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Downshifting Fünf Tipps zum Downshifting

Ob für die Familie oder aus reiner Unzufriedenheit - den beruflichen Aufstieg hintan zu stellen kann aus vielen Gründen sinnvoll sein. Wer sich mit dem Gedanken an Downshifting trägt, sollte jedoch die folgenden fünf Ratschläge beherzigen.

Jochen Mai / wiwo.de | , aktualisiert

Foto: J. Schwarze/Pixelio

1. Am Anfang muss die ehrliche Bestandsaufnahme stehen:

Warum sind Sie unzufrieden? Was wollen Sie wirklich? Wird Sie der Schritt zurück tatsächlich glücklicher machen – oder fliehen Sie vor der wachsenden Verantwortung? Prüfen Sie, ob Schulungsangebote, etwa in Zeitmanagement und Führungsstärke, Ihnen helfen können, eine neue Perspektive im Unternehmen zu finden.

Foto: J. Gaensebluemchen/Pixelio

2. Wenn Sie zum Downshifting entschlossen sind, klären Sie, wo und wie Sie künftig arbeiten wollen:

Wechseln Sie die Abteilung, das Unternehmen oder gar die Branche? Legen Sie auch fest, wie stark Sie den Berufsstress und Karrieredruck beschränken wollen: Verzichten Sie lediglich auf Überstunden oder reduzieren Sie auch Ihre Stundenzahl?

Foto: Aira/Pixelio

3. Klären Sie die finanziellen Folgen:

Ist die Familie zu Einbußen bereit? Eventuell wird ein Umzug nötig. Steht die Finanzierung von Reisen, Hobbys oder dem Studium der Kinder infrage? Suchen Sie das Gespräch mit dem Unternehmen erst, wenn Sie sich Ihrer Entscheidung absolut sicher sind. Klären Sie für sich vorab, ob Sie Ihre Firma verlassen wollen, oder auch mit dem Angebot einer Versetzung einverstanden wären.

Foto: K. Michel/Pixelio

4. Suchen Sie eine einvernehmliche Lösung:

Ihr Vorgesetzter darf nicht das Gefühl haben, dass Sie gehen, weil er versagt hat – das endet nur in gegenseitigen Schuldzuweisungen. Ihr Rückschritt darf im Haus kein schlechtes Licht auf ihn werfen.

Foto: I. Steinchen/Pixelio

5. Denken Sie daran, dass Sie in künftigen Vorstellungsgesprächen diesen Rückschritt begründen müssen.

Dabei sollten Sie dann weniger von genereller Überforderung sprechen, vielmehr geht es bei einem solchen Wechsel darum, den seinen Talenten entsprechenden optimalen Job sowie eine neue (persönlich richtige) Lebensbalance zu finden.

(28.12.2010) Artikel zuerst erschienen auf WirtschaftsWoche Online wiwo.de

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