Gehaltstabu Verdiene Geld und rede darüber

Die Deutschen reden nicht gerne über Geld. Dabei sind Mitarbeiter, die wissen, wo sie in der finanziellen Hierarchie stehen, deutlich effizienter. Unternehmen sollten in puncto Gehalt mehr Transparenz wagen.

wiwo.de | , aktualisiert

Verdiene Geld und rede darüber

Foto: stockyimages/Fotolia.com

Das Thema Gehalt und Einkommen beschäftigt die Wissenschaftler: Frauen verdienen weniger als Männer, große Männer mehr als kleine, durchschnittlich aussehende Frauen mehr als hübsche und sogar das Gewicht spielt eine Rolle bei der Lohnabrechnung. Die Zahl der Studien ist endlos. Nur die Betroffenen schweigen sich aus. Wie viel der Kollege am Schreibtisch nebenan verdient, ist ein genauso gut gehütetes Geheimnis wie der Aufenthaltsort des Bernsteinzimmers.

Gehaltstabu lockert sich

Doch allmählich ändert sich das Gehaltstabu, wie Kevin Hallock, Direktor vom Institut für Vergütungsstudien der Cornell Universität herausgefunden hat. Grund ist die vielbeschriebene Generation Y, also die zwischen 1980 und 1990 geborene Generation. "Die Menschen sind viel eher bereit, über ihr Gehalt zu reden, als es noch vor zehn Jahren der Fall war", so Hallock in seinem Buch "Pay: Why People Earn What They Earn and What You Can Do Now to Make More". Und diverse Vergleichsportale helfen den Neugierigen, herauszufinden, wo sie stehen, beziehungsweise wie hoch ihr Marktwert ist. Wer also gleich mit offenen Karten spielt, hat bei der jungen Generation einen Stein im Brett.

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