Brandschutz Hightech bringt neue Impulse

Mit dem Eintritt der Gründerenkel kommt modernes technisches Know-how in das Unternehmen. Sie entwickeln in den folgenden Jahren bedeutende Innovationen für den Brandschutz und die Messtechnik.

Text: Elke Neuhard | Fotos: Stefanie Biel | , aktualisiert

"Löschen, bevor es brennt!"

1974 – Mit dem Eintritt von Gerd und Ernst Greten, den Urenkeln des Gründers, kommen neue Impulse in das Unternehmen. Sie entwickeln in den folgenden Jahren bedeutende Innovation für den Brandschutz und die Messtechnik.

+++ Beispiel: Vorsorgender Brandschutz +++
1976: Erste industrielle Funkenlöschanlage

Überall dort, wo Stoffe erst zerkleinert, gepresst oder getrocknet und anschließend per Druckluft oder mechanisch transportiert werden, können feuerauslösende Funken entstehen. Wird der Funke nicht schnell genug gelöscht, fängt umliegendes Material Feuer, was eine große Gefahr für das Leben der Mitarbeiter bedeutet – von materiellen Schäden durch Zerstörung der Anlage oder Produktionsausfall abgesehen.
 
Gerd und Ernst Greten entwickelten das Funktionsprinzip der Funkenlöschanlange: Funkendetektoren erkennen dabei mögliche Brand- und Explosionsgefahren, welche durch spezielle Löscheinrichtungen innerhalb von Millisekunden gelöscht werden können. 

Messtechnik
1974: Erste Flächengewichtsmessanlage
1974: Erste Dickenmessanlage

Für die Holzwerkstoffplatten-Industrie boten die ausgetüftelten Messgeräte erstmals die Möglichkeit, am Produktionsband den Materialeinsatz durch kontinuierliche Messung und Regelung zu optimieren. Die Geräte "erkannten" unter anderem eine ungleichmäßige Materialverteilung. Diese wichtige Information konnte dann zur Prozessoptimierung genutzt werden.

Seit 1974 konnten durch technische Entwicklungen die Anwendungsgebiete erweitert werden, so dass mittlerweile die Messtechniken nicht nur in der Holzwerkstoffindustrie die Qualität der Produkte sichert. Der Einsatz ist in der Verarbeitung von beispielsweise Vlies oder Dämmstoffen über Gummi und Linoleum bis zu Plexiglas möglich.

Nicht nur für Faserplatten…

Marketing und Vertrieb sind immer auf der Suche nach neuen Absatzmöglichkeiten für die Technik.

Neben dem traditionellen Schwerpunkt in der Holzwerkstoffindustrie finden sich die Funkenlöschanlagen zum Beispiel in weiteren verarbeitenden Unternehmen – etwa im Bereich Papier, Recycling, Textil oder Futtermittel. Auch bei Herstellern von Mühlen, Filteranlagen und Silos sind sie im Einsatz.

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