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Die drei von T-Mobile

René Obermann, der neue Chef der Deutschen Telekom, baut die Konzernspitze um. Er setzt dabei auf bewährte Kollegen aus seiner Zeit bei T-Mobile. Zwei der drei neuen starken Männer haben sich ihre Sporen in den USA verdient. Sie sollen den einstigen bundesrepublikanischen Staatskonzern auf Vordermann bringen.

Analysten schreiben dies der aggressiven Marketing-Strategie Dotsons zu. Mit niedrigen Preisen und dem Spruch ?get more? hat er den Anbieter erst als Billigheimer unter den Mobilfunkern etabliert. Dann schaffte er es, dass das Unternehmen auf einem hart umkämpften Markt deutlich schneller wuchs als die Konkurrenz.

Dotson strahlt stets eine enorme Glaubwürdigkeit aus. Gepaart mit seiner großen Überzeugungskraft, hat er in den USA vor allem in einem Bereich gepunktet, in dem die Telekom hier zu Lande großen Nachholbedarf hat: in Sachen Service. Kunden wählen T-Mobile USA regelmäßig zu der Mobilfunkgesellschaft mit dem besten Service jenseits des Atlantiks.

Dotson ist Verkäufer durch und durch. Ob er das Anfang der 80er-Jahre während seiner Zeit als Mormonen-Missionar in Deutschland gelernt hat? ?Ich habe damals sicherlich einen Teil meiner Schüchternheit abgelegt?, erzählt er, ?und gelernt, wie man Menschen inspiriert und motiviert.? Seine Kollegen beschreiben diese Eigenschaft so: ?Dotson versteht es, jeder Situation etwas Positives abzugewinnen. Das ist seine große Stärke.?

Und die ist jetzt auch bei der Telekom gefordert ? genauso wie die Spezialität von Timotheus Höttges: ?Der ist gut darin, den Trouble-Shooter zu spielen?, heißt es bei T-Mobile. Immer wenn es schwierig wurde im Mobilfunkgeschäft der Telekom, hat Höttges den Aufräumer gegeben, den, der die mühevolle Detailarbeit übernimmt. Vor knapp zwei Jahren beispielsweise hat er sich bewährt, als er den T-Mobile-Sparplan umsetzte.

?Höttges ist ein sehr penibler Zahlenmensch?, erzählt ein langjähriger Mitarbeiter der Telekom-Mobilfunktochter, ?in seiner Art eher trocken, sehr sachlich und recht unangenehm, wenn es nicht ganz so läuft, wie er meint.?

Höttges hat vor sechs Jahren als Finanzchef bei T-Mobile Deutschland angefangen. Im Jahr 2000 übernahm er den Chefsessel des deutschen Mobilfunkmarktführers, als René Obermann zum Vorsitzenden der T-Mobile-Gruppe aufstieg. Vor zwei Jahren war Höttges schon mal im Gespräch für einen Posten im Telekom-Vorstand. Doch er ging leer aus.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Kurzer Lebenslauf der drei Neuen

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