"Darum sind wir dabei"

Arbeitgeber erklären, warum sie sich an der Initiative "Fair Company" beteiligen.

, aktualisiert



Katja Färber
Personalleiterin ALBA-Team


Wir sind der Meinung, dass nach einem erfolgreichen Studium der Direkteinstieg in berufliche Verantwortung die beste Voraussetzung für eine schnelle persönliche Entwicklung ist. Gezielt Verantwortung zu übertragen steht bei uns im Fokus. Praktika bleiben bei uns der studienbegleitenden Förderung vorbehalten. Wir sind sehr froh und auch stolz, dass viele ehemalige Praktikanten nach Studienabschluss ihren Einstieg bewusst bei ALBA suchen. Für unternehmerisch denkende Absolventen schaffen wir deshalb ständig neue Möglichkeiten der Berufsperspektive im ALBA-Team.

Alfred Quenzler
Leiter Personalmarketing AUDI AG

Die AUDI AG beteiligt sich an der Initiative ?Fair Company? , weil es seit jeher Grundsatz des Unternehmens ist, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu fördern und zu begleiten.
Dabei werden bei Audi grundsätzlich nur Praktikantenplätze an Studenten und nicht an Absolventen vergeben und die Leistungen werden auch angemessen vergütet.
Für die AUDI AG stellt das Praktikantenprogramm eine sehr gute Möglichkeit dar, geeigneten Nachwuchs für unser Unternehmen kennen zu lernen und zu gewinnen. Pro Jahr haben mehr als 700 Praktikanten die Chance, einen Einblick in die Arbeitsweise eines internationalen Konzerns zu bekommen. In verschiedensten Geschäftsbereichen können unsere Praktikanten eigenverantwortlich in anspruchsvollen Projekten arbeiten, mit dem Ziel ihre fachlichen und überfachlichen Fähigkeiten auszubauen. Als attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten wir für Hochschulabsolventen das Internationale Traineeprogramm und den Direkteinstieg sowie die Promotion an.

Hans-Carsten Hansen
Leiter Human Resources BASF AG

Für ihren fairen Umgang mit Hochschulabsolventen ist die BASF mit dem "Fair Company"-Gütesiegel ausgezeichnet worden. Dieses wurde jetzt erstmalig von karriere, dem Absolventen-Magazin der Verlagsgruppe Handelsblatt, verliehen. An die Vergabe des Gütesiegels sind strenge Anforderungen geknüpft: Die Unternehmen dürfen beispielsweise Vollzeitstellen nicht mit Praktikanten besetzen oder Hochschulabsolventen, die sich auf eine feste Stelle beworben haben, mit einem Praktikum vertrösten. Auch müssen sie ihre Praktikanten angemessen entlohnen. Damit sich die Unternehmen an die Spielregeln halten, befragt karriere regelmäßig Absolventen nach ihren Erfahrungen.
"Die BASF Aktiengesellschaft setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit künftigen Fach- und Führungskräften ein. Daher ist für uns die Selbstverpflichtung, eine ?Fair Company' zu sein, zugleich eine Selbstverständlichkeit", so Hans-Carsten Hansen, Leiter Human Resources der BASF Aktiengesellschaft. "Um im globalen Wettbewerb an der Spitze zu bleiben, brauchen wir stets engagierte Mitarbeiter mit frischen Ideen und fundiertem Wissen aus unterschiedlichen Kulturen. Daher wollen wir unseren potenziellen Fach- und Führungsnachwuchs so früh wie möglich kennen lernen und ihn für die vielfältigen Einsatzgebiete bei der BASF begeistern." Ein Praktikum diene dabei in erster Linie der beruflichen Aus- und Fortbildung während des Studiums. Motivierte Absolventen sollten dagegen möglichst früh Verantwortung übernehmen und die Chance erhalten, ihre Talente zu entwickeln. Daher unterstütze die BASF die Initiative, so Hansen weiter.
2004 haben bisher über 580 Studierende ein Praktikum bei der BASF absolviert. Im gleichen Zeitraum wurden rund 120 Hochschulabsolventen der Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften unbefristet eingestellt.
Weitere Infos: www.basf.de

Dr. Georg Hartmann
Leiter Hochschulmarketing Bayer AG

Bayer hat sich strategisch neu ausgerichtet und konzentriert sich auf Innovation und Wachstum in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. "Science For A Better Life" ist das Motto, unter dem wir als Erfinder-Unternehmen die Zukunft gestalten wollen. Die Rekrutierung von qualifizierten Hochschulabsolventen betrachten wir als eine wichtige Investition in die Zukunft und unterstützen deshalb die Initiative "Fair Company". Um engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter für Bayer frühzeitig kennenzulernen und zu gewinnen, können jährlich rund 700 Studierende der unterschiedlichsten Fachrichtungen wertvolle Berufserfahrungen in qualifizierten Praktika bei Bayer sammeln. Darüber hinaus vermitteln wir etwa 50 Auslandspraktika in den Bayer-Landesgesellschaften. Ein Austausch, von dem beide Seiten profitieren und neue Impulse gewinnen. Bis 2007 wird Bayer insgesamt mindestens 400 Hochschulabsolventen in den deutschen Konzerngesellschaften einstellen.
Weitere Infos: www.mybayerjob.de

Dr. Tobias Nickel
Leiter Recruting BMW Group

Die BMW Group nimmt an der Initiative Teil, weil es keinen Schattenarbeitsmarkt für Hochschulabsolventen geben soll. Wir erwarten von der Selbstverpflichtung eine Vorbildfunktion für andere Unternehmen. Vor dem Hintergrund des Akademikeranteiles von 42,7 Prozent bei den Gehaltsempfängern der BMW AG im Jahre 2003 ist das Ziel, auch in Zukunft in einem transparenten Prozess die passenden Bewerber für vakante Stellen zu finden. Ein Praktikum und eine Festanstellung sind grundsätzlich verschieden.

Albrecht Schneider
Personalreferent Bosch Rexroth
Wir bieten ausschließlich qualifizierte Praktika an, bei denen die berufliche Orientierung und praktische Erfahrung und Weiterentwicklung von Studenten im Vordergrund steht. Anspruchsvolle Praxiserfahrungen im Studium sind ein Schlüssel für den erfolgreichen Berufseinstieg in unser Traineeprogramm oder den ambitionierten Direkteinstieg.

Brose
Fair Company heißt eine Initiative der Redaktion karriere (Verlagsgruppe Handelsblatt). Mit dieser Aktion werden Unternehmen in Deutschland aufgerufen, sich öffentlich zu verpflichten, Vollzeitstellen nicht mit schlecht oder gar nicht entlohnten Praktikumsstellen zu kompensieren und diese dann mit Hochschulabsolventen zu besetzen. Nach Ansicht der Redaktion nimmt dieser Trend immer mehr zu und kennzeichnet einen verantwortungslosen Umgang mit künftigen Fach- und Führungskräften.
Der Automobilzulieferer Brose lehnt solche Personalpolitik ab. Das Unternehmen bietet Praktika ausdrücklich zur beruflichen Orientierung an. Fast alle der jährlich zur Verfügung stehenden 200 Praktikumsstellen werden mit Studenten besetzt. Hochschulabsolventen starten ihr Berufsleben bei Brose über den Direkteinstieg, das FIT- oder Trainee-Programm. Das Unternehmen unterstützt deshalb die Initiative.
Weitere Infos: www.brose.de

Matthias Schmidt: CIMAP Consulting GmbH
Leiter "Werteorientierte Unternehmensführung und Effektive Unternehmensethik"
Als Beratungsunternehmen profitiert die CIMAP Consulting GmbH im besonderen Maße von den Impulsen hoch motivierter und gut ausgebildeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein fairer und offener Umgang mit unseren Praktikanten ist für uns eine Selbstverständlichkeit und elementarer Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Wir bieten Studierenden aller Fachrichtungen durch individuell abgestimmte Praktika einen Einblick in unsere Arbeit und Projekte und geben ihnen eigenständige und qualifizierte Aufgaben sowie die notwendige Betreuung. Durch die Regeldauer eines Praktikums von zwei bis drei Monaten ermöglichen wir eine reibungslose Integration des Praktikums in den regulären Studienverlauf.
Mit unserer Teilnahme an der Initiative "Fair Company" stehen wir für eine transparente, ehrliche und für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit mit den Studierenden und hoffen sehr, dass unser Beispiel Schule macht.
Weitere Infos: www.cimap.de/ethik

Claudia Fasse
Sprecherin Coca-Cola Deutschland

Coca-Cola ist seit langen Jahren die bekannteste und wertvollste Marke der Welt. Dieser Erfolg basiert vor allem auf dem Engagement unserer über 600.000 Mitarbeiter weltweit, davon 12.000 allein in der deutschen Coca-Cola Organisation. Coca-Cola ist stolz auf die Leistungsfähigkeit und das Engagement seiner Mitarbeiter, die damit die Basis für den weiteren Geschäftserfolg legen.
Mit Blick auf die Wertschätzung jedes einzelnen Mitarbeiters ist es für uns selbstverständlich, uns an der Initiative "Fair Company" zu beteiligen. Wir geben jungen Studenten und Auszubildenden gern die Chance, als Praktikant Einblick in die Arbeit eines großen Markenartiklers zu nehmen, durch die Mitarbeit an aktuellen Projekten wertvolle Erfahrungen für den weiteren Berufsweg zu sammeln und für die dabei erbrachte Leistung auch angemessen vergütet zu werden. Unsere Mitarbeiter nehmen sich die Zeit, den zur Zeit etwa 60 Praktikanten unser Knowhow und unsere Erfahrungen näher zu bringen.
Auf der anderen Seite profitieren wir jedes Mal aufs Neue von den frischen Ideen und Perspektiven, die junge Praktikanten zu uns herein bringen. Zu einem vertrauensvollen Umgang miteinander gehört, dass keine Erwartungen geweckt werden, die Coca-Cola nicht erfüllen kann - weder bei unseren Verbrauchern, noch bei unseren Mitarbeitern oder Praktikanten. Damit das Arbeiten miteinander Spaß macht und sich die verschiedenen Lebenserfahrungen und Perspektiven in der täglichen Arbeit ergänzen.

dbde Deutsche Bildung Holding AG
Die "Deutsche Bildung" fördert Studierende auf ihrem Weg in ein erfolgreiches Berufsleben. Für uns ist es deshalb besonders wichtig, auch unternehmensintern partnerschaftlich und fair zu handeln. Was wir uns für die Zukunft unserer Geförderten wünschen, gilt auch jetzt schon für unsere eigenen Mitarbeiter. Wir vergeben Praktika nur an Studierende während der Ausbildung und vergüten sie angemessen. Wir stehen hinter den Regeln der fair company. Der faire Umgang mit Mitarbeitern und Praktikanten ist für uns selbstverständlich und nicht zuletzt sorgen zufriedene Mitarbeiter auch für eine positive und effektive Arbeitsatmosphäre.

Elisabeth Kurkowski
Director Human Resources Deutsche Bank AG
Für uns sind die Kriterien von Fair Company selbstverständlich und sie gehören zu unserer Unternehmenskultur. Praktika sind die ideale Möglichkeit für Studierende und Arbeitgeber, sich kennen zu lernen und sollen den Studierenden einen ersten Eindruck vom Arbeitsleben vermitteln. Nicht mehr und nicht weniger.

Werner W. Klingberg
Konzernsprecher Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG unterstützt die Initiative "Fair Company" von karriere.
"Fair Companies...
· substituieren keine Vollzeitstellen durch Praktikanten, vermeintliche Volontäre, Hospitanten o.ä."
Die Bahn bietet ihren Praktikanten betreute Praktika an, egal ob technisches Grundpraktikum, betriebliches Fachpraktikum oder Projektpraktikum. Die Praktika finden im Rahmen eines konzernweiten Praktikantenprogramms statt, das dem Nachwuchs auch über das konkrete Arbeits- und Aufgabengebiet des Praktikums hinaus Einblicke in die Arbeitswelt und in den DB-Konzern gewährt. Beispielsweise werden Exkursionen, Kamingespräche und Vorträge mit Fach- und Führungskräften organisiert, an denen die Praktikanten teilnehmen können. Der Einsatz von Praktikanten dient damit nicht zur punktuellen oder kurzfristigen Überbrückung von Arbeitsspitzen.
· "vertrösten keinen Hochschulabsolventen mit einem Praktikum, der sich auf eine feste Stelle beworben hat,"
Bei der Bahn muss man sich konkret auf einen Praktikumsplatz bewerben. Bewerbungen für feste Stellen werden gesondert bearbeitet.
· "ködern keinen Praktikanten mit der vagen Aussicht auf eine anschließende Vollzeitstelle,"
Die Bahn hat ein konzernweites Praktikantenprogramm. Mit dem Modul "Talents for Train" sieht das Programm vor, auch nach dem Praktikum zu ausgewählten Studenten den Kontakt zu halten, um sie eventuell nach Beendigung ihres Studiums als künftige Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen gewinnen zu können. Ein konkretes Arbeitsplatzangebot hängt dann jedoch von der aktuellen Stellensituation und dem Ergebnis eines Auswahlverfahrens ab, das der Bewerber für die offene Stelle durchlaufen muss.
· "bieten Praktika vornehmlich zur beruflichen Orientierung während der Ausbildungsphase,"
Die Bahn bietet Praktikantenplätze zur Gewinnung und Bindung von künftigen Mitarbeitern an und betrachtet Praktika als Berufsorientierung und studienbegleitende berufliche Qualifizierung der Studierenden (in Ausnahmefällen auch Absolventen). Ziel ist es, dass alle Praktikanten eigenverantwortlich bei den für sie interessanten und herausfordernden Aufgaben und Teilprojekten mitarbeiten.
· "zahlen Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung."
Die Vergütung der Praktikanten bei der Bahn ist im Vergleich mit anderen deutschen Großunternehmen wettbewerbsfähig. Die Deutsche Bahn stellt in diesem Jahr rund 300 Hochschulabsolventen ein.

Werner Mika
Leiter Zentralbereich Personal Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank unterstützt die Initiative "Fair Company" und begrüßt die in den "fünf Regeln für Fair Companies" aufgestellten Grundsätze. Als öffentlicher Arbeitgeber sind wir bestrebt, unseren Praktikantinnen und Praktikanten in jeder Hinsicht faire Arbeitsbedingungen zu bieten. Wir sehen dies als eine Selbstverständlichkeit an, profitieren wir doch im Gegenzug von den zuweilen ausgezeichneten Leistungen der bei uns eingesetzten Praktikantinnen und Praktikanten.
Die Deutsche Bundesbank betreibt seit ca. vier Jahren ein gezieltes Hochschulmarketing, in dessen Rahmen das Angebot von Praktika eine zentrale Rolle spielt. Durchschnittlich 50 Studierende erhalten pro Jahr die Möglichkeit, die Bundesbank als potenziellen Arbeitgeber durch Mitarbeit an konkreten Projekten besser kennen zu lernen. Auf diese Weise können allerdings auch wir uns ein Bild von den Praktikantinnen und Praktikanten machen und damit auch Informationen für spätere Stellenbesetzungen gewinnen.
Ein Missbrauch von Praktika zur Einsparung von Personalkosten hätte letztlich nachteilige Auswirkungen auf das Image der Bundesbank und würde die von uns in letzter Zeit forcierten Bemühungen im Hochschulmarketing konterkarieren.

Hartmut Geldmacher
Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der E.ON Energie AG
Praktikanten auszunutzen: das sollte nicht der Stil der deutschen Wirtschaft sein. Sind es nicht die jungen Menschen, die unseren zukünftigen Erfolg bestimmen? Wir bieten jungen Menschen Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Dazu verpflichtet uns auch unsere gesellschaftliche Verantwortung. Nur Unternehmen, die dieser Verantwortung nachkommen, werden auch in Zukunft zu den Unternehmen gehören, die in der ersten Liga spielen. Die E.ON Energie ist eines dieser Unternehmen. Wir bieten unseren Praktikanten Einblicke und Erfahrungen in den Unternehmensalltag. Wir bieten ihnen die Mitarbeit in interessanten und anspruchsvollen Projekten und zeigen ihnen Entwicklungsmöglichkeiten auf. Besonders engagierte Studenten fördern wir vorrangig deswegen, um sie später als Einsteiger in unserem Konzern zu gewinnen. Jährlich können etwa 100 Hochschulabsolventen direkt oder als Trainee bei uns einsteigen.

Christine Keiner
Managerin Human Resources Ernst & Young
Wir stellen Praktikanten nicht fürs Kopieren und Kaffee kochen ein, sondern mit dem Ziel, ihnen unser Unternehmen und unsere Fachbereiche vorzustellen sowie ein realistisches Bild vom Berufseinstieg bei E&Y zu geben. Als Praktikant gehört man vom ersten Tag an zum Team, ob im Bereich Wirtschaftsprüfung, prüfungsnahe Beratung, Steuerberatung, Transaktionsberatung oder Immobilienberatung. Wer uns mit sehr guten Leistungen im Praktikum überzeugen konnte, profitiert durch die Aufnahme in unser Praktikantenprogramm Xperience von zahlreichen attraktiven Leistungen.

Rudolf Schicho
Leiter Personal und Soziales Forschungszentrum Karlsruhe

Im Forschungszentrum Karlsruhe finden sie u.a. eine erstklassige Forschungsstruktur vor, können sich im unternehmenseigenen Fortbildungszentrum zusätzliche Qualifikationen aneignen und haben die Gelegenheit zu interdisziplinärer Zusammenarbeit in einem internationalen Umfeld. Dazu kommen attraktive und familienfreundliche Arbeitsbedingungen.

Berit Mathews
Personalmarketing Gerling Zentrale Verwaltungs-GmbH

Gerling gehört in Deutschland mit einem Prämienvolumen von 4,3 Mio. Euro zu den führenden Versicherern von Industrie, Wirtschaft und Privatkunden. Für uns ist die faire Behandlung von Bewerbern selbstverständlich, schließlich sind wir auch an einem guten Ruf am Bewerbermarkt interessiert. Wir stellen im Jahr durchschnittlich etwa 70 Praktikanten ein, fast ausschließlich Studenten im Hauptstudium. Die Studenten sollen bei uns die Möglichkeit bekommen, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln und unser Unternehmen kennenzulernen. Umgekehrt ist uns auch eine gute Zusammenarbeit mit den Universitäten wichtig. Die von der Aktion geforderten Regeln werden bei uns deshalb schon seit Jahren erfüllt.
Wir unterstützen die Initiative Fair Company, weil wir der Meinung sind, dass sich alle Unternehmen und Branchen auf die faire Behandlung von Absolventen verpflichten sollten. Jungakademiker, die sich am Anfang ihrer Karriere um eine Praktikumsstelle bewerben, verkaufen sich unter Wert und schmälern damit letztlich möglicherweise ihre Chance, eine feste Stelle zu bekommen.

fairwork - Verein für Hochschulabsolventen
www.fairwork-verein.de

Wir finden die Aktion Fair Company gut, weil es eine Initiative ist, die auf das weit verbreitete Problem der Ausbeutung durch Praktika aufmerksam macht und dazu beiträgt, die Arbeitsbedingungen für Praktikanten zu verbessern!

Klaus Wiegand
Partner, ifb group
Fairness ist für die ifb group Erfolgsgrundlage und Wettbewerbsvorteil zugleich. Deshalb unterstützt ifb auch die Fair-Company-Initiative der Zeitschrift karriere. Der Erfolg von ifb beruht darauf, dass wir die besten Köpfe langfristig als Mitarbeiter gewinnen.Im vergangenen Jahr stellte ifb über 70 Mitarbeiter ein, in diesem Jahr sind 50 Neueinstellungen geplant, darunter viele Absolventen direkt von der Universität. Gleichzeitig ist die Fluktuation sehr gering. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich in den vergangenen drei Jahren auf über 300 verdoppelt.
Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung sind Fairness und Wertschätzung gegenüber allen Mitarbeitern ? vom Praktikanten bis zum Partner. Die langfristige Förderung junger Mitarbeiter und Praktikanten ist dabei ein wichtiger Baustein.

Prof. Dr. Matthias Schmidt
Als Forschungsinstitut und Beratungsunternehmen profitiert das Institut Unternehmensführung im besonderen Maße von den Impulsen hoch motivierter und gut ausgebildeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein fairer und offener Umgang mit unseren Praktikanten ist für uns eine Selbstverständlichkeit und elementarer Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Wir bieten Studierenden aller Fachrichtungen durch individuell abgestimmte Praktika einen Einblick in unsere Arbeit und Projekte und geben ihnen eigenständige und qualifizierte Aufgaben sowie die notwendige Betreuung. Durch die Regeldauer eines Praktikums von zwei bis drei Monaten ermöglichen wir eine reibungslose Integration des Praktikums in den regulären Studienverlauf. Mit unserer Teilnahme an der Initiative "Fair Company" stehen wir für eine transparente, ehrliche und für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit mit den Studierenden und hoffen sehr, dass unser Beispiel Schule macht.
Weitere Infos:
www.institut-unternehmensfuehrung.de/praktika

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Manager Human Resources Luther
Als Rechtsberatung ist Luther ein People Business. Zur Erreichung unserer anspruchsvollen Unternehmensziele setzen wir auf besonders engagierte, kompetente und dienstleistungsorientierte Mitarbeiter. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, jeden Einzelnen von Beginn an durch Wertschätzung und die notwendige Unterstützung auf seinem Berufsweg zu begleiten und zu fördern.

Stefan Rippler
planetpraktika.de
planetpraktika.de unterstützt faircompany, weil Deutschland dringend eine Initiative braucht, die gegen die Ausbeuter-Mentalität großer Firmen gegenüber Praktikanten kämpft. Viele Nutzer von planetpraktika.de beschweren sich angesichts substituierter Vollzeitstellen durch billige und willige Praktikanten. Das Praktikum ist eine Orientierungshilfe während der Ausbildungsphase - kein Kostensenkungsfaktor des Unternehmers.

Britta Thomys
Personalmarketing & Recruiting PricewaterhouseCoopers
Wir bieten qualifizierte und praxisorientierte Praktika an, damit Studenten Einblick und Erfahrungen in den Unternehmensalltag bekommen. Praktikanten haben einen festen Platz im Unternehmen und werden aktiv in Projekte eingebunden. Unseren Mitarbeitern bieten wir neben der Förderung der Berufsexamina ein flexibles Arbeitszeitmodell und intensive Weiterbildungsprogramme.

Farsana Jakubi
Leiterin Personalmarketing Roche Diagnostics GmbH
Wir nehmen eine Vorbildfunktion gegenüber anderen Unternehmen ein und wollen uns durch diese Selbstverpflichtung von diesen distanzieren. Die Absolventen von heute sind unsere Mitarbeiter/innen von morgen. Daher ist uns bei Roche Diagnostics Fairness beim Recruiting und im Umgang mit allen Stakeholdern sehr wichtig.

Evi Dinger
Training & Education SCA Hygiene Products

Wir sind dabei, weil wir als zukunftsorientiertes Unternehmen Studenten die Möglichkeit geben wollen, Erfahrung in der Praxis zu sammeln. Dabei ist uns eine Mischung aus unterstützenden Tätigkeiten und selbständiger Projektarbeit sehr wichtig. Unseren Teil der Verantwortung sehen wir darin, die Praktikanten bei der Entwicklung wichtiger Schlüsselkompetenzen zu fordern und zu fördern.So können potentielle Mitarbeiter uns und wir sie kennenlernen. Ziel ist, dass für beide Seiten eine Win-Win-Situation entsteht.

Isabel Béjar
Leiterin Personalmarketing Stadtwerke München GmbH
Wir sind dabei, weil fairer Umgang mit Mitarbeitern Zeichen unserer Unternehmenskultur ist. Praktikanten von heute sind unsere potenziellen Mitarbeiter von morgen. Wir wollen ihnen während ihrer Ausbildung die Chance geben, sich durch vielfältige Aufgaben und spannende Projekte beruflich zu orientieren und weiterzuentwickeln. Das Engagement von Praktikanten, deren ?junges? Wissen und Ideenreichtum sind auch für uns ein großer Gewinn.

Claudie Osmani
Human Ressources, Tillmanns, Ogilvy & Mather
WE PREFER THE DISCIPLINE OF KNOWLEDGE TO THE ANARCHY OF IGNORANCE. WE PURSUE KNOWLEDGE THE WAY A PIG PURSUES TRUFFLES. Wir glauben, nur mit motivierten, engagierten Leuten können wir unseren Kunden einen außerordentlichen Service bieten. Dies gilt für alle unserer Mitarbeiter. Für Kreative, Kundenberater, Trafficer, Produktioner, Marktforscher ebenso für alle Mitarbeiter in der Verwaltung und im Service. Wir helfen ihnen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Dazu investieren wir jede Menge Zeit und jede Menge Geld in Ausbildung und Training.

Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst und gehen davon aus, dass dies auch für unsere Geschäftspartner gilt. Wir beteiligen uns an der Initiative ?Fair Company?, weil es zu unserer Firmenphilosophie gehört, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu fördern und zu begleiten. Wir geben Studierenden die Chance, als Praktikant Einblick in die Welt einer Full-Service Agentur, wie Tillmanns, Ogilvy & Mather, zu nehmen, und durch die Mitarbeit an aktuellen Strategie- und Werbekampagnen wertvolle Erfahrungen zur Orientierung auf dem weiteren Berufsweg zu sammeln.

Wir vergeben Praktikantenplätze grundsätzlich an Studierende und nicht an Absolventen. Die Praktikanten erhalten bei uns eine angemessene Vergütung.

Neben dem Committment zur Fair Company haben wir uns dem Gütesiegel des Gesamtverbandes der deutschen Kommunikationsagenturen angeschlossen. An dieses Gütesiegel sind strenge Auflagen gebunden. Wir wollen mit dieser Aktion helfen, besondere von normalen Praktika zu unterscheiden. Die GWA-Standards sichern Praktikumsqualität. Die Standards sind ausgerichtet auf Studenten, die vor und während des Studiums Praxiseinblicke sammeln. Die Praktikanten werden in ein Team eingebunden und arbeiten an mindestens einem Projekt vollständig mit und werden in alle Projektabläufe einbezogen. Das Praktikum hat eine Mindestdauer von zehn Wochen und eine Höchstdauer von sechs Monaten. Nach Abschluss des Praktikums wird ein Leistungsbeurteilungsgespräch geführt und ein Praktikumszeugnis ausgestellt.

Das Praktikantenprogramm stellt für uns auch eine geeignete Möglichkeit dar, um Nachwuchs für unser Unternehmen kennen zulernen und zu generieren. Der faire Umgang mit Praktikanten ist für uns eine Selbstverständlichkeit ? sind sie nicht die potenziellen Fach- und Führungskräfte von Morgen und somit eine wichtige Investition in unsere Zukunft.

Heijo Hauser
Managing Director Towers Perrins Tillinghast
Wir haben kein Verständnis dafür, dass Hochschulabsolventen einen vollwertigen Job auf unbezahlten Praktika-Plätzen machen. Wir geben Studenten eine Chance, sich beruflich zu orientieren. Hierbei lernen sie das Berufsleben aus direkter Nähe kennen und können wertvolle Eindrücke gewinnen. Durch interessante Aufgabenstellungen, Einbeziehung in die Projektarbeit und faire Praktikabedingungen können wir bereits frühzeitig Talente an unser Unternehmen binden, was die Suche nach Berufseinsteigern wesentlich erleichtert.

Ute Middelmann
Geschäftsführende Gesellschafterin UMPR
?UMPR bietet engagierten Studenten die Möglichkeit, über ein Praktikum die Aufgaben und das Leistungsspektrum einer Fullservice PR-Agentur umfassend kennen zu lernen. Jeder Praktikant hat als festes Team-Mitglied seinen Ansprechpartner und wird von Anfang an in den Agenturalltag integriert.Von Praktikanten für Praktikanten wurde ein ?Gutschein-Heft? entwickelt, das die Durchführung bestimmter Tätigkeiten wie das Texten einer Presseinformation oder einen Druckereibesuch garantiert. Nach einem erfolgreich absolvierten Praktikum ergibt sich manchmal auch die Möglichkeit für ein Volontariat oder eine freie Mitarbeit. Für UMPR ist es selbstverständlich, ein Praktikum angemessen zu vergüten."

Helmut Bendig
Leiter Personal der Verlagsgruppe Handelsblatt
Da wir als ein in Deutschland führendes Medienunternehmen besonderen Wert auf qualifizierte Mitarbeiter legen, die unser Humankapital darstellen. Die vielfältigen Anforderungen können nur durch motivierte und engagierte Mitarbeiter erfüllt werden. Dies setzt eine faire Behandlung in den Arbeitsbedingungen voraus. Wir freuen uns über jeden Praktikanten, der während seines Studiums praxisrelevante Erfahrungen sammeln möchte und gleichzeitig neue Impulse in unser Unternehmen bringt. Absolventen müssen aber auch eine faire Chance bei ihrem Einstieg in das Berufsleben bekommen. Die Möglichkeiten vom Direkteinstieg bis zu Traineeprogrammen bieten diese Chance. Deshalb betrachten wir die Regeln der Fair Company als Ausdruck unserer Firmenkultur.

Bettina Ramlau
Human Resources Vodafone
Vodafone setzt auf Nachwuchstalente und ermöglicht seinen Mitarbeitern, das Meiste aus sich und ihren Möglichkeiten herauszuholen, jeden Augenblick sinnvoll zu gestalten und den Erfolg zu genießen. Wir schaffen das Umfeld, damit unsere Mitarbeiter ihre Zeit nutzen können, um auf neue Ideen zu kommen, diese mit anderen zu teilen und Dinge in Bewegung zu bringen.

Eva-Miriam Böttcher
Leiterin Personalmarketing WestLB AG

Die WestLB AG hält sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten immer an klare Spielregeln der Fairness beim Personalrecruitment und in der Betreuung: Wir bieten überdurchschnittlich engagierten Hochschulabsolventen einen fairen Berufseinstieg verbunden mit einem attraktiven Leistungspaket. Die Nachhaltigkeit in der persönlichen Betreuung ist uns dabei besonders wichtig.
Weitere Infos: www.westlb.de/jobforum

Andreas Krebs
Geschäftsführer der Wyeth Pharma GmbH

In einer Zeit, in der junge Menschen von vielen als ?Generation Praktikum? bezeichnet werden, ist es wichtig, dass Unternehmen Stellung beziehen. Wir möchten jungen Menschen einen Einblick in den Berufsalltag bei einem forschenden Arzneimittelunternehmen bieten ? und profitieren sollten von dieser Zusammenarbeit idealerweise immer beide Seiten. Ein fairer Umgang mit Praktikanten ist bei Wyeth Pharma Teil der Unternehmensphilosophie. Die Grundsätze von ?Fair Company? unterstützen wir daher voll und ganz.
Praktika sehen wir zudem als gute Chance für uns, junge Talente zu akquirieren. Die Praktikanten haben die Möglichkeit, Wyeth Pharma als potentiellen Arbeitgeber kennen zu lernen und sich fachlich und persönlich weiterzubilden. Die Berufsfelder, in denen Praktika gemacht werden können, sind ganz unterschiedlich und reichen vom Distributionszentrum eines Arzneimittelherstellers über die Öffentlichkeitsarbeit, der Personalbteilung, der Qualitätssicherung bis hin zur Gesundheitsökonomie oder auch dem Event-Management. In den zwei- bis sechsmonatigen Praktika haben junge Menschen nicht nur die Chance, Kollegen über die Schulter zu sehen, sondern auch tatkräftig mitzumachen und erste eigene Projekte zu übernehmen.
Als attraktive Einstiegsmöglichkeiten für Hochschulabsolventen in den Beruf bietet Wyeth Pharma ein zweijähriges Traineeprogramm. In den 24 Monaten erhalten die Berufseinsteiger Einblicke in die Unternehmensbereiche Marketing, Vertrieb, Gesundheitspolitik und Finanzen.
Weitere Infos: www.wyeth.de

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