein Wachstum von vier Prozent voraus, nach knapp sechs Prozent im Jahr 2008.

Weiterhin Wachstum in der Region

Horst Draudt zum Beispiel, Direktor der renommierten, auf die Region spezialisierten Beratungsgesellschaft Dornier Consulting, bewertet die Lage zuversichtlich: "Mit einigen Abstrichen wird 2009 genauso vielversprechend wie die vergangenen Jahre." Und obwohl der Ölpreis von der Rekordmarke 150 Dollar pro Barrel zuletzt stark gefallen ist, wollen einige Herrscher ihre Fürstentümer und Königreiche in die Moderne katapultieren: Koste es, was es wolle. Für die nächsten fünf Jahre sind in den Staaten des Golfkooperationsrates, dem Saudi-Arabien, Kuweit, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Oman angehören, Projekte im Wert von 1900 Milliarden Dollar geplant oder bereits im Bau. 70 Prozent dieser 13-stelligen Summe entfallen allein auf die sieben Mitglieder der VAE und Saudi-Arabien. Nur 16Prozent der Investitionen betreffen Öl und Gas, zwei Drittel gehen in den Ausbau der Infrastruktur. Speziell die westlich orientierten VAE-Mitglieder Dubai und Abu Dhabi, aber auch der Nachbar Katar und der Inselstaat Bahrain haben einen Transformationsprozess eingeleitet - weg vom Öl, hin zu Tourismus, Logistik und Bildung.

Großflughäfen, ein Eisenbahnnetz, das die arabische Halbinsel überzieht, Kraftwerke - im Wüstensand entsteht eine Infrastruktur der Superlative. Und damit Tausende Jobchancen für Fachkräfte. Schätzungen anlässlich des von internationalen Personalberatungen wie der Hay Group und der Online-Jobbörse Monster unterstützten Kongresses "Middle East Human Resources Summit" gehen für die Golfstaaten von einem Bedarf von 1,5 Millionen zusätzlichen Beschäftigten bis 2020 aus.

Globalisierter Arbeitsmarkt

Bauarbeiter aus Pakistan, Putzfrauen von den Philippinen, Nannys aus Namibia, Ingenieure aus Deutschland, Köche aus Frankreich, Manager aus Ägypten. Dubai wirkt zwar schon heute wie der Inbegriff des globalen Dorfs, doch der schöne Schein trügt. In allen Scheichtümern existiert eine starre Drei-Klassengesellschaft: Die Abkömmlinge der Beduinen bleiben meist unter sich, sie sprechen Arabisch, alle anderen Englisch. Auf der zweiten Hierarchiestufe stehen die gut ausgebildeten Ausländer aus dem Abendland. Auf der untersten Stufe kommen Abertausende Niedriglohnarbeiter. Der geringschätzige Umgang mit Personal hat Tradition. "Ein Kamel oder ein Jagdfalke haben für die Nachkommen der Beduinen, denen die Tiere das Überleben in der Wüste sicherten, einen höheren Stellenwert als ein Mensch", sagt Gabriele Mertens, die Generalsekretärin des deutschen Raphaels-Werks, das Auswanderer und Expatriats berät.

Ein Deutscher in diesem Heer an Arbeitskräften ist David-Benjamin Kahl. Der Ingenieur baut mit an der Sports City im riesigen neuen Vergnügungspark Dubailand, dem Disneyland Dubais. Vor eineinhalb Jahren bot ihm sein deutscher Arbeitgeber, die Max Bögl Bauunternehmung, den Auslandseinsatz an. Der Bau des Mehrzweckstadions klang für den heute 27-Jährigen so spannend, dass er "sofort einwilligte". Stolz ist er darauf, was er auf der Großbaustelle täglich leistet: "Wer ranklotzt, kann richtig was erreichen".

Generation Golf

Kahl gehört wie Immobilienhändler Lohmann zur Generation Golf: junge, gut ausgebildete Jobnomaden, die das Abenteuer und das Geld suchen und dabei extrem pragmatisch und ambitioniert vorgehen. Die Zahl der Bundesbürger am Golf ist noch relativ klein. Schätzungsweise knapp fünf Millionen Einwohner zählen die VAE - etwa so viel wie Berlin und sein Umland. Davon sind rund 10 000 Deutsche. In Bahrain und Katar kommen noch mal jeweils ein paar Hundert hinzu. Genauere Erhebungen gibt es nicht. Ihre neue Heimat auf Zeit hat sich aus dem Gestern ins Übermorgen katapultiert. Seitdem das Öl sprudelt, hat sich das Leben für die Emiratis enorm verändert, sie lassen inzwischen arbeiten statt selbst anzupacken. Gabriele Mertens sagt: "Der Arbeitsmarkt am Golf ist noch immer im Aufbau und wird von Ausländern dominiert. Rund 90 Prozent der Arbeitnehmer in den VAE sind keine Einheimischen."

Gefragt sind Ingenieure, Manager und Handelsvertreter, und inzwischen werden auch Professoren und Wissenschaftler gesucht. Denn die Herrscher investieren in die Bildung. "Deutsche werden sehr wegen ihrer Zuverlässigkeit und Gründlichkeit geschätzt", sagt Mertens. Zwar sind die Emirate wegen ihrer strengen Einreisebestimmungen kein Auswanderziel wie die USA; Aufenthalte sind zeitlich immer befristet. Doch die Zahl der von Firmen entsandten Mitarbeiter steigt stetig. Ob Hoch-, Tief- oder Anlagenbauer, Konsumgüterhersteller, Krankenhausbetreiber, Messeveranstalter oder Hoteliers: Lukrative Geschäfte wittern die Manager aller Branchen. Von der Vorwärtsstrategie der Golfregion profitieren deutsche Firmen besonders. Ihre Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich seit 2000 auf 5,8 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

Steuerfrei am Golf

Selbst Wallstreet-Banker sind inzwischen offen für einen Jobwechsel an den Golf. "Vor ein, zwei Jahren haben mich meine alten Arbeitskollegen noch belächelt, heute kommen sie nach", erzählt Immobilienhändler Robin Lohmann. Wer gut gebildet ist, hart arbeitet und keine Angst hat, sein gewohntes Umfeld zu verlassen und sein Leben einer islamisch geprägten Welt anzupassen, der verdient ähnlich gut wie zuhause - allerdings steuerfrei. Brutto ist am Golf gleich netto.

Von den Emiraten auf der Arabischen Halbinsel ist es vor allem Dubai, das auf ausländische Arbeitskräfte wie ein Magnet wirkt. Nirgendwo sonst auf der Welt werden spektakulärere Bauwerke errichtet. Der erste Streich des staatseigenen Baukonzerns Nakheel war die künstliche Insel in Palmenform "The Palm Jumeirah". Der zweite wird der höchste Wolkenkratzer der Welt sein, der rund 800 Meter hohe "Turm von Dubai". Und der dritte: eine zwölfspurige Hängebrücke, die die Stadtteile Burj Dubai und Deira verbindet. Die Golden Gate Bridge in San Francisco ist dagegen ein zierlicher Steg.

Der Wahnsinn geht im Inneren weiter. Dubais neue Mega-Mall "The Dubai Mall" ist das zweitgrößte Einkaufszentrum der Welt. Sie beherbergt außerdem ein begehbares Aquarium mit 33000 Meerestieren inklusive 400 Haien, eine Indoor-Eislaufbahn von olympischen Ausmaßen sowie den größten überdachten Goldmarkt der Welt. Nach Dubai pilgern die Powershopper wie die Gläubigen nach Mekka. Wo so viel Konsum und Kommerz aufeinandertreffen, wird aus Dubai "Do buy" - "Kauf ein".

Handelszentrum Dubai

Die Weltwirtschaftskrise hat die Vorwärtsstrategie des Herrschers von Dubai, Scheich Mohammed, bisher nicht gestoppt. Lediglich einige Prestigeprojekte werden aufgeschoben. So etwa die Landgewinnung für weitere künstliche Inseln von mehr als 440 Quadratkilometern, die Unterkünfte für rund 750000 Menschen schaffen soll. Der Masterplan steht nach wie vor. Er sieht vor, dass sich der Wüstenzwerg zum touristischen und medizinischen Zentrum, zur Handels- und Transport-Drehscheibe zwischen Europa und Asien sowie zum Hotspot für Kongresse, Internet und Biotechnologie etabliert.

Diese Strategie hat in den vergangenen zehn Jahren in Dubai für ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 8,6 Prozent gesorgt. 2008 sollen es nach Schätzungen trotz der weltweiten Finanzkrise immerhin noch sieben Prozent gewesen sein. Der Konkurrenzkampf mit den anderen Golfstaaten ist dabei entbrannt. Denn auch in Abu Dhabi, Katar und Bahrain entstehen künstliche Inseln, die Qatar Pearl und Abu Dhabis Yas Island heißen, sowie riesige, glamouröse Touristenattraktionen, edle Shoppingmalls, Null-Steuer-Industrieparks für High-Tech und internationale Flughäfen.

Wirtschaftlich ist aber auch am Golf nicht alles Gold, was glänzt. Die Konjunktur blüht vor allem wegen der Baubranche und des Tourismus. Immerhin hat sich die Zahl der Hotelbetten in Dubai in zehn Jahren von knapp 30000 auf 57500 gesteigert. Im Jahr 2010 sollen bereits zehn Millionen Touristen die Glitzermetropole besuchen, obwohl die Refinanzierung weiterer Attraktionen momentan wackelt. Beobachter, etwa von der Deutschen Orient-Stiftung, sind sich jedoch sicher, dass die Gemeinschaft am Golf ihren Primus Dubai nicht im Stich lassen wird. Gerüchte, dass Abu Dhabi mit einer Milliarden-Finanzspritze aushelfen soll, werden von offiziellen Stellen nicht kommentiert. Es spricht ausschließlich der Scheich, und das erst nach Beratungen mit den wichtigsten männlichen Stammesangehörigen.

Zur Arbeit durch die Wüste

Dubai, das Land der Extreme, erlebt auch Ferdinand Storz täglich. Der Deutsche saniert im Emirat Sharjah eine wilde Mülldeponie, um für das übervölkerte Emirat Bauland zu gewinnen. Sharjah ist die "Schlafstadt" von Dubai, zirka 30 Kilometer nördlich gelegen und von Pendlern bevorzugt. Denn Wohnen ist in Dubai teuer. Ein 30 Quadratmeter kleines Apartment kostet rund 2000 Euro. Die Küstenstraße zwischen Dubai und Sharjah ist oft verstopft, die Fahrt kann bis zu fünf Stunden dauern. Wer ein Allradfahrzeug wie Storz hat, fährt gleich durch die Wüste - auf die Gefahr hin, im Sand stecken zu bleiben. Doch selbst "wenn ich mein Auto eine Stunde lang ausgraben muss, habe ich noch immer zwei Stunden gewonnen", sagt der junge Ingenieur.

Er ist mit einem klaren Ziel an den Golf gekommen. Er nutzt das System aus, eben so, wie es ihn ausnutzt. Der 28-Jährige will sich das Startkapital für eine eigene Jugendherberge in Australien verdienen und ging das Vorhaben unkonventionell an. Nachdem er von einer Weltreise zurückgekehrt war und keine Arbeit fand, schaltete er eine Anzeige in einer deutschen Zeitung. Sein Stellengesuch brachte ihm den Job als Entwicklungsingenieur. "Gut 5500 Euro pro Monat verdiene ich, davon kann ich locker 3000 bis 4000 Euro zurücklegen, weil mein Arbeitgeber mir auch noch Wohnung, Auto und Handy stellt." Seit zwei Jahren teilt sich der flexible Globetrotter mit Kollegen eine Villa samt Swimmingpool und Tennisplatz.

Harte Umgangsformen

So idyllisch wie in seinem neuen Zuhause auf Zeit geht es auf seiner Arbeitsstelle aber nicht zu: Rund sieben Millionen Kubikmeter Müll gilt es zu recyceln. Im Sand stecken Betonblöcke, halbe Autos, Klimaanlagen. Storz hat ein Riesensieb konstruiert, das die gröbsten Brocken herausfiltert. Kleinere Abfälle müssen Arbeiter danach noch am Förderband aussortieren. "Weil diese Deponie schon mehr als 30 Jahre alt ist, stinkt der Müll wenigstens nicht mehr", sagt Storz. Am Müllband arbeiten vor allem Inder und Pakistani. Unter den Fachkräften ist Storz der einzige Deutsche, die anderen Expats kommen aus Syrien und dem Irak. "Die haben ein anderes Verständnis von Führung als wir Europäer. Die schlagen ihre Untergebenen zum Teil auch, um sie zu erziehen", erzählt der Deutsche. Er selbst hat ein Bonussystem eingeführt, um die Überstunden aller Kollegen zu reduzieren. "Man stumpft entweder ab, oder man wird zum Rassist, wenn man länger hier zu tun hat", sagt der gelernte Systemmechaniker.

Der Unmut unter den Arbeitern regt sich. Speziell auf den Baustellen steckt sozialer Sprengstoff. Immer wieder revoltieren die Arbeiter, die aus Pakistan oder Bangladesh stammen und nur rund 200 Euro im Monat verdienen. Sie beklagen sich über die langen Arbeitszeiten und die niedrigen Löhne - die sie teilweise nicht einmal erhalten. "Viel vom Prunk und Protz wird auf dem Rücken der Armen errichtet", berichtet auch Bauingenieur Kahl aus der Sports City.

Risikos im Job

Wer zur Generation Golf gehört, macht Kompromisse - und zwar auch bezogen auf den eigenen Job. "Denn die Gefahr, von jetzt auf gleich gefeuert zu werden und das Land verlassen zu müssen, ist groß", sagt Gabriele Mertens vom Raphaels-Werk. Gewerkschaften oder politische Bewegungen sind nicht erwünscht. Der Kulturwechsel ist gravierender, als wenn man als Deutscher zum Beispiel nach Südafrika geht. Denn der Islam ist nicht nur die dominante Religion in den Emiraten, sondern bestimmt auch die Gesellschaftsordnung. Der Koran reicht bis in die Gesetzgebung hinein.

Auf dem arabischen Arbeitsmarkt gelten völlig andere Spielregeln: von der nicht existierenden Arbeitslosenversicherung über spontane Feiertagsanordnungen bis hin zum existenzgefährdenden Kündigungsrecht. "Es ist sträflicher Leichtsinn, einfach per Telefon oder E-Mail einen Arbeitsvertrag abzuschließen", sagt Mertens. Sie rät dazu, eine internationale Personalvermittlung oder eine deutsche Anwaltskanzlei mit Niederlassung im Mittleren Osten einzubeziehen. Eine Spezialität ist auch das in der Golfregion vorgeschriebene System des einheimischen Sponsors. Nur ein Einheimischer kann für einen Ausländer Behördengänge übernehmen und eine Arbeitserlaubnis beschaffen. Das "local Sponsoring", das bei Angestellten der arabische Arbeitgeber übernimmt und bei Selbstständigen die deutsche Außenhandelskammer, ist umstritten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisiert Willkür, Machtmissbrauch und Freiheitsberaubung, wenn etwa reisewillige Ausländer erst beim Sponsor um Erlaubnis und um ihren Pass bitten müssen.

Auch wer die 38-Stunden-Woche und die ausgeglichene Work-Life-Balance braucht, wird am Golf nicht glücklich. Wegen der langen Arbeitszeiten ist "die Fluktuation extrem hoch", erzählt Sandra Knauf. Die Leverkusenerin leitet beim Porsche-Händler in Dubai die Reparaturannahme (siehe Porträt Seite 25). "Der Aufenthalt in Dubai ist bei den meisten zeitlich befristet. Das macht das Miteinander häufig recht oberflächlich. Wenn man in kurzen Abständen Leute wieder gehen sieht, wird man zurückhaltender", sagt die 31-Jährige.

Expats finden über deutsche Stammtische oder über virtuelle soziale Netzwerke wie Facebook zueinander. Telefonnummern weiterzugeben, um sich fürs Quad-Rennen oder Grillen in der Wüste, Kitesurfen oder Schnorcheln im badewannenwarmen Golf zu verabreden, ist Volkssport Nummer eins unter den Expats. "Mit meinen Freunden kann ich die Schickimicki-Events mitmachen oder einfach nur in der Barasti-Strandbar chillen." Vom Diwan der bei den westlichen Ausländern beliebten Bar aus nahm Sandra Knauf im Dezember an der Party teil, mit der das Luxushotel Atlantis seine Eröffnung feierte. Das nächtliche Feuerwerk - angeblich das größte der Welt - kostete rund 20 Millionen Dollar.

Jung und erfolgreich

Da am Golf nicht nur gearbeitet, sondern auch gut gelebt und ausgiebig gefeiert wird, bieten Hotel- und Veranstaltungsmanagement großes Jobpotenzial. Das neue Hotel Atlantis, in dem sich der internationale Jetset trifft, beschäftigt mehr als 3000 Mitarbeiter aus 42 Nationen. Speziell in der Tourismusindustrie oder im Hotel kann "der Führungsnachwuchs eine unglaubliche Karriere machen, aber man muss auch hart arbeiten", sagt Bernd Knaier. Er besucht die Hotelfachschule der Jumeirah-Gruppe in Dubai. Die Zukunftsaussichten sind für den Bayern sehr gut: Ein hoher Prozentsatz der Absolventen bleibt bei der Hotelkette. Der Bedarf ist groß. Ständig werden neue Nobelherbergen eröffnet, und die Emiratis wollen die Fachleute, die sie so aufwendig geschult haben, nicht verlieren. Den Trend, junge Leistungsträger zu halten , aber insgesamt bei der Einstellung deutlich wählerischer als bislang vorzugehen, belegt auch eine aktuelle Studie unter den Arbeitgebern der Golfregion von Gehaltsspezialist Hewitt. Studienleiter Debabrat Mishra sagt: "Ein größerer Teil des Gesamtbudgets dient dazu, außergewöhnliche Leistungen zu honorieren."

Der Leistungsdruck hat sich erhöht. Und so mancher Expat, der von einem deutschen Arbeitgeber an den Golf entsandt wurde, kann nicht mehr brutto für netto einstreichen. Der Grund: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat das Doppelbesteuerungsabkommen mit den VAE nicht verlängert und kassiert nun von den noch zuhause Gemeldeten Steuern. Die Einkommenssituation vieler Expats hat sich dadurch verschlechtert. Denn: Hohe Mieten, Steuern auf Serviceleistungen oder Straßenmaut sowie die teuren Lebenshaltungskosten minderten schon den bisherigen Steuervorteil. "Wenn man in Deutschland noch Abgaben zahlen muss, wird die Entsendung zum Nullsummenspiel", sagt Till Hohmann. Der 37-jährige Niedersachse leitet bei der Werbeagentur Memac Ogilvy & Mather Advertising in Dubai den Kreativbereich. Wie seine 180 Mitarbeiter hat er einen lokalen Arbeitsvertrag, so dass ihn die deutsche Besteuerung nicht trifft.

Ob Expat oder Angestellter vor Ort: Die Generation Golf muss auf viele Errungenschaften des modernen Lebens verzichten. Billigflüge oder Internet-Telefonie gibt es in den Emiraten nicht. In Abu Dhabi ist die Telefon- und Chat-Software Skype, mit der sich gut und günstig Anschluss an die Heimat halten ließe, sogar verboten. In den Emiraten herrschen insgesamt strenge Sitten. "Im Fastenmonat Ramadan haben Restaurants außerhalb der Hotels geschlossen und die Arbeitszeiten werden vorschriftsmäßig auf zehn bis 16 Uhr gekürzt", sagt Dominik Plewka. Der gebürtige Essener fing vor knapp einem Jahr nach seinem BachelorAbschluss in Betriebswirtschaft bei ACI Real Estate als Praktikant an und ist inzwischen zum Vorstandsassistenten von Robin Lohmann aufgestiegen. Auch wenn die Fastenregeln für Muslime gelten, sollten Andersgläubige religiöse Gefühle nicht verletzen. "Eine Wasserflasche unterm Arm tragen oder ein Eis auf der Straße lecken, das geht dann nicht", sagt der 22-Jährige. "Wir haben während des Ramadan sogar einen Schokoriegel in einem separaten Raum gegessen."

Harte Sitten

Bei nackter Haut kennt die Sittenpolizei kein Pardon. Selbst freizügige Magazinseiten werden als Pornografie ausgelegt. Der Besitz wird streng bestraft. Einem britischen Pärchen, das in Dubai - dem weitaus liberalsten Emirat - am Strand auf frischer Tat ertappt wurde, drohen 18 Monate Haft wegen sexueller Handlungen außerhalb der Ehe, Trunkenheit in der Öffentlichkeit und Erregung öffentlichen Ärgernisses. Ein Joint wie im Amsterdamer Coffeeshop ist verboten, die Wasserpfeife dagegen erlaubt. Auf Drogenhandel steht die Todesstrafe.

Die Gesamtlage ist unübersichtlich. Während zum Beispiel in Sharjah Alkoholverbot herrscht, erlauben andere VAE-Mitglieder nicht-muslimischen Ausländern in bestimmten Hotels Alkohol zu trinken. Wer sein Feierabendbierchen zuhause in Dubai genießen will, muss zuvor eine Alkohollizenz beantragen und es in speziellen Läden kaufen. Da kommen dann aber 30 Prozent Alkoholsteuer drauf. "Deshalb macht jeder, der ins Ausland fliegt, ausgiebige Einkäufe im Duty-Free-Shop", erzählt der 22-jährige Plewka. Immobilienhändler Robin Lohmann, Bauingenieur David-Benjamin Kahl, Porschehändlerin Sandra Knauf, Hotelmanager Bernd Knaier, Müllentsorger Ferdinand Storz, Vorstandsassistent Dominik Plewka - sie sind Teil der Generation Golf. Sie genießen einen hohen Lebensstandard und die Exotik der Emirate, gehen dafür aber auch Kompromisse ein. Dass die Gruppe wächst, ist garantiert. Robin Lohmann lädt Krisen-Flüchtlinge ein: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Was kann man in fünf Jahren in Deutschland schon verpassen?"

"Wer ranklotzt, kann richtig was erreichen."

David-Benjamin Kahl, 27, Bauingenieur der Sports City "Seit eineinhalb Jahren bin ich in Dubai. Unser Projektteam ist verantwortlich für den Stadionbau in der neuen Sports City, einem Teil des Vergnügungsparks Dubailand. Das Design wurde in Deutschland entworfen. Die Fertigstellung verzögert sich jedoch, weil die Kapazität des Mehrzweckstadions mehrmals erweitert wurde: Ursprünglich waren 30 000 Besucher geplant, nun bauen wir Plätze für die doppelte Anzahl. Ab und zu fliegt der Regierungschef, Seine Königliche Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum mit dem Helikopter über die Baustelle, um den Fortschritt selbst in Augenschein zu nehmen. Als mich mein Vorgesetzter damals fragte, ob ich nicht das Projektmanagement vor Ort in Dubai unterstützen will, willigte ich ohne zu zögern ein. Wir arbeiten hier in einem arabisch-deutschen Gemeinschaftsunternehmen. Vom arabischen Top-Manager bis hin zum indischen Arbeiter herrscht ein vielfältiger Mix von Nationalitäten und Umgangsformen. Das Führen von Mitarbeitern funktioniert hier ganz anders - zwei Managementsysteme prallen aufeinander. Die Araber und Inder bedienen sich des Prinzips der Unterdrückung und der sehr straffen Führung. Wir Europäer dagegen versuchen, unsere Mitarbeiter zu motivieren, damit sie ihre Ideen einbringen und so mehr leisten. Doch das sind zum Beispiel die Inder der niederen Arbeiterkaste überhaupt nicht gewohnt. Um voranzukommen, ist hohe interkulturelle Kompetenz gefragt. Kleine Erfolge kosten hier manchmal sehr viel Kraft. Doch wer ranklotzt, kann auch richtig was erreichen. Ich habe keine Angst um meinen Job, aber die Wirtschaftskrise sorgt dafür, dass Schaumschläger rausfliegen. Das hohe Gehalt macht die Entbehrungen nur bedingt wett. Man hat wenig Freizeit und ein mageres kulturelles Angebot. In Europa könnte ich ja mal fürs Wochenende nach Paris oder Prag fliegen. Das geht hier nicht. Wenn jetzt noch die Doppelbesteuerung greift, dann wird es für entsandte Mitarbeiter wie mich, die noch in Deutschland gemeldet sind, bitter."

"Hier stimmt das Gesamtpaket."

Sandra Knauf, 31, Teamleiterin Service beim größten Porsche-Händler der Welt "Ich habe als Groß- und Außenhandelskauffrau bei einem Porsche-Händler in Köln gearbeitet und mir gar nicht erträumen lassen, ins Ausland zu gehen. Doch dann kam über einen Freund das Angebot in Dubai für drei Tage Probe zu arbeiten. Das war mal was anderes und hat mir sofort Spaß gemacht. Das Gesamtpaket stimmte. Innerhalb von vier Monaten habe ich meine Zelte im Rheinland abgebrochen. Meine Wohnung ging komplett via Internet an ein Rückkehrer-Pärchen aus den USA weg. Als ich Ende September 2007 am Flughafen in Dubai ankam, bekam ich den Schlüssel zu meinem neuen Domizil und einen Scheck zum Möbelkauf. Eine Woche später stand mein Firmenwagen, ein Beetle, vor der Tür. Mein Arbeitgeber bezahlt mir auch meine Benzinkosten - auch wenn eine Tankfüllung hier grade mal rund 13 Euro kostet. In Köln habe ich im fünften Stock eines Altbaus mit Treppen gewohnt, und zur Arbeit bin ich geradelt. Hier ist man regelrecht überrascht, wenn man mal eine Treppe benutzen muss. Draußen bewege ich mich keinen Meter ohne Auto, denn Dubai ist eine weitläufige Stadt. Die Verkehrsteilnehmer aus aller Herren Länder legen allerdings gefährlicherweise die Verkehrsregeln ganz nach ihrem persönlichen Geschmack aus. Mein typischer Arbeitstag dauert von sieben bis 20 Uhr. Um einen Ausgleich zu bekommen, gehe ich in ein klimatisiertes Fitness-Studio. In Dubai ist es nicht üblich, einen Spaziergang zu machen. Höchstens in den Wintermonaten kann man mal im Freien joggen, im Sommer fällt das wegen der brutalen Hitze aus - bis zu 50 Grad Celsius im Schatten. Das Leben insgesamt unterscheidet sich kaum von zuhause. Bevor ich herzog, dachte ich, als Frau würde man vielleicht benachteiligt in einem muslimischen Land, und meine Eltern befürchteten, dass die religiösen Vorschriften mich einengen könnten, aber das ist glücklicherweise überhaupt nicht so."

"Es gibt beste Chancen, sich selbstständig zu machen."

Robin Lohmann, 33, Immobilienhändler und Chef von ACI Real Estate "Anfang 2004 habe ich als Investment-Banker für meinen früheren Arbeitgeber in Dubai analysiert, wie eigentlich ein Araber sein Geld investiert. Ergebnis: Er steckt es in lokale Immobilien. Das war für mich die Chance, mich selbstständig zu machen und am Golf eine neue Karriere zu starten. Ich gründete die ACI Real Estate, die heute zu den führenden Immobilienunternehmen in Dubai zählt. Ich beschäftige inzwischen rund 60 Mitarbeiter und mit mehr als 25 Großprojekten habe ich allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2008 rund 2,5 Milliarden Euro umgesetzt. Die diversen Auszeichnungen, die ich für mein Tower-Branding-Konzept erhalten habe, bei dem Sport-Legenden wie Boris Becker oder Michael Schumacher den von uns vermarkteten Wolkenkratzern, Sportzentren und Geschäftskomplexen ein Gesicht verleihen, helfen mir dabei, Beziehungen zu weiteren finanzstarken Investoren in den Emiraten, aber auch anderswo zu knüpfen. Kontakte sind hier enorm wichtig, um Geschäfte zu machen. In Deutschland reden wir jahrelang über Steuersenkungen - hier zahle ich als Unternehmer erst gar keine Abgaben. Es ist ein guter Zeitpunkt, sich in der Wachstumsregion am Golf selbstständig zu machen. Zum Beispiel mit Gebäudemanagement, da fehlt den Leuten hier die Erfahrung: Es gibt hier so viele Wolkenkratzer - bei denen auch mal die Klimaanlage oder der Aufzug ausfallen kann. Dann sind Profis gefragt. Allerdings muss man als Gründer auch Startkapital mitbringen. 20 000 Euro reichen da nicht. Für die Zukunft kann ich mir auch vorstellen, deutsche Mittelständler zu beraten, die wie ich mit den Scheichs Geschäfte machen wollen."

"Diese Hotelfachschule im Lebenslauf ist einzigartig."

Bernd Knaier, 26, angehender Hotelmanager, Student an der Emirates Academy of Hospitality Management "Nach meiner Ausbildung zum Hotelkaufmann in Frankfurt und einem Jahr Arbeit in einem Hotel in Chicago wollte ich studieren. Die Hotelfachschule der Kette Jumeirah in Dubai, zu der auch das Luxushotel Burj Al Arab gehört, bot das überzeugendste Studienprogramm. Von Amerika aus habe ich mich mit Zeugnissen und einem Motivationsschreiben beworben, habe einen Toefl-Test und ein telefonisches Bewerbungsgespräch absolviert - und einen von 100Plätzen pro Jahr erhalten. Seit Ende 2007 lebe ich mit 300 weiteren Studenten auf dem Campus - einem kleinen Dorf mit Supermarkt, Restaurants und Swimmingpool. Ich bewohne während der acht Semester ein Apartment im Männerblock. Denn wir Studenten, darunter eine Handvoll Deutsche, müssen Anstandsregeln beachten. So leben Frauen und Männer, die nicht verheiratet sind, getrennt. Besuche sind zwar verboten, werden aber geduldet. Arabisch-Kenntnisse brauchen wir nicht. Denn die meisten Dozenten sind internationaler Herkunft, die Vorlesungen werden von Sonntag bis Donnerstag auf Englisch abgehalten. Auf meinem Unterrichtsplan stehen Fächer wie Qualitätsmanagement, Marketing und Bilanzierung. In den ersten Semestern mussten wir jeweils zehn Schichten in Dubais Top-Hotels absolvieren - Rezeption, Küche, Housekeeping, Restaurant. Das war sensationell, denn ein einziges Hotel hat hier locker mal 20 verschiedene Restaurants und Bars. Der Luxusanspruch und der Service liegen am Golf um etliche Level höher als in Deutschland. Klar, habe ich Heimweh, trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass ich in den nächsten fünf bis zehn Jahren dauerhaft nach Hause zurückkehre."

Bildung aus Germany

Für die Scheichs ist Wissen der Rohstoff von morgen, und die Bildungsvermittler kaufen sie ein. Mit amerikanischen und britischen Universitäten kooperieren sie bereits, aber auch die deutschen Hochschulen sind gefragt. So hat gerade im Sultanat Oman die RWTH Aachen die German University of Technology gegründet. In Saudi-Arabien will die TU München mit der King Abdullah University of Science and Technology zusammenarbeiten. Um die internationale Wissenschaftselite anzulocken, spendiert der König 12,5 Milliarden Dollar.

Mit der Abu Dhabi University kooperieren die Universität Bonn und die TU München, eine medizinische Fakultät inklusive Uni-Klinik soll entstehen. Mit der RWTH Aachen soll ein Forschungs- und Bildungszentrum betrieben werden. Dubai protzt mit dem "Knowledge Village". Der Herrscher hat eine Zehn-Milliarden-Dollar-Stiftung für Forschungszwecke angekündigt. Die Uni Erlangen-Nürnberg und die FU Berlin wollen ihre Kontakte zum Gulf Research Center mit Schwerpunkt Sozialwissenschaften ausbauen. Und die Hochschule Wismar will mit der Dubai Maritime Academy kooperieren. Auch Katar hat eine "Education City" hochgezogen, um zukünftig IT-Experten, Ingenieure, Ärzte und Diplomaten ausbilden zu können.

Steuerparadies:

Die Tücken meiden! Ausländer benötigen einen einheimischen Bürgen, um eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Diese ist meist auf die Dauer des Jobverhältnisses befristet. Erst mit dem Arbeitsvisum lässt sich ein Wohnvisum beantragen. In den VAE muss man keine direkten Steuern zahlen. Doch neuerdings müssen von Firmen entsandte Mitarbeiter, die ihre Wohnung behalten, das am Golf verdiente Gehalt in Deutschland versteuern. Arbeitstage von sieben bis 20 Uhr sind üblich, maximaler Urlaub pro Jahr: 20 Kalendertage. Wer gegen den Willen des lokalen Arbeitgebers kündigt, kann mit einem sechsmonatigen Arbeitsverbot belegt werden. Gegenüber Ausländern werden außerdem Einreiseverbote bis zu einem Jahr ausgesprochen. Eine Pflicht zur Krankenversicherung gibt es nur für Hilfsarbeiter.

Einige arabische Anbieter wie die Expat Services Dubai Branch (www.expatservices.ae) haben Policen für Ausländer im Programm. Die meisten Deutschen schließen jedoch eine internationale Auslandskrankenversicherung ab, etwa bei der Allianz Worldwide Care (www.allianzworldwidecare.com). Für einen Mann zwischen 25 und 35 kostet das rund 2500 Euro jährlich. Die Beiträge sind selbst zu zahlen, es sei denn eine Arbeitgeberbeteiligung wird vertraglich vereinbart. Wer aus der deutschen Rentenversicherung ausscheidet, muss am Golf selbst vorsorgen. Die in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Arbeitslosenversicherung gibt es in den Emiraten ebenso wenig wie die hierzulande zwingende Unfallversicherung: Allerdings sind arabische Arbeitgeber gehalten, eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Details unbedingt genau prüfen.

Arbeitsvertrag

Nicht auf Sand bauen! Das Arbeitsrecht der VAE, von Bahrain und Katar ist zwar teilweise gesetzlich geregelt, für europäische Verhältnisse aber unvoll-kommen. Es empfiehlt sich, im Arbeitsvertrag alle Leistungen und Verpflichtungen detailliert festzulegen. Vor allem sollte er folgende Vereinbarungen enthalten:

- Gehalt, Arbeitszeit, Kündigungsfrist

- Art der Auszahlung und Angabe der Währung (am besten in Euro)

- Freie ärztliche Behandlung (einschließlich Krankenhauskosten erster und zweiter Klasse und Medikamente)

- Unfallversicherung (eventuell auch für Familienmitglieder)

- Stellung einer Wohnung (Ausstattung festlegen) oder Gewährung von Mietzuschüssen

- Stellung eines Autos

- Bezahlter Jahresurlaub (mindestens drei Wochen)

- Längerer Europa-Urlaub

- Freie Heimreise nach Ablauf des Arbeits-vertrags oder im Krankheitsfall einschließlich Überführungskosten für Umzugsgut

In die Wüste schicken

Praktika: Ingenieure, IT-Studenten, Marketing- und PR-Spezialisten oder Hotelkräfte können sich von www.Praktikanten.de für mindestens zwei Monate nach VAE/Dubai vermitteln lassen.

Gesponserter Auslandseinsatz: www.inwent.org vermittelt junge Berufstätige an den Golf, zum Teil inklusive Stipendium.

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