EMBA Mannheim startet neuen Executive MBA

Die Mannheim Business School will im Jahr 2011 einen neuen EMBA Studiengang starten. Er entsteht in Kooperation mit der chinesischen Tongji University. Neben einem Fokus auf Asien soll er den Studenten viel Freiheit in der Einteilung der Module bieten.

Stefani Hergert | , aktualisiert

Die Mannheim Business School wagt sich mit einem neuen berufsbegleitenden Executive MBA (EMBA) über die Grenzen Europas. Im März 2011 soll der erste Jahrgang im deutsch-chinesischen EMBA das Studium beginnen. Für dieses flexible Programm, das sich an erfahrene Führungskräfte richtet, hat die Schule mit der Tongji University eine renommierte Partnerhochschule in Schanghai gefunden. "Asien ist ein Wachstumsmarkt, in dem wir Potenzial und Zukunft sehen", sagt Christian Homburg, Leiter der Mannheim Business School dem Handelsblatt.

Die Mannheim Business School folgt damit zwei internationalen Trends: Zum einen entdecken immer mehr Business Schools den asiatischen Markt, schließen Kooperationen oder bauen eigene Dependancen auf. Zum anderen geben sie den EMBA-Studenten immer häufiger die Freiheit, Module zu verschieben und selbst zu entscheiden, wie schnell sie studieren wollen.

Der Studiengang ist flexibel

Der neue EMBA ist das zweite Programm mit MBA-Titel für die Zielgruppe Manager mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung, das Mannheim anbietet. Der bestehende Essec & Mannheim EMBA in Zusammenarbeit mit der französischen Business School Essec legt den Schwerpunkt auf Europa und ist nicht so flexibel angelegt. Er hat einen festen Zeitplan, im neuen EMBA können die Studenten entscheiden, wann sie die sechs Module belegen wollen. Minimal lässt sich das Programm in 14 Monaten studieren. Maximal haben die Teilnehmer fünf Jahre Zeit.

Zudem können auch nur einzelne Module oder Kurse im Sinne von offenen Weiterbildungsprogrammen ohne MBA-Abschluss besucht werden, die dann zum EMBA aufgestockt werden können. Mannheim ist ein junger Anbieter in diesem Markt und baut sein Angebot gerade kontinuierlich aus.

Drei der neun- bis elftägigen Module werden in Mannheim, drei in Schanghai gelehrt. Beide Schulen werden Teilnehmer für den Studiengang aufnehmen, mit jeweils 15 rechnet man an der Mannheim Business School im ersten Jahr. Vier von zehn Studenten, so die Schätzung, werden wohl deutsch, genauso viele chinesisch sein. Teilnehmer aus anderen Nationen werden also in der Minderheit sein. Der starke Fokus auf Asien macht das Programm allerdings nur für all jene interessant, die geschäftlich an der Region interessiert oder dort schon beruflich unterwegs sind.

Tongji ist ein starker Partner

Die Mannheim Business School habe Tongji als Partner gewonnen, weil sie eine innovative und sehr aktive Hochschule sei, die zudem von der chinesischen Regierung besonders unterstützt werde und mit einem deutsch-chinesischen Institut schon eine starke Verbindung zu Deutschland habe. "Die Erfahrung Tongjis mit deutschen Partnern war für uns ein wichtiges Entscheidungskriterium", sagt Homburg.

Der erste Jahrgang zahlt 29900 Euro für das Programm. Ab dem zweiten Jahrgang soll der EMBA dann 42 000 Euro kosten. Einzelne Module kosten 8000 Euro, einzelne Kurse 970 Euro je Tag.

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