Diakonie Katastrophenhilfe

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Kontaktadresse für Bewerber: Diakonie Katastrophenhilfe/Diakonisches Werk der EKD e.V., Stafflenbergstraße 76, 70184 Stuttgart, Tel.: (0711) 21 59-0, Website: www.diakonie-katastrophenhilfe.de, www.diakonie-emergency-aid.org, E-Mail: kontakt@diakonie-emergency-aid.org

Beschreibung der Organisation: Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges gehört die Not- und Katastrophenhilfe als Teil ökumenischer Diakonie zum Arbeitsbereich des Diakonischen Werkes der EKD in enger Verbindung mit der Aktion "Brot für die Welt".
Von Anfang an war sie nicht nur eine aktuelle und in besonderer Weise unmittelbare Ausformung christlichen Samariter-Dienstes, sondern auch Impuls für die Erarbeitung weiterführen-der Entwicklungskonzepte, um künftige Katastrophen verhindern zu helfen oder zumindest in ihrer Tragweite zu begrenzen.
Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) nimmt sich der Opfer an und stellt sich gleichzeitig der Herausforderung, größere Gerechtigkeit und Entwicklungschancen für die Betroffenen zu schaffen. Diakonie Katastrophenhilfe ist humanitäre Hilfe weltweit - ein Einsatz für Men-schen in Not, unabhängig von Hautfarbe, Religion und Nationalität.
Katastrophenhilfe heißt: Organisieren können, zusammenarbeiten wollen, Risiko tragen müssen, Anwaltsfunktion übernehmen.
In der Regel leistet Diakonie Katastrophenhilfe über einheimische Partner, kirchliche Organisationen oder andere Nicht-Regierungsorganisationen, Hilfe, auf Grund der Überzeugung, dass nationale Strukturen der beste Weg sind, die Eigenverantwortung und -aktivität in den Ländern zu unterstützen und wirkungsvolle, akzeptierte und eine den Verhältnissen im Notgebiet angepasste Hilfe zu leisten.
In bestimmten Fällen erfordert die Situation eigene Operationalität, etwa in komplexen Not-situationen und/oder zur Gewährleistung der Neutralität der Hilfe oder bei der Notwendigkeit, lokale Strukturen durch Fachpersonal zu unterstützen (temporäre Aufstockung der Kapazität/ fachliche Begleitung zur Absicherung der Qualität).
Büros vor Ort hat die Diakonie Katastrophenhilfe derzeit in: Kenia (Sudan / Somalia), Ko-lumbien (Latin-/Zentralamerika), Azerbaidschan, BR Jugoslwien (Balkan), Afghanistan (Pakistan, Iran, Afghanistan)
Mitgliedschaften/ Zusammenarbeit: ACT International (Action by Churches Together), dem kirchlichen Netzwerk für weltweite humanitäre Hilfe, getragen von Ökumenischem Rat der Kirchen und Lutherischem Weltbund. AA KA-HH , VENRO (FB HH), Caritas, ECHO, VOICE, EuronAid, andere

Tätigkeitsfelder (inhaltlich): In ihrem weltweiten Einsatz fördert die Diakonie Katastrophenhilfe pro Jahr im Schnitt 120 Hilfsmaßnahmen in den Bereichen: Überlebenshilfe / Soforthilfe = Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und Betreuung der Betroffenen in unmittelbaren Notsituationen, Notunterkünfte, medizinische Hilfe u.ä.m.; Normalisierungs-/Rehabilitationshilfen = Wiederinstandsetzung von Wohn- und Lebensraum - Maßnahmen im Bereich der Wiederherstellung der Infrastruktur/ sozialer Infrastruktur, Wiederaufbaumaß-nahmen (integraler Ansatz/ multisektorale Ausrichtung) u.ä.m.; Katastrophenvorsorge/-Vorbeugung = Maßnahmen, die Katastrophen verhindern helfen oder doch wenigstens die Abschwächung ihrer Auswirkungen erlangen (z.B. Errichtung von Taifun-Schutzbauten, Entwicklung und Kultivierung von robustem Saatgut in Dürre-Gebieten, schnelle und rechtzeitige Hilfe im Vorfeld einer drohenden Hungersnot, Verbesserung des Katastrophenmanagements, Verbesserung der Wasserversorgungssysteme etc.); auf dem schwierigen Terrain gewaltsamer Konflikte werden Maßnahmen so angesetzt, dass friedliches Zusammenleben wieder möglich wird und Zukunftsalternativen aufgezeigt werden/ Engagement zu Gunsten von Konfliktbewältigung.

Tätigkeitsgebiete (geographisch): weltweit

Bewerberprofil: Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet in der Regel mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen (siehe oben). Wird ein Personaleinsatz erforderlich, so richtet sich das Anforderungsprofil / die fachliche Qualifikation sowie die Einsatzdauer ausschließlich am Bedarf im Notgebiet aus. Persönlich: Tropentauglichkeit, Initiative/ Flexibili-tät und Belastbarkeit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Sicheres Benehmen/ gute Umgangsformen Identifikation mit der Aufgabenstellung/ Mandat und Zielsetzung der Diakonie Katastrophenhilfe

Durchschnittliche Einsatzdauer: Kurzzeitbeauftragungen - z. B. Projekt-Evaluierungen/-Eruierungen, Situationsanalysen, Organisations-Beratung, Management-Training etc. - durchschnittlich ca. 10 Tage / 2 Wochen; Mittelfristige Einsätze - die Dauer der Mitarbeit in bestimmten Projekten richtet sich nach der Laufzeit der jeweiligen Maßnahme; Beauftragte/ Büro-Leitung in eigenen Büros/Programmen von Diakonie Katastrophenhilfe zwischen 12 Monaten/ zwei Jahren

Vergütung: Individuelle Regelung - je nach Art der Beauftragung, des Einsatzes und/oder Einsatzortes

Bewerbungsprozedere: Bewerbungen allgemein: Bwerbungen können formlos eingereicht werden; Minimum ist ein tabellarischer Lebenslauf, aus dem Arbeitserfahrung und sonstige Kenntnis hervorgehen sowie die Verfügbarkeit und das (geographisch) bevorzugte Einsatzgebiet. Diakonie Katastrophenhilfe-Stellenausschreibung: Stellenausschreibungen beinhalten Einsatzort und Anforderungsprofil. Auswahlverfahren anhand zeitnaher Vorstellungsgespräche

Zahl der Entsendungen: nach Bedarf

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